sobald jungs interesse an mir zeigen, habe ich keine lust mehr auf sie.. warum?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich glaube dein Selbstwertgefühl hat einen Knacks! Du suchst nur die Bestätigung, dass du einem Jungen gefällst. Wenn du sie hast, ist er nicht mehr von Nutzen für dich! Ich rate dir, lerne dich selbst zu lieben! Nur, wenn du diese Liebe zu dir in dir hast, kannst du sie weitergeben.! Mit diesem Verhalten, machst du dich sicher nicht nur bei den Jungs unbeliebt!

Du bist sicher noch sehr jung. Kann es sein, dass du im Grunde noch Angst vor der Nähe zu Jungs hast? Die kann man leicht besiegen, indem man sich sagt: "Na so toll, wie ich dachte, ist er ja gar nicht.", sobald er Interesse zeigt. So muss man sich nicht auf den Jungen einlassen. Mach dir nchts draus. Sobald du etwas älter, reifer und selbstsicherer bist, kommen schon die Richtigen und dann kannst du immer noch zugreifen.

vielleicht bist du jemand ,der reibung in der beziehung braucht und jemanden der dir zeigt ,was er sich vorstellt und suchst jemanden ,an den du dich anlehnen kannst und ein wenig macho mässig ? das gibt es oft und ist nicht verwerflich ,aber nicht das richtige auf dauer und ich denke du suchst mehr den männlichen typ mann,der dir sagt wo es lang geht. dann würde ich sagen warte noch ein wenig und versuch es vorher ab zu schätzen,ob der was für dich ist oder nicht,dafür muss man nicht immer sofort eine beziehung eingehen,sondern langsam und sich erst mal kennen lernen und da siehst du vielleicht schon ,ob er was für dich ist oder nicht und musst dich nicht immer trennen und den jungs ersparst du auch einiges an liebeskummer,das wäre fair. versuch es doch mal ,viel glück.

Hmm, dazu fällt mir nur das ein:

Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.

Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da. Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweat-Shirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweat-Shirt, ausgefranste Jeans und weisse Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben. So also lernte sie mich kennen. "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen zu heiraten. Warum auch nicht, ich war männlich verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit. Kurz vorher hörte ich sie sagen:" Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schliesslich kommen meine Eltern zur Trauung." Stunden, - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und liess mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schliesslich liebte ich sie, und was soll`s, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.

"Schatz ich liebe Dich so wie Du bist" hauchte sie. Das Leben war in Ordnung obwohl es auf dem Kopf etwas kühl war. Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer grossen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pollunder ( Bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter ) und eine neue Hose hervor und sagte:" Probier das bitte mal an." Tage, Wochen, nein Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pollunder (Ärrrgh) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe Sakkos, Krawatten und Designermäntel. Aber ich war männlich, verwegen, todchic und es zog auf meinem Kopf. Dann folgte der grösste Kampf. Der Kampf ums Motorrad. Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Ausserdem drückten die Lackschuhe was mich auch mürbe machte. Aber was soll`s, ich war männlich, spiessig, fast frei, ich fuhr einen Kombi, und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor. Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte Deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll`s dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheiße und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte:" Ich verlasse Dich." Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund. "Ich liebe Dich nicht mehr, denn Du hast Dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen gelernt habe."

Vor kurzem traf ich sie wieder. Ihr "Neuer" ist ein langhaariger Biker mit zerrissenen Jeans und Tätowierungen, der mich mitleidig ansah.

Ich glaube, ich werde Ihm eine Mütze schicken.

gänsehaut pur! du solltest schriftsteller werden :D das ist wirklich schön geschrieben..

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@laaLola

Nein, jemand anderes sollte das. Dieser Text kursiert schon lange im Internet. ;)

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das liegt wohl daran, dass du, sobald du etwas willst und es nicht bekommst, es gleich als wertvoller siehst, und wenn du es bekommst, vergeht der Wert tag zu tag. Nun ja. Ändern kann mans nicht. Ich finde, dass ist einfach nur so ne Sache, da musst du schon die große Liebe finden, bis dieses Gefühl vergeht.

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