sind orte mit der endung -dorf immer dörfer und nie städte?

4 Antworten

Nein aber man ändert den Namen nicht mehr nachdem ein Dorf so gross geworden ist, das es jetzt laut Einwohnerzahl eine Stadt ist. Aus Düsseldorf wir nicht Düsselstadt.

Andere Orte sind von Anfang an als Stadt konzipiert worden und hatten nie Dorfcharakter z.b. Neustadt,

Die Namen sind entstanden, als die Orte noch Dörfer waren.....weswegen steht das "Dorf" hinten dran.

Bissel Geschichtsunterricht aus der Schule........

Die heutige Großstadt Düsseldorf hat sich aus mehreren Siedlungskernen entwickelt. Düsseldorf selbst wird erstmals 1159 schriftlich erwähnt. Als die damals bescheidene Siedlung Düsseldorf 1288 an der Mündung des Flüsschens Düssel zur Stadt erhoben wurde, bestanden in ihrem Umfeld bereits mehrere, damals bedeutendere Siedlungskerne.  usw.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_D%C3%BCsseldorf

Es gibt auch Städte, die mit -dorf enden: Burgdorf, Deggendorf, Düsseldorf, Schwandorf, Troisdorf, Warendorf. Alle mit über 20000 Einwohner, und somit keine Kleinstädte.

Ironischerweise hat Düsseldorf sogar mehr Einwohner als Darmstadt, welches die einwohnerstärkste Stadt ist, deren Name -stadt enthält.

Und es gibt noch die hessische Stadt Stadtallendorf... wäre dem Namen Stadt und Dorf zugleich.

Düsseldorf ist schon mal kein Dorf. Also nein, es muss nicht immer ein Dorf sein. Aber jede Stadt, so groß wie sie heute auch sein mag, hat mal als Dorf begonnen.

Nein als Siedlung. Aus einer Siedlung wird ein Dorf und daraus eine Stadt.

Aber es gibt auch Städte, die sich aus eine Burg entwickelt haben ohne Dorf. Oder Städte, die gleich von Anfang an als solche geplant wurden. Neustrelitz ist z.b. eine geplante Stadt.

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