Sind Lehrer Pädagogen?

8 Antworten

wenn Lehrer denken, Pädagogik sei "über Kinder zu reden" statt mit ihnen, dann haben sie selbstverständlich keine Ahnung von Pädagogik. Erschreckend, diese Ansicht! Lehrer sind auch keine Psychologen. Dennoch trauen sie sich zu, emotionale Themenstellungen der ihnen anvertrauten Kinder beurteilen zu können (etwa ADS). Dabei wäre es gerade für Lehrer sehr wichtig, profund in Pädagogik und auch in Kinderpsychologie ausgebildet zu sein - sonst behandeln sie unsere Kinder mit den üblichen Vorurteilen des sog. gesunden Menschenverstands, der wie bekannt nicht in jedem Fall wirklich gesund ist. Profunde Kenntnisse über Entwicklung, Emotionen und Psyche der Kinder erlangt man nicht in 2 päd.Semestern, schon gar nicht kann man danach praktisch mit den diversen emotionalen Konfliktlagen, die sich gehäuft in der Schule bieten, umgehen. Und ein bischen Fantasiereise lernen im Wochenendworkshop ist geradezu fahrlässig, wenn man bei der halbgebildeten Anwendung nicht weiß, was man damit auslösen kann, und es schon gar nicht auffangen könnte. Und welche Methoden werden in der Schulpraxis als soziales Spiel angewendet? - Seit Jahrhunderten das beliebte Spiel:Feuer - Wasser - Blitz. (!) Sind sich die sog. Pädagogen eigentlich im klaren darüber, dass es nicht wenige Kinder gibt, die diesbezügliche belastende Erfahrungen gemacht haben und hier retraumatisiert werden?! oder was verstehen sie von Mobbing, was wissen sie wirklich über die teils erheblichen traumatischen Folgeschäden der betroffenen Kinder? Wie schaffen sie Schulstrukturen, in denen das verhindert wird? Wie leisten sie überhaupt Integration, oder gar Inclusion? Wie soll das eine Lehrerperson hinkriegen mit einer "Fachausbildung in Mathematik oder Deutsch"? Wie geht das - Inclusion der verschiedenen Kinder mittels Chemieunterricht? Worauf baut denn das "Modul Inclusion" (wie von Politikern vorgeschlagen) auf, wenn es gar keine nennenswerte pädagogische Basis gibt? Fragen über Fragen - keine Antwort nirgends.

Natürlich, sicher sind Lehrer auch "Pädagogen" im Sinne von "Kinderführern", und - im Gegensatz zu den meisten Eltern - haben sie auch eine erzieherische oder pädagogische Ausbildung, wenn auch vielleicht nur zwei Semester statt acht oder neun! Hier kommt es nicht auf die Zeit an, sondern auf den formalen Abschluss, und wenn der an einer anerkannten Hochschule erworben wurde und man als Lehrer tätig ist, ist man auch "Pädagoge"! Ich habe z. B. eine sog. "besondere Prüfung in Erziehungswissenschaften" während meines Referendariates gemacht und erfolgreich abgeschlossen, und da "Erziehungswissenschaften" für mich bedeutungsgleich mit "Pädagogik" ist, bezeichne ich mich auch als "Pädagogen" und sehe darin auch nichts Verkehrtes!!! Gruß von Frank

Und was sollen dann die Menschen sagen, die Pädagogik studiert haben? Es ist meiner Meinung nach eine bodenlose Ungerechtigkeit; wenn ich ein paar Kurse Kinder-Psychologie besuche und dann einen Test schreibe, tituliere ich mich doch auch nicht einfach als Pädagoge. Ich habe mal alte Lehrer von mir gefragt und sie möchten auch nicht Pädagoge genannt werden. Ein bisschen Bescheidenheit tut gut.

0
@Baerbel1337

Hallo Bärbel,

ich denke, dass hat nichts mit "Bescheidenheit" zu tun, sondern eher damit, dass es offenbar ein paar Diplom- oder so Pädagogen gibt, die unter keinen Umständen mit Lehrern gleichgesetzt werden wollen. Wobei ich da kein Problem sehe, denn natürlich sollte jeder Mensch, der einmal im Leben "Pädagogik" studiert hat und irgendeinen Abschluss gemacht hat, diese erworbenen Fähigkeiten/Kenntnisse auch nutzen, d. h. in irgendeiner Form sich als "Menschenführer" betätigen! Ansonsten bin und bleibe ich ein reiner "Theoretiker" und habe dann auch Zeit genug, z.B. hier ellenlange spitzfindige Scheinbegründungen zu schreiben, die "beweisen" sollen, dass ein Lehrer sich nicht "Pädagoge" nennen darf!

Ich würde eher sagen: ein bisschen mehr Toleranz (liberaler Wert!) täte ganz gut!!!

L.G. von Frank

P.S.: An meiner Schule (Gymnasium in Bayern)kenne ich keinen Kollegen und auch keine Kollegin, der/die sich nicht als "Pädagogen/-in" bezeichnen würde!

0

Pauschal ,wenn auch erst jetzt gelesen, : Pädagogen sind die Super Kenner in den Ministerien - Lehrer sind die den Gedanken..... mit den Schülern erleben müssen.

Klassenlehrerin will mit Vorname angesprochen werden?

Abend,

Hab seit einem Monat eine neue zweit Klassenlehrerin, welche mit Ihrem Vorname angesprochen werden will. Sie ist 18 oder 19 und heißt Louisa, ihren Nachnamen hat sie uns bis heute noch nicht verraten. Alle nennen sie Louisa selbst die anderen Lehrer. Und es ist nicht so das sie einen peinlichen Nachnamen hätte, wir vermuten sie heißen Storm. Also es ist nicht so das sie sich dafür schämen müsste. Ist das erlaubt den Lehrer beim Vornamen zu nennen? Ist irgendwie komisch fast schon zu persönlich finde ich... Was meint ihr?

Liebe Grüße

...zur Frage

Wann darf ich gehen, wenn der Lehrer zu spät ist?

Nach wie vielen Minuten darf man gehen, wenn der Lehrer zu spät kommt?

(10. und 11. Stunde NRW)

Danke schonmal im Vorraus!

...zur Frage

Wann darf ein Lehrer mich ausfragen?

darf mich mein lehrer über das grundwissen ausfragen obwohl ich die stunde davor krank war? (bitte mit Paragraph)

danke :)

...zur Frage

Körperliche Gewalt straffrei, wenn der Täter sie als "alternativlos" bezeichnet?

Es geht um körperliche Übergriffe von Pädagogen gegenüber einem 6- bzw. 7-jährigen Kind.

Die Übergriffe wurden damit begründet, dass andere Kinder vor seinen Zornesausbrüchen geschützt werden mussten.

Das betroffene Kind hatte zwar Wutausbrüche, aber bisher keinem anderen Kind damit einen Schaden zugefügt - was die Pädagogen sich selbst als Erfolg zuschreiben, weil sie ja immer rechtzeitig eingeschritten sind.

Das betroffene Kind hatte durch das "rechtzeitige" Einschreiten der Pädagogen mehrfach blaue Flecke, blutende Fingernagelspuren und Schürfwunden und hat sich, seit dem Beginn dieser Maßnahmen, in der Entwicklung rückwärts bewegt.

Die Kritik der Mutter an der Vorgehensweise der Pädagogen wurde zurückgewiesen - die körperlichen Übergriffe seien "alternativlos" gewesen, "weil abzusehen war, dass die Vitalität der anderen Kinder massiv gefährdet war" (Originalton, steht auch so in der Schülerakte)

Weiß da jemand von euch genaueres?

...zur Frage

Sind Pädagogen wirklich hochintelligent?

Ich habe gehört Pädagogen wären hochintelligent bzw. hochbegabt. Stimmt das wirklich?

...zur Frage

Wie erkenne ich ob ein lehrer sich für mich interressiert?

Ich bin in einen Lehrer verliebt. jetzt möchte ich gerne wissen, ob er auch in mich verliebt ist oder nicht. Könnt ihr mir da einige Anzeichen nennen, wie man erkennen kann, das mein lehrer auch in mich verliebt ist??? Und ab wann darf ich mit meinem lehrer zusammen sein ?? Viele Grüße und danke schon im Vorraus :)

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?