Wie kann ich einen Server zu hause hosten (TELEKOM)?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich... desord dir ggf. ne Domain, über die IP ist nervig. Die Telekom kratzt das nicht.

Erlaubt ist das, sinnvoll aber nicht ;)

Abgesehen davon, dass du viel zu wenig Upload-Bandbreite hast um einen Webserver (und dann auch noch mit mehreren Webseiten) vernünftig betreiben zu können hast du, wenn du keinen deutlich teureren Business-Vertrag bei der Telekom hast eine dynamische IP-Adresse. Das heißt, dass sich die IP-Adresse bei jeder Neueinwahl (zum Beispiel nach einem Router-Neustart), spätestens aber automatisch nach 24 Stunden, ändert. Du müsstest also für jede Webseite eine Domain von einem dynDNS-Anbieter mieten, sonst kann niemand vernünftig auf deine Webseiten zugreifen.

Neben den ganzen Schwierigkeiten die das mit sich bringt ist so ein Server auch immer ein Sicherheitsrisiko und wenn irgendwer den Server übernehmen kann (zum Beispiel durch eine schlechte Konfiguration oder Sicherheitslücken in verwendeter Software) ist der Anschlussinhaber für die illegalen Tätigkeiten verantwortlich.

Ich würde dir empfehlen das ganze zu lassen und dir einfach für wenige Euros im Monat einen bzw. mehrere Webserver zu mieten, das ist weniger Aufwand und letzten Endes auch günstiger wenn man den Strom, den dein Server verbrauchen wird noch mit einberechnet.

Dem kann ich so nicht zustimmen. Ein Webserver braucht eine minimale Bandbreite und kann schon mit einem Upstream von 128 kbit vernünftig laufen - hey, es ist nur Text, der gesendet wird - bei Videos oder großen Bildern ist das natürlich etwas anderes...

Das heisst, mit heutigen Leitungen VDSL 25 hat 10 Mbit Upstream ist ein Webserver locker machbar...

Und ein dienst wir Dyn.com verlangt 10 Euro im Jahr für einen festen Hostnamen - ist das etwa teuer?

Von wegen Sicherheitsrisiko, kann ich auch nicht zustimmen, denn zuhause hat man meisst einen Router, bei dem genau ein Port offen ist - Port 80  - darüber kann man aber auch nur Webseiten erreichen... und wer versucht, einen kleinen Router anzugreifen, der hat echt sonst keine Hobbies und zu viel Zeit... da sind schlecht abgesicherte Linux Server viel unsicherer, da dort die Ports erstmal alle offen sind...

Gut, ich spreche jetzt für mich, aber ich sehe bei einem Homeserver kein Sicherheitsrisiko - aber ich befasse mich ja auch schon seit 20 Jahren mit der Materie...

Das einzige Manko an der ganzen Geschichte sind die Stromkosten - hättest du diese aufgeführt, wäre wenigstens eine Aussage zutreffend - aber mit nem Raspberry Pi kann man diese auch minimieren - und sogar von da aus lässt sich ein super Webserver starten...

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@deruser1973

Und auf welcher Webseite die keine 10 Jahre zurückhängt werden keine Bilder ausgeliefert?

VDSL 25 hat einen von der Telekom mit 1,6 bis 5,0 MBit/s angegeben Upstream.

Ein Angebot mit mehreren Hostnamen (die für mehrere Webseiten benötigt werden, sonst weiß der Webserver ja nicht, welche Webseite er gerade ausgeben soll) mit dynamischen DNS kostet bei dyn.com 5$ pro Monat, dafür bekommt man auch schon problemlos Webhosting angeboten.

Die Webseite hat eine Sicherheitslücke, ein Angreifer kann eine Shell daraufspielen und jede Menge Mist damit bauen. Nur ein Beispiel. Das kann zwar auch bei einem Hoster passieren, allerdings sind dort Webseiten üblicherweise besser abgeschottet, damit in so einem Fall nicht noch andere Kunden davon betroffen sind, insofern ist der Schaden, der dort angerichtet werden kann geringer.

Man vergleicht sich nicht mit schlechteren, sondern mit besseren. Was nutzt es einem, wenn man weiß das andere Server unsicherer sind, wenn der eigene betroffen ist? Richtig, gar nichts.

Auch wenn ich mich ehrlich gesagt noch nicht 20 Jahre damit beschäftige, sondern "erst" ein paar Jahre: Ein eigener Server ist immer ein Sicherheitsrisiko!

Auch die Stromkosten habe ich erwähnt. Ein Pi verbraucht auch Strom (wenn auch wenig) und hat Anschaffungskosten. Einen Webserver mit Domain und beliebig vielen Subdomains kostet zum Beispiel bei Netcup gerade einmal 1,49€ pro Monat, das sind knappe 18€ im Jahr. Ich glaube kaum, dass man es schafft die Kosten niedriger zu halten, wenn man sich einen Pi kaufen muss, Strom dafür zahlen muss und auch für den dynDNS-Dienst Geld zahlen muss. Mal abgesehen davon, dass man dort auch deutlich mehr Bandbreite zur Verfügung hat.

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Du müsstest eine gute Internetanbindung haben (VDSL 50 oder 100), damit der Upstream vernünftig ist. Abhängig natürlich, was der Server an Daten ins Internet liefern soll. Und Du musst Dir Gedanken um eine feste IP machen, die bei den Privatkundentarifen der Telekom nicht enthalten ist. Ich würde aber eher zu einem Shared Server / Cloud Server bei 1&1, Strato o.ä. raten, was Zuverlässigkeit und Einfachheit betrifft.

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