Seltene Fehlprägung?
Mein Vater hat sie heute in seinem Geldbeutel entdeckt. Sie ist genau so groß wie ein 20 Cent Stück aber mit der Patina von 50 Cent geprägt und ohne Randprägung. Irgendeine Seltenheit oder nichts Besonderes?
7 Antworten
Es kommt tatsächlich gelegentlich vor dass die Rohlingen mit dem Falschen Motiv beprägt werden.
Z.B. wenn die Maschinen für andere Münzen umgestellt werden und jemand vergisst einen Prägestempel zu wechseln.
Das kommt aber wirklich selten vor.
Normalerweise schaffen es solche Münzen auch nicht auf der Prägestette raus.
Das könnte wirklich eine selte Fehlprägung sein.
Kann eigentlich nicht sein dass das ein 20 Cent Rohling ist.
Die Rohlinge haben bereits den rand angedeutet, der würde dann nicht komplett fehlen wie er das auf dem Bild tut.
Sorry, jetzt bin ich es noch einmal. Ich glaube, ich habe jetzt den Herstellungsprozess verstanden :-)
Erst einmal: alle Ronden für alle Nominale haben vor dem Prägen einen glatten Rand. Der spezifische Rand entsteht, indem die Ronde beim Prägevorgang in einen Prägering eingedrückt wird.
Die 20 Cent-Ronden werden mit 20 Cent-Stempeln geprägt (klar) und dabei in einen Prägering gequetscht, der die Kerben eindrückt.
Bei Dir ist, wie Du sagst, eine 20 Cent-Ronde in ein Stempelpaar für 50 Cent eingelegt worden. Da wird ein Prägering verwendet, der die typischen 50 Cent-Rillen eindrückt. Da die 20 Cent-Ronde dünner ist, wird sie nicht so stark geprägt. Außerdem kann sie auch leicht dezentriert zwischen den Stempeln liegen. Dadurch wird sie nur schwach oder teilweise oder gar nicht in den Prägering gedrückt. Deshalb sieht man auf Deinem Stück einen schwachen Teilabdruck der Rillen.
Jetzt bin ich sicher, dass Du eine Fehlprägung hast :-)
Man sieht doch die Riffelung des ursprünglichen 50 Cent-Stückes. Wenn es auf der Ronde eines 20 Cent-Stückes (Spanische Blume) geprägt worden wäre (Rondenverwechslung, das kommt gelegentlich vor), müsste man ja die Kerben der 20 Cent-Ronde sehen, aber keinen glatten Rand.
Und was das Gewicht betrifft: es ist ja kein Problem, solange zu schleifen, bis man bei gewünschten Gewicht angelangt ist.
Ich bin inzwischen unsicher geworden, siehe meine zweite Antwort auf Deinen ersten Beitrag. Stell Deine Münzen doch mal im Münzenforum vor:
www.emuenzen.de
Ich bin inzwischen unsicher, ob Du vielleicht nicht doch recht hast. Hier hat jemand ein sehr ähnliches Stück vorgestellt:
https://www.emuenzen.de/forum/threads/50-cent-auf-20-centronde.63994/
Das Fehlen der Kerben des 20 Cent-Stückes scheint herstellungsbedingt möglich zu sein. Die Kerben sind nicht schon in der Ronde, sondern werden durch einen Ring erst beim Prägen eingekerbt. Aber ich verstehe es technisch nicht so ganz...
Stell doch Dein Stück in dem Forum mal vor. Da gibt es Spezialsammler dafür, die sich sehr gur auskennen, z.B. dieser Varukop.
Dem Rand nach zu Urteilen, hat da irgend so ein Napfkuchen sich den Spaß gemacht, und Teile des Randes weggeschliffen. Und durch diese mutwillige Veränderung die Münze wertlos gemacht.
Die hat nur noch den Schrottwert.
Sowas zu manipulieren, ist nun wirklich nicht schwer.
Einfach die Umrisse der 20 Cent Münze, auf dem 50 Cent Stück anreißen, und dann abschleifen.
Dann sind noch Reste der Rillen auf einer Seite am 50 Cent Stück vorhanden.
Schlampig gemacht, aber man siehts.
Kein Napfkuchen dieses Mal, endlich mal eine richtige Fehlprägung :-)
Lies mal bitte meine aktuellste Antwort auf die Frage des Threaderstellers.
haben jetzt schon 2 Personen gesagt, aber es gibt keine schleifspruren und das stück ist exakt so groß wie ein 20 cent stück und perfekt rund, was mich daran zweifeln lässt
Perfekt rund, man sieht klar und deutlich auf den fotos, dass es das nicht ist
Du brauchst dringend ne brille
wenn man sie mit einem 20 Cent stück zusammenlegt, kann man das deutlich sehen. Bitte keine Kommentare ohne Ahnung von Irgendwas zu haben danke xD
Du hast Recht, die ist immens was wert, ich wollte den Wert mindern, um sie dir billig abkaufen zu können und ein Millionengeschäft zu machen
Keine Ahnung hast nur du! Ich beschäftige mich seit Jahren (ab 2002) hobbymässig mit € Umlauf und Sondermünzen und kann dir alles von @ElektrikKlaus und @Bronzezeitler nur bestätigen.
Zudem sind Fehlprägungen niemals hunderte bist tausende Euro wert.
Ich habe niemals angenommen das sie das ist. Und das es sich um eine manuell bearbeitete Münze handelt schließt sich durch die dicke aus, die dünner ist als die 2,38mm einer 50 Cent ist und zum anderen dadurch das sie das genaue Gewicht von 5,74g einer 20 Cent hat. Alles was @ElektrikKlaus angenommen hat ist daher auszuschließen.
Ich bezweifle stark das du Millimeter auf zwei Stellen nach dem Komma genau messen kannst und eine so genaue Wage besitzt.
@Unkreativ662, ich würde die Diskussion darüber beenden, es ist einfach sinnlos. Es gibt nun mal Personen, die sich in einer fixen Idee verrannt haben, und einfach nicht mehr empfänglich sind.
Oh Gott.. @Bronzezeitler ich sehe dich hier öfters und frag mich mit Weilen wirklich was mit dir nicht stimmt xD Du hältst jeden für beschränkt, der nicht deiner Meinung ist oder sich nicht im Bereich "Münzen" auskennt und für einen "Kenner" offensichtliche Fragen stellst und bist zu diesen Leuten dann unfreundlich und machst dich über sie lustig. Das ist absolut Lächerlich und zeigt eigentlich nur einen Defizit deiner seits. Und jetzt noch mal zum Punkt:
Ich bin nie davon ausgegangen hier einen Millionenschatz gefunden zu haben und hab auch nie etwas von mir gegeben was das andeutet.
Lies bitte einfach richtig was ich schreibe, so schwer ist das nicht: Die Münze ist dünner als die 2,38mm einer 50Cent-Münze, also ist zu 100% ausgeschlossen, dass es sich hierbei um eine geschliffene 50 Cent-Münze handelt.
Das ist wirklich nicht schwer zu verstehen also wenn du entweder nicht in der Lage bist einen Satz konstant durchzulesen und zu verstehen, oder selber nicht ansatzweise empfänglich für Argumente bist, dann mach dir bitte nicht die Mühe anderen DAS oder generell irgendetwas Invalides vorzuwerfen.
hast du eine Quelle dazu?