Selbstgespräche führen obwohl keiner da ist..?

12 Antworten

Du hast eben ein exorbitantes Mitteilungsbedürfnis, und wenn nicht immer jemand dabei ist, dann musst dir selber der beste Zuhörer sein. KOmmt ja auch vor, dass dir beim lauten Reden die besten Ideen kommen, weil du damit dein Denken anregst. Bei etwas jüngeren "Weisen" (nach der Typologie der Matrix) ist das durchaus normal. Wenn du älter wirst, legt sich das schon, keine Sorge. ib

meine mum studiert gerade physchologie und sie sitzt gerad neben mit und sagt:

ich bin der meinung ein selbstgesprach ist immernoch besser als sich mit niemanden zu unterhalten. dass trainiert dein vokabular und staerkt dein selbstgefuehl, weil du dir in der regel selten wiedersprichtst.. wenn du dir was zu sagen hast teil es dir mit und schei** auf sie anderen, selbstreflexion ist eine tugend..

lg ich und meine mom

Ich glaube, dass jeder von uns mal laut denkt, also Selbstgespräche führt. Das kann sogar sinnvoll und empfehlenswert sein, wenn man vor einem Auditorium einen erfolgreichen Vortrag halten will und laut sprechend die Wortwahl, die Betonung und kurze Atempausen übt.

Krankhaft und abnorm wird es m. E. erst, wenn man im Beisein anderer oder fortlaufend Selbstgespräche führt und keinen Anteil daran nimmt, dass andere zuhören bzw. gar nicht merkt, dass man nicht allein ist.

Ich denke, es ist normal, solange man es selber merkt und Selbstgespräche in Gegenwart anderer unterlässt.

Ich kommentiere auch manchmal TV-Nachrichten oder Bundestagsdebatten, wenn ich allein bin. (Und dann war es immer gut, dass ich allein war...)

Wenn du mit dir selbst sprichst, ist das normal. Wenn du mit anderen sprichst, die nicht da sind, ist das nicht so unbedingt normal. Da du dir schon selbst Gedanken darüber machst, würde ich empfehlen, dies mal beim Arzt anzusprechen.

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