Schülerpraktikum Schauspiel..Theater!?

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5 Antworten

Die einzigen Theater, bei denen ich näheres weiß, sind das Staatstheater Saarbrücken und das Theater Trier. Im Theater Trier kann man nur in der Pressestelle Praktikum machen. In Saarbrücken dagegen in der Regie. Klar, wie sollte Schauspieler/in auch gehen?? Überleg dir das mal, wie stellst du dir das vor? Ich kann mir nciht vorstellen, wie man sich das als Praktikant vorstellen könnte. Ich weiß aber was anderes für dich! Normalerweise hat ein Theater immer eine "Jugendabteilung". Sprich: eine Jugendtheatergruppe. Da probt man über längere Zeit und am Ende der Spielzeit ist das meist, dass es dann eine Aufführung auf der großen Bühne, vor vollem Publikum, gibt. Außerdem haben das auch viele private Schauspielschulen, nur dass dann die Aufführung am Ende nicht ganz so groß ist. Wenn du das machst, kannst du es über einen viel längeren Zeitraum machen und weil das Zusammenspiel von Schule und Proben dann natürlich auch stressig wird (evtl darfst du dich auch mal als Statist bei einer richtigen Aufführung beteiligen, dann wird's erst so richtig stressig!), hast du schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf "Theater heißt funktionieren". Nutze also dein Schülerpraktikum lieber, um was "vernünftiges" kennenzulernen. Die Schauspielerei ist eben echt unsicher, die meisten haben noch was in der Hinterhand, falls es mal hart auf hart kommt... (Und ja, ich weiß durchaus, wovon ich schreibe!)

Als Schauspieler kann man kein Praktikum machen, ebenso wenig wie als Pilot, Chirurg oder Kriminalkommissar.

Man kann aber ein Praktikum in einem Theater oder bei einer Filmproduktion machen, ebenso wie bei einem Flughafen, in einem Krankenhaus oder bei der Polizei.

Die Zuschauer bezahlen ja Geld für ihre Eintrittskarten. Sie möchten auf der Bühne Schauspieler sehen, die den Beruf gelernt haben, und nicht Schüler, die mal was ausprobieren wollen.

Wenn Du bei einem Theater ein Praktikum im Bereich Regie machst, kannst Du zusehen, wie die Schauspieler arbeiten - mehr Schauspielerei geht nicht für Praktikanten.
Reizvoller ist vielleicht ein Praktikum, bei dem Du durch die verschiedenen Bereiche wanderst: Mal bei den Proben zuschaust, dann beim Inspizienten eine Vorstellung hinter der Bühne miterlebst, bei der Bühnentechnik, in Kostüm, Maske, Requisite, in der Werkstatt und in der Verwaltung reinschnupperst.

Ich wollte in der Schulzeit auch ein Schauspielpraktikum machen, habe aber von den Theatern damals die Absage bekommen, dass im Bereich Schauspiel kein Schülerpraktikum möglich ist. Ich bin damals an ein kleines schnuckliges Theater in Wuppertal gegangen (für mein Praktikum), dort konnte ich in alle Bereiche hineinschauen. Nach dem Abitur habe ich meine Schauspielausbildung an der Athanor Fachakademie für Schauspiel und Regie gemacht. Von dort kenne ich es, dass auch Schülerpraktika möglich sind, da können die Praktikanten direkt in den Schulalltag und somit auch in alles hinein schnuppern, was mit Schauspiel oder Regie zu tun hat. Die Idee finde ich sehr gut, leider bin ich während meiner Zeit auf dem Gymnasium nicht auf diese Idee gekommen. Schau mal, bei Dir ist bestimmt auch irgendwo eine Schauspielschule in der Nähe?! Viel Erfolg und viel Spaß!

Grüß Dich, also...das ist nicht so einfach zu beantworten: es ist wohl als Schauspielerin wichtig mal erfahren zu haben, wie ein Theaterbetrieb funktioniert...nur, was Schauspielen heißt wirst du wohl kaum erfahren, höchstens du hast das unglaubliche Glück ein Regiepraktikum zu bekommen. Und auch da geht es mehr um Kaffe machen und Besorgungen und -das ist dann das Gute - beim Proben zusehen. Wo bekommt man wirklich einen Einblick? Viele Schauspielschulen bieten mittlerweile eine Tag der offenen Tür an..(aber bitte später nur auf eine staatliche Schule gehen) Ich selber -das ist nun sehr persönlich - denke bei einer Castingagentur erfährst du einen Bereich, der zu Schauspielerei gehört und oft sehr hart ist. und bei Schauspielagenturen ebenso... Mein Tip: Tage der offenen Tür nützen so gut wie es geht, bei Theater AGs mitmachen, viel ins Theater gehen und vielleicht danach Gespräche mit den Darstellern knüpfen -jeder freut sich, wenn ihm gesagt wird, es hat gefallen! - und Castingagenturen fragen Viel Glück wünscht Schauspiellust

Warum denn nur auf staatliche? Auch aus den Absolventen von privaten kann was werden, das darf man mal wieder nicht so verallgemeinern. Weshalb man von den privaten manchmal die Finger lassen sollte: Manche erhalten sich durch die Aufnahme vieler Schüler und das ist dann oft zum Nachteil der Schüler. Außerdem sind die Kosten eben oft sehr hoch. Dagegen soll es aber auch schon Absolventen staatlicher Schulen gegeben haben, die äußerste Probleme hatten, irgendwo anzukommen. Was meist gut ist: Sich Leute suchen, die vor ein paar Jahren dort ihren Abschluss gemacht haben, mit ihnen reden, wie sie die Ausbildung fanden und ob sie's heute eher leicht oder schwer haben. Dann weiß man, auf was man sich bei der Schule einlässt. Wobei natürlich auch da sein kann, dass man ausgerechnet Einzelfälle befragt.

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@Elizmeav21

weil nur staatliche ein Intendantenvorsprechen haben, weil die Schauspielagenturen - besonders die staatliche ZVA(früher ZBF) - kaum mehr von privaten Schulen annehmen, weil bei Vorsprechterminvergabe an Theatern oft die Schule ein "Auswahlgrund" ist. Und weil man als Schüler keine Einnahmefaktor ist - die privaten werden sich sehr wohl überlegen, ob sie einem mitteilen, dass man aufhören soll, da sie dadurch weniger Einnahmen haben -wieviele habe ich "ausgebildet" lispeln hören, nicht wirkliche sprechen können oder auch nicht dialektfrei sprechen können. Und der Unterricht ist auf einer Staatlichen vielfältiger Das sin die Gründe Gruß von Schauspiellust

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Also ich weiß nicht, wo du wohnst, aber größere Häuser haben öfter einen Jugendclub, da könntest du dich mal melden und fragen, ob du mitmachen kannst.

Sogar die kleinen haben das^^ Damit kann man schließlich vielleicht auch jüngeres Publikum anziehen ;-)

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