Scheidung Zahnspange

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo,

da gibt es keine einheitliche Regelung. Am besten bei der aktuellen Krankenkasse nachfragen, wie es dort gehandhabt wird, wenn die Eltern getrennt leben. Erstattung an das Mitglied,über das das Kind versichert ist? An die Person, die das Sorgerecht hat? An die Person, die die bezahlten Eigenanteilsrechnungen vorlegen kann? ....

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__29.html

Die Entscheidung trifft immer die gesetzliche Krankenkasse, bei der das Kind bei erfolgreichem Behandlungsabschluss versichert ist (für alle Eigenanteile während der Behandlung).

Gruß

RHW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Vater muss normalerweise nicht die Hälfte der Zuzahlung übernehmen! Normalerweise ist das die Pflicht des Elternteils, der das Sorgerecht hat und bei dem das Kind versichert ist (in den meisten Fällen alles die selbe Person). Denn in der Regel zahlt der Vater ja Unterhalt und damit ist rechtlich alles abgegolten (das gilt übrigens auch für Kosten von Schulsachen, Ferienreisen usw... alles schon im Unterhalt mit drin)!

Natürlich wäre es für das Kind gut, wenn die Eltern sich da nicht streiten und schauen, dass sie das schnell geregelt bekommen.

Wenn Du also deine Ex Frau unterstützen willst, damit dein Kind die nötige Spange schnell bekommt und es da keine Probleme gibt, würde ich das Ganze mit einem Vertrag regeln. Der Vater verpflichtet sich in dem Vertrag die Zuzahlungen zur Hälfte zu zahlen und die Mutter verpflichtet sich diese zurück zu zahlen, sobald diese erstattet wurden.

Im Idealfall vom Notar beglaubigen lassen. Die paar Euro würd ich da investieren, da es bei der Erstattung oft um etliche Hundert Euro geht (hab die Erstattungen selber oft genug bearbeitet ^^).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn das Kind bei der Mutter versichert ist, zahlt die Mutter die 20 % und bekommt zum Ende der Behandlung auch alles zurück. Ist das Kind beim Vater versichert, sollte es der Vater übernehmen. Man könnte auch für das Kind ein Konto anlegen, wo dann zum Ende der Behandlung das gesamte Geld eingezahlt wird, so hat das Kind später was für die Ausbildung, Führerschein usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wie hoch ist der Betrag denn konkret, der vorgestreckt werden muss? Wenn die Erstattung von der KV direkt an die Mutter ausgezahlt wird und es von vornherein sicher ist, dass es erstattet wird, könnte die Mutter das dann nicht vorab alleine auslegen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lasst halt beim Kind die Spange rausnehmen, dann kostest es auch nichts mehr.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Taddhaeus
29.08.2013, 14:47

Ja, das ist bestimmt die beste Lösung. Erstens ist der bereits bezahlte Eigenanteil dann weg, zweitens zahlt man häufig für die Entbänderung drauf, drittens hat das Kind die Spange umsonst getragen und immer noch schiefe Zähne. Super.

1

Was möchtest Du wissen?