Hallo,

am besten kurze Mail schreiben, in der man den Termin bestätigt und sich nett bedankt.

Beim persönlichen Gespräch vielleicht diese Punkte (teilweise?) ansprechen:

  • die Zusage war der/einer der tollsten Punkte im Leben
  • man schwebte auf Wolke sieben und musste sofort ... und ... und ... über die Zusage informieren
  • die ganze Woche nur ein Strahlen im Gesicht
  • der Zeitaufwand der Chefin für den regen Mail-Kontakt war außergewöhnlich! Danke!
  • ich werde alles tun, um dieses Vertrauen, das Sie in mich setzen, zu rechtfertigen!

An einem der ersten Tage für die Kollegen etwas Nettes (Essbares?) mitbringen?

Gruß

RHW

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Hallo,

vielleicht hilft das:

Derzeit / Momentan / Bislang arbeite ich als [Jobtitel] in der [Bereich]. Dabei kümmere ich mich eigenverantwortlich um die Aufgaben aus den Bereichen 1, 2 und 3.“

Besonders die strategischen Aufgaben reizen mich. Aus meiner (langjährigen) handwerklichen Tätigkeit bringe ich viel praktische Erfahrungen mit den verschiedenen Marken/Herstellern und den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Werkzeuge mit.

Ggf. Beispiele angeben, wo man schon planerisch/strategisch gearbeitet hat (Projekte, spezielle Aufgaben?). Evtl. auch im Lebenslauf angeben. Oder auf Punkte in Arbeitszeugnissen Bezug nehmen.

Wenn man am Telefon gut rüber kommt, kann man auch die entscheidende Person anrufen und Nachfragen zu offenen Punkten stellen. Ggf. ist der Brief danach deutlich einfacher!

Viel Erfolg!

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn es für die Ausbildung bzw. das Praktikum besonders wichtig ist (z.B. Erzieherin), ggf. im Lebenslauf und im Anschreiben angeben.

Im Lebenslauf kann man einen Punkt "Besondere Qualifikationen/Fertigkeiten" oder Ähnliches am Ende einfügen.

Gruß

RHW

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Schule doch hinwerfen - Aber was dann?

Hallo zusammen,

Folgendes beschäftigt mich in letzter Zeit sehr. Wenn man mich jetzt oder in den letzten Jahren fragte was ich für meine Zukunft denn so plane, hab ich meistens herumgedruckst. Ich hatte noch nie wirklich einen Traumberuf oder so, abseits vom allgemein gültigen Fußballprofi.

Bis jetzt war also der Plan, bzw. der „Nicht-Plan“, mein Abitur durchzuziehen und danach weiterzusehen (vielleicht ein Jahr Work-And-Travel o.ä). Nun war ich aber nie ein überragender Schüler. Mein schulisches Problem liegt nicht unbedingt im allgemeinen Verständnis, sondern vielmehr in meiner Motivations -und Antriebslosigkeit bzgl. Schularbeit von zu Hause. 

In der Vergangenheit wirkte sich mein minimaler Arbeitsaufwand zu Hause zwar durchaus auf meine Noten aus, allerdings ist das ganze jetzt erst in Corona-Zeiten wirklich problematisch geworden. Ich schaffe es einfach nicht von zu Hause konsequent zu Lernen und zu Arbeiten, das funktioniert nicht.

Diese Zeit hat mich nachdenklich gemacht und inzwsichen bezweifle ich, dass ich überhaupt ein Abitur schaffen könnte. Ich habe kein Problem damit in die Schule zu fahren und mich stundenlang zu konzentrieren etc., aber zu Hause bin ich eben zu Hause und da ist nicht viel mit Schule. Kürzlich dachte ich dann: Ist diese Arbeitseinstellung nicht schon ein ziemlich eindeutiges Zeichen bzgl. meiner Zukunft und der Berufsorientierung? Es wäre für mich sicherlich kein Problem irgendwo zu sein (nicht zu Hause eben) und 8 oder mehr Stunden an etwas zu arbeiten o.ä. Ein Problem wäre dafür wahrscheinlich ein Studium, in dem es ja noch viel mehr um eigenen Arbeitsaufwand und selbständiges Lernen geht.

Also, warum durchs Abitur quälen und im Enddefekt vielleicht sogar durchfallen, wenn ich mir sowieso nicht vorstellen kann zu studieren?

Aber was dann? Ich bin m/17 und habe wie erwähnt kaum Vorstellungen oder Pläne bzgl. einer Berufsrichtung. Am ehesten spricht mich ein Jahr „On The Run“ an (sprich, in die Work-And-Travel Richtung)...aber wie gehe ich das an, bin echt ein bisschen verzweifelt -_-

Ich will nicht noch viel mehr schreiben, hoffe einfach das jemand vielleicht ne zolle Idee oder eigene Erfahrungen teilen kann, die möglicherweise helfen könnten mich zu orientieren.

Lg Jay

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Hallo,

schnell auf den Weg zum Wunschberuggf aufmachen. FDafür muss man zunächst den Wunschberuf finden. Was kann man tun?

  • mit vielen Leuten (Verwandte, Nachbarn, Verwandte von Freunden ...) über deren Beruf sprechen
  • bei Ausbildungsmessen (aktuell meist online) mit möglichst vielen Leuten (Azubis und Ausbildern) sprechen. Manchmal gibt es Tipps für andere Berufe, die dann der Traumberuf sind!
  • Berufswahltests machen und über die vorgeschlagenen Berufe sehr genau informieren (oft hat man falsche Vorstellungen von den Berufen und schließt sie deshalb irrtümlich sofort aus)
  • auch für seltenere Berufe in der Region interessieren
  • bei der Agentur für Atrbeit gibt es regionale Übersichten, welche Berufe in der Region ausgebildet werden
  • das Abitur (zunächst) weiter als Ziel im Auge behalten. Es wäre sehr unschön, wenn fast alle Ausbildungsbetriebe für den Wunschberuf nur Abiturienten einstellen und man selbst den Weg zum Abi abgebrochen hat.

Mein Ausbildungsfavorit ist eine Ausbildung bei einer Kreankenkasse (Sozialversicherungsfachangestellter oder Kaufmann im Gesundheitswesen).

Man kann auch über den Negativweg zum Traumberuf bekommen:

ich schließe alle Berufe aus, die ...

Alle Berufe, die ..., kommen nicht in Frage

....

Viel Erfolg bei der Berufswahl!

Gruß

RHW

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Hallo,

am besten den Ausbilder anrufen und offene Fragen klären (z.B. Abi-Zeugnis am 1. Ausbildungstag mitbringen oder vorher Kopie zuschicken, Online-Gruppe der zukünftigen Azubis?, Steuer-ID, genauer Name der Krankenkasse, Berufsschulanmeldung ... - natürlich nur das fragen, was noch unklar ist).

Dann "nebenbei" den schlechteren Zeugnis-Durchschnitt ansprechen.

Am besten nicht montags oder freitags anrufen!

Ich glaube nicht, dass das schwächere Zeugnis für den Betrieb eine Rolle spielen wird (solange das Abi bestanden wird). Ehrlichkeit und ein schlechtes Gefühl bei schwächeren Leistungen können beim Ausbilder auch sehr positiv ankommen. Ggf. den Ausbilder fragen, welche Fächer/Themen für die Ausbildung und die Berufsschule besonders wichtig sind. Wahrscheinlichkeitsrechnung dürfte z.B. für Industriemechaniker nicht so wesentlich sein.

Gruß

RHW

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Hallo,

vielleicht passt hiervon etwas:

  • mein Organisationstalent zeigt sich ...
  • bei z.B. ... kann ich sehr gut organisieren
  • Eine meiner Stärken ist ... Dies zeigt sich z.B. ...

Viel Erfolg!

Gruß

RHW

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Hallo,

seit 1.1.2021 gelten statt der 18 Monate 12 Monate Bindungswirkung.

Wenn bei Ende des FSJ der Arbeitgeber gewechselt wird (oder kein Arbeitgeber vorhanden ist), kann man sofort die Krankenkasse wechseln.

Was wird denn nach dem FSJ gemacht?

Gruß

RHW

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Hallo,

bei Unfalldiagnosen in Arztrechnungen ist es üblich, dass sich die Versicherung beim Versicherungsnehmer (oder Verletzten) meldet und den Unfallhergang erfragt. Ziel der Versicherung ist es, den Verursacher der Schäden zu ermitteln und diesem die Kosten in Rechnung zu stellen. Bei Verletzungen durch eine Strafttat kommt ein Antrag beim Versorgungsamt in Betracht (Opferentschädigungsgesetz = OEG). Der Staat trägt dann die Kosten (ggf. auch mehr als die Privatversicherung). Helfer im Notfall sind ggf. auch gesetzlich unfallversichert.

Die Pflichten für privat Krankenversicherte ergeben sich aus dem Versicherungsvertrag inkl. aller Anlagen.

Gruß

RHW

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Hallo,

man kann nicht zu der AOK wechseln - man kann nur zur AOK am Wohnort wechseln (es gibt 11 verschiedene AOKn in Deutschland).

Es gilt eine Kündigungsfrist von 2 vollen Kalendermonaten. Wenn man noch kein Jahr bei der aktuellen Krankenkasse versichert ist, gilt auch eine Bindungswirkung von 12 Monaten.

Der 1. Schritt ist die neue Kasse zu kontaktieren.

Gruß

RHW

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Hallo,

der Arzt entscheidet, welche Maßnahmen bei Krankheitssymptomen oder bei einer vorliegenden Krankheit notwendig, zweckmäßig und wirtschaftlich sind. Diese werden dann direkt über die Gesundheitskarte abgerechnet.

Wenn der Arzt eine Privatleistung (nach Unterschrift des Patienten) veranlasst, wird diese von der Krankenkasse nachträglich nicht erstattet.

Ab 35 Jahren kann alle 3 Jahre ein Gesundheits-Check-up vom Arzt über die Gesundheitskarte abgerechnet werden.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/krankenversicherung/online-ratgeber-krankenversicherung/medizinische-versorgung-und-leistungen-der-krankenversicherung/frueherkennung.html

Die finanzielle Lage des Patienten spielt bei all diesen Punkten keine Rolle.

Gruß

RHW

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Hallo,

aktuell besteht der Status "freiwilliges Mitglied". Als Beamter ist es auch der Status "freiwilliges Mitglied". Es liegt daher kein Statuswechsel vor.

Die Kündigungsfrist von 2 vollen Kalendermonaten ist einzuhalten. Die Bindungswirkung von 12 Monaten ist nicht einzuhalten. Wenn ein besonderer Wahltarif bei der gesetzlichen Krankenkasse gewählt wurde, gilt die besondere Bindungsfrist von 12 oder 36 Monaten.

Der Vergleich zwischen der GKV und der PKV ist bei Beamten meist eine lebenslange Entscheidung.

Daher sollte man spätere mögliche Veränderungen mit in die Entscheidung einbeziehen:

• Was wird bei Aufgabe der Beamtentätigkeit passieren? (auf eigenen Wunsch oder aufgrund von unerwünschten Vorfällen - auch im privaten Bereich)? Als Arbeitsloser oder Selbständiger kann man aber nicht mehr in die GKV zurück. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wäre dann nur in bestimmten Fällen möglich (z.B. Eintritt von Versicherungspflicht als Arbeitnehmer). Bei Wegfall der Beihilfe erhöht sich der PKV-Beitrag sehr deutlich (Verdoppelung oder mehr).

• Man sollte spätere Veränderungen mit in den Vergleich einbeziehen: Nachwuchs (Kind mit Behinderung?), Frühpensionierung, Teilzeittätigkeit, Sabbatjahr, Elternzeit, späteres Zweit-Studium bei unbezahltem Urlaub, nicht berufstätiger Ehegatte (in der GKV zahlt der Ehegatte ggf. Beiträge nach der Hälfte der Einnahmen des PKV-Ehegatten),

• Bei den Leistungen sollte man besonders auf Reha/Kuren, den offenen Hilfsmittelkatalog, Psychotherapie (Anzahl der Sitzungen), Hebammenhilfe, Haushaltshilfe und Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe) achten. Hier gibt es zwischen den verschiedenen Privatversicherungen (und zur GKV) große Unterschiede.

Für Neugeborene kann man u.U. nur die Tarife versichern, die die Eltern bereits abgeschlossen haben (z.B. Kieferorthopädische Behandlung?)und pro Kind ist ein separater Beitrag zu zahlen. Bei behinderten Kindern kann das ein großes Problem sein.

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp

Für Stiefkinder sind ggf. auch Beiträge pro Person zu zahlen.

Als beihilfeberechtigter Beamter oder Pensionär ist eine Rückkehr in die GKV nie mehr möglich.

In der Privatversicherung werden nach den Musterbedingungen der PKV Leistungen nur erstattet, soweit sie das Maß des Notwendigen nicht übersteigen. Problematisch kann es sein, dass man erst erfährt, was notwendig ist, wenn man Rechnungen zur Erstattung einreicht. Der Behandler hat aber trotzdem einen Anspruch auf Vergütung. Im Übrigen werden - je nach Tarif - nur anerkannte Behandlungsmethoden erstattet:

§ 4 Absatz 6 und § 5 Absatz 2 PKV-Musterbedingungen:

www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Aufgrund der 2 Stellen (Beihilfe und Privatversicherung) wird es aufwändig, wenn man alles doppelt überwachen muss (wann eingereicht, was wurde erstattet, Begründung der Kürzung der Erstattung ...). Das ist für Gesunde schon kompliziert - bei schweren chronischen Krankheiten wird es nicht einfacher.

In den Bundesländern Bremen, Hamburg, Berlin, Brandenbureg, Thüruingen und Hessen gibt es besondere Regelungen für Beamte in der GKV ("pauschale Beihilfe" - in Hessen gibt es besondere Regelungen).

In der GKV beträgt der Beitrag aktuell ca. 15,3% zur Kranken- und 1,525% bzw. 1,775% zur Pflegeversicherung (beides berechnet von den Bruttoeinnahmen, mindestens von 1097 Euro). Bei Teilzeitarbeit ist das ggf. ein großer Vorteil. Wenn man sich zunächst für die GKV entscheidet, gilt später eine Kündigungsfrist von 2 vollen Kalendermonaten.

Vielleicht interessant:

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung_aid_52165.html

https://www.bundderversicherten.de/files/broschuere/pdf/de/190409-bdv-pkv-rz-ansicht.pdf

http://www.pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/

Schnellsuche nach PKV: https://www.rehakids.de/index.php?sid=a9948ee0c6310725724168202a9838bb

Wenn man in die PKV wechseln möchte, sind die Gesundheitsfragen im PKV-Versicherungsvertrag auf jeden Fall zu 100% korrekt zu beantworten: https://www.test.de/Versicherungsantrag-Mit-Gesundheitsfragen-optimal-umgehen-4648167-0/

Wenn man aufgrund des Gesundheitszustandes abgelehnt wird, kann man sich bei bestimmten Versicherungsunternehmen für bestimmte Tarife auf die Öffnungsklausel berufen (aber nur beim 1. Unternehmen und nur innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung): https://www.pkv.de/fileadmin/user_upload/PKV/a_Positionen/PDF/2020_07_oeffnungsaktion-der-pkv-fuer-beamte-und-angehoerige.pdf

Oft sind aber besonders gute Tarife oder zusätzliche Tarife für die Öffnungsaktion nicht freigegeben.

Bei Infoseiten zur Beihilfe sollte man immer auf das Impressum achten. Oft sind es Seiten von Versicherungsmaklern, wo Kontaktdaten von (zukünftigen) Beamten gesammelt werden.

Vor einer Entscheidung sollte man sehr ausführliche Gespräche mit Experten der PKV (Versicherungskaufleute bzw. Kaufleute für Versicherungen und Finanzen) und Experten der GKV (Sozialversicherungsfachangestellte) führen. Beide Experten sollten sich auch mit der pauschalen Beihilfe auskennen! Die Entscheidung ist ähnlich wichtig wie ein Hauskauf. Ggf. auch Beamte fragen, die häufig Leistungen benötigen bzw. in Frühpension gegangen sind.

Noch Fragen offen?

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

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Hallo,

bei privaten Krankenversicherungen sind immer die im Vertrag genannte Einzelheiten maßgebend. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben zu den Leistungen im Einzelnen. Am besten zu Arzneimittel und Hilfsmitteln (Applikationshilfen) nachlesen. Oder die Person fragen, die den Versicherungsvertrag betreut (und dafür von der Versicherung Geld bekommt).

Hier sind bei Tätigkeitsberichte häufige Beschwerde-Gründe für Leistungesablehnungen der privaten Krankenversicherung näher beschrieben: https://www.pkv-ombudsmann.de/schlichtungsstelle/taetigkeitsberichte/

Gruß

RHW

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Hallo,

ich würde es so machen:

  • bei der gesetzlichen Krankenkasse eine Bestätigung nach § 18 Absatz 3 SGB V einholen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__18.html Danach werden aber nur die dt. Vertragssätze erstattet. Der größere Teil der Behandlungskosten wird nicht übernommen.
  • Bei der gesetzlichen Krankenkasse ein Angebot der Partner-Privatversicherung einholen und ganz besonders genau die Formulierung beim Punkt "bestehende Erkrankung" bzw. absehbare Behandlung" lesen. Ggf. bei der Privatversicherung schriftlich nachfragen.
  • Gespräch mit dem Kieferorthopäden in Deutschland führen, welches Vorgehen welche Vor- und Nachteile aus medizinischer Sicht hat.
  • Diese Tipps beachten: https://www.test.de/Vergleich-Auslandskankenversicherung-fuer-lange-Reisen-4589823-0/
  • Die Organisation, die die Reise organisiert, um Hilfe bitten!
  • Die Person, die sonst zu Privatversicherungen berät, um Hilfe bitten. Aber vor einer Entscheidung Vor- und Nachteile genau abwägen!

Viele Privatversicherungen haben für die USA wesentlich höhere Beiträge als für andere Staaten!

Gruß

RHW

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Hallo,

hier kann man eine Steuer-ID beantragen.

https://www.bzst.de/DE/Privatpersonen/SteuerlicheIdentifikationsnummer/FAQ/faq_node.html#js-toc-entry8

Dem Arbeitgeber mitteilen, dass die Steuer-ID nachgereicht wird, sobald sie vorliegt.

Gruß

RHW

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Hallo,

wenn man als Werkstudent nicht mehr kostenlos familienversichert sein kann, zahlt der Student Kranken- und Pflegeversicherung allein (der Arbeitgeber beteiligt sich nicht daran). Der Monatsbeitrag beträgt in der gesetzlichen Krankenversicherung etwa 110 Euro.

Den halben Rentenversicherungsbetrag zieht der Arbeitgeber vom Bruttoverdienst ab und zahlt ihn zusammen mit der Arbeitgeberhälfte an die Krankenkasse.

Arbeitslosenversicherungsvbeiträge sind weder vom Studenten noch vom Arbeitgeber zu zahlen.

Wenn man in der Vorlesungszeit mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, teilen sich Arbeitgeber und Student alle Sozialversicherungsbeiträge (bis 1300 Euro brutto wird der Arbeitnehmeranteil Übergangsbereich ermäßigt). Viele Arbeitgeber vermeiden solche Beschäftigungen aber, da sie dann einen deutlich höheren Sozialversicherungsanteil zahlen müssen.

Gruß

RHW

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Hallo,

die Ausbildung ist dazu da, um etwas zu lernen.

Kollegen, Ausbildern und Chefs ist es wichtig, dass man aus Fehlern lernt. Wenn ein Fehler passiert ist, am besten überlegen, was kann man tun, damit dieser Fehler nicht wieder passiert.

Je gravierender ein Fehler ist (je teurer die Folgen für den Chef sind), desto wichtiger ist es genau vorzugehen:

  • Habe ich die Aufgabe genau verstanden?
  • Kann ich Missverständnisse ausschließen?
  • Ggf. den Auftrag nochmal so wiederholen, wie man ihn verstanden hat.

Gerade am Anfang der Ausbildung bekommt man meist nur einfache Aufgaben. Da kann man meist nichts Gravierendes falsch machen.

Wenn man Anfang der Ausbildung schon alles könnte, wäre auch der Verdienst eine Ausgelernten angemessen.

Nur wer gar nichts macht, macht nichts falsch (ist dann aber nicht lange Azubi!).

Beim Praktikum bei passenden Gelegenheiten Fragen stellen. Ggf. auch die Frage, wie kann ich mich am besten auf den Ausbildungsbeginn vorbereiten? Wenn jemand im Betrieb sympathisch und vertrauenserweckend ist, ggf. auch den Punkt ansprechen, dass man Angst hat, Fehler zu machen.

Viel Erfolg im Praktikum und später in der Ausbildung!

Gruß

RHW

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Hallo,

am besten (zunächst) den behandelnden Zahnarzt fragen, was er benötigt, damit er die Kunstststofffüllung direkt über die Gesundheitskarte abrechnet. Wenn er die Künststofffüllung über die Karte abrechnet, hat man als Patientin keinerlei Probleme.

Gruß

RHW

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Hallo,

die kostenlose Familienversicherung gibt es nur bei gesetzlichen Krankenkassen. In der privaten Krankenversicherung sind pro Person Beiträge zu zahlen.

Der Vergleich zwischen der GKV und der PKV ist bei Beamten meist eine lebenslange Entscheidung.

Daher sollte man spätere mögliche Veränderungen mit in die Entscheidung einbeziehen:

• Was wird bei Aufgabe der Beamtentätigkeit passieren? (auf eigenen Wunsch oder aufgrund von unerwünschten Vorfällen - auch im privaten Bereich)? Als Arbeitsloser oder Selbständiger kann man aber nicht mehr in die GKV zurück. Ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung wäre dann nur in bestimmten Fällen möglich (z.B. Eintritt von Versicherungspflicht als Arbeitnehmer oder Ausbildungsende/-abbruch vor dem 23. Geburtstag). Bei Wegfall der Beihilfe erhöht sich der PKV-Beitrag sehr deutlich (Verdoppelung oder mehr).

• Man sollte spätere Veränderungen mit in den Vergleich einbeziehen: Nachwuchs (Kind mit Behinderung?), Frühpensionierung, Teilzeittätigkeit, Sabbatjahr, Elternzeit, späteres Zweit-Studium bei unbezahltem Urlaub, nicht berufstätiger Ehegatte (in der GKV zahlt der Ehegatte ggf. Beiträge nach der Hälfte der Einnahmen des PKV-Ehegatten),

• Bei den Leistungen sollte man besonders auf Reha/Kuren, den offenen Hilfsmittelkatalog, Psychotherapie (Anzahl der Sitzungen), Hebammenhilfe, Haushaltshilfe und Heilmittel (Arten und Erstattungshöhe) achten. Hier gibt es zwischen den verschiedenen Privatversicherungen (und zur GKV) große Unterschiede. Gerade bei günstigen Ausbildungstarifen in der PKV können wichtige Leistungen fehlen. Am besten auch nach den Tarifen nach der Ausbildung und deren Beiträgen erkundigen. Bei gravierenden Beitragssteigerungen nach Ausbildungsende jetzt schon nach den genauen Ursachen fragen. Meist liegt es dann an fehlenden Leistungen in der Ausbildung.

Für Neugeborene kann man u.U. nur die Tarife versichern, die die Eltern bereits abgeschlossen haben und pro Kind ist ein separater Beitrag zu zahlen. Bei behinderten Kindern kann das ein großes Problem sein.

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp

Für Stiefkinder sind ggf. auch Beiträge pro Person zu zahlen.

Als beihilfeberechtigter Beamter oder Pensionär ist eine Rückkehr in die GKV nie mehr möglich.

In der Privatversicherung werden nach den Musterbedingungen der PKV Leistungen nur erstattet, soweit sie das Maß des Notwendigen nicht übersteigen. Problematisch kann es sein, dass man erst erfährt, was notwendig ist, wenn man Rechnungen zur Erstattung einreicht. Der Behandler hat aber trotzdem einen Anspruch auf Vergütung. Im Übrigen werden - je nach Tarif - nur anerkannte Behandlungsmethoden erstattet:

§ 4 Absatz 6 und § 5 Absatz 2 PKV-Musterbedingungen:

www.pkv.de/recht/musterbedingungen/mbkk2009.pdf

Aufgrund der 2 Stellen (Beihilfe und Privatversicherung) wird es aufwändig, wenn man alles doppelt überwachen muss (wann eingereicht, was wurde erstattet, Begründung der Kürzung der Erstattung ...). Das ist für Gesunde schon kompliziert - bei schweren chronischen Krankheiten wird es nicht einfacher.

In der GKV beträgt der Beitrag aktuell ca. 15,3% zur Kranken- und 1,525% bzw. 1,775% zur Pflegeversicherung (beides berechnet von den Bruttoeinnahmen, mindestens von 1097 Euro). Bei Teilzeitarbeit ist das ggf. ein großer Vorteil. Wenn man sich zunächst für die GKV entscheidet, gilt später eine Kündigungsfrist von 2 vollen Kalendermonaten.

Vielleicht interessant:

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/krankenversicherung/tid-5429/krankenversicherung_aid_52165.html

https://www.bundderversicherten.de/files/broschuere/pdf/de/190409-bdv-pkv-rz-ansicht.pdf

http://www.pkv-ombudsmann.de/taetigkeitsbericht/

Schnellsuche nach PKV: https://www.rehakids.de/index.php?sid=a9948ee0c6310725724168202a9838bb

Wenn man in die PKV wechseln möchte, sind die Gesundheitsfragen im PKV-Versicherungsvertrag auf jeden Fall zu 100% korrekt zu beantworten: https://www.test.de/Versicherungsantrag-Mit-Gesundheitsfragen-optimal-umgehen-4648167-0/

Wenn man aufgrund des Gesundheitszustandes abgelehnt wird, kann man sich bei bestimmten Versicherungsunternehmen für bestimmte Tarife auf die Öffnungsklausel berufen (aber nur beim 1. Unternehmen und nur innerhalb von 6 Monaten nach der Verbeamtung): https://www.pkv.de/fileadmin/user_upload/PKV/a_Positionen/PDF/2020_07_oeffnungsaktion-der-pkv-fuer-beamte-und-angehoerige.pdf

Oft sind aber besonders gute Tarife oder zusätzliche Tarife für die Öffnungsaktion nicht freigegeben.

Bei Infoseiten zur Beihilfe sollte man immer auf das Impressum achten. Oft sind es Seiten von Versicherungsmaklern, wo Kontaktdaten von (zukünftigen) Beamten gesammelt werden.

Vor einer Entscheidung sollte man sehr ausführliche Gespräche mit Experten der PKV (Versicherungskaufleute bzw. Kaufleute für Versicherungen und Finanzen) und Experten der GKV (Sozialversicherungsfachangestellte) führen. Beide Experten sollten sich auch mit der pauschalen Beihilfe auskennen! Die Entscheidung ist ähnlich wichtig wie ein Hauskauf. Ggf. auch Beamte fragen, die häufig Leistungen benötigen bzw. in Frühpension gegangen sind.

Noch Fragen offen?

Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung!

Gruß

RHW

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Hallo,

für ledige Beamte ohne Kinder sind es bundesweit 50%.

Andere Beihilfesätze für Beamte mit Kindern und Pensionäre sind hier aufgelistet:

https://www.versicherung-check.net/beihilfesaetze/

In vielen Bundesländern (Bremen, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Thüringen und Hessen) gibt es besondere Regelungen für Beamte, die in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind (z.B. pauschale Beihilfe). In NRW gibt es solche Sonderregelungen (noch?) nicht.

Gruß

RHW

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