Reiterkappe und Pferdeschwanz?

4 Antworten

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Es geht darum, dass lange Haare nicht stören, weil sie ins Gesicht fliegen oder gar die Sicht beeeinträchtigen. Bei Turnieren geht es natürlich zudem um ordentliches, der Tradition entsprechendes Aussehen. „Das Internet“ hat also entsprechende Vorschläge parat...😉

Beim Dressurreiten in höheren Klassen trägt man statt Helm (immernoch weitgehend) einen Hut, da ist ein Dutt dazu normal. Mit Helm kann man lange nur tief zusammenbinden oder versuchen, sie im Helm zu verstauen. Andere Möglichkeiten gibt es ja nicht, die Haare am rumfliegen zu hindern.

Danke für den Stern 💫

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Zu allem, was bereits gesagt wurde von wegen ordentlich und Sicht behindern, geht es auch darum, den Reiter gut beurteilen zu können (wenn da möglicherweise viele lange Haare über die Schultern hängen und rum wehen, wie will man da den Sitz gut beurteilen?), aber in erster Linie auch um die Sicherheit; dass die Haare nirgendwo hängen bleiben können. Das wird heute von vielen etwas lasch gesehen. Bis halt wieder eine Versicherung etwas nicht zahlt, weil man sich nicht um die Sicherkeitsvorkehrungen gekümmert hat. Aber für Sport und handwerkliche Arbeit gilt: Haare zusammen, Schmuck abnehmen. Haare, die so kurz sind, dass sie sich nicht zusammenfassen lassen, bergen natürlich in diesem Sinne auch keine Gefahr.

Nein, das muss man nicht. Ausser du bist bereits in höheren Klassen unterwegs u. trägst dann in der Dressur einen Hut.

Ansonsten geht zB auch auch ein Zopf. Es muss eben ordentlich aussehen.

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

Beim Freizeitreiten kannst du auch mit offenen haaren reiten, das ist vollkommen egal

Na, so egal ist das nicht, wenn man hängen bleibt und sich im Zweifel skalpiert.

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@Baroque

naja die chance das du hängen bleibst steht gegen 0 man könnte ja rein theoretisch auch am Zopf hängen bleiben...

Ich meinte aber eigentlich das du keine Vorschriften hast anders wie auf Turnieren😊

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@HellerBianca

Die Chance ist schon höher - gerade, wenn die Haare offen sind. Unfallverhütungsvorschriften enthalten nur Nötiges, weil man eh das Problem hat, dass zu viel davon nicht gelesen wird. Daher wird jedes einzelne Wort genau überdacht, ob es wirklich nötig ist, da drin zu stehen. Wäre es der Unfallverhütung nicht zuträglich, würde es nicht immer und immer wieder in den Unfallverhütungsvorschriften auftauchen.

Und "Vorschrift" ... wenn die Versicherung bei Verletzungen meint, die hätte man vermeiden können, sie verweigern die Zahlung ... ist es keine Vorschrift, aber auch nicht unbedingt das, was man möchte, oder?

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