Reinigungskraft werden?

5 Antworten

so Roomboy klingt etwas abwertend und wird auch eher in der Hotelbranche anzutreffen sein. Das sind Menschen die, die Hotelzimmer reinigen wobei das stressig ist und selbst durch die Tatsache das es jetzt den Mindestlohn gibt nicht viel besser geworden ist.

Ich glaube aber du meinst du machst ein Praktikum als Unterhaltsreiniger, denn danach klingt es schon eher. Und diese Firma hat hat dir also eine Ausbildung angeboten - wenn sie denn eine Gebäudereinigungsfirma ist die ausbilden darf ist das wirklich sehr gut.

Wobei ich dann davon ausgehe das sie eher eine Ausbild zum Glas- und Gebäudereiniger meinen. D. h. du lernst zum einen die normale Unterhaltsreinigung (was du quasi ja jetzt schon machst) und auch wie man Fenster putzt oder Fassaden reinigt oder die professionelle Teppichreinigung (sofern das deien Firma anbietet)  denn eine Ausbildung zum Unterhaltsreiniger allein gibt es im Grunde nicht und wenn wäre das wohl eher ein Crash-Kurs von 3-4 Wochen und dabei lernt man höchstens wie man dies oder das reinigt was ganz okay wäre aber damit hätte man keine echte Qualifikation, denn putzen kann man jedem beibringen.

Aber eine Ausbildung in dem Bereich zu machen und sich am Ende als Glas- und Gebäudeiriger bezeichnen zu dürfen ist schon was anderes (denn es gibt zwar viele Fensterputzer aber nicht alle haben das wirklich gelernt) und wenn man sich später noch weiterbildet (zum Meister) darf man sogar selbst ausbilden. Ohne jegliche Ausbildung darf man in Deutschland das nicht ohne Weiteres es sei denn du erfindest einen ganz neuen Berufszweig.

Abgesehen davon ist diese Arbeit sehr abwechslungsreich. Man ist im Grunde jeden Tag bei anderen Kunden und nicht nur, so wie aktuell bei dir, in einem Gebäude. Das kann zwar Spaß machen aber es kann auch schnell langweilig werden wenn man immer das gleiche Umfeld sieht.

In Zeiten der Ausbildung bekommst du natürlich nur eine Ausbildungsvergütung aber wenn du später als Geselle in dem Bereich arbeitest verdienst du weit über dem Mindestlohn, denn Gebäudereiniger werden nach Tarif bezahlt. Und das du nur Haptschüler bist ist absolut kein Makel, denn wirklich wichtig ist nur das du Spaß an dieser Arbeit hast (man wühlt ja quasi immer im Dreck anderer Leute und muss bei Wind und Wetter raus).

Ich bin Glasreiniger und ich mache den Job immer noch total gerne. Abgesehen vom Verdienst ist es abwechslungsreich, weil man mit etlichen Leuten zusammenkommt und ganz unterschiedliche Arbeiten ausführt, denn nicht alle Kunden wollen das gleiche.

Wenn dir sowas Spaß machen würde dann wünche ich dir dazu alles Gute, denn eines ist sicher dieser Job ist Krisensicher weil es immer Dreck geben wird und es immer Menschen geben wird die sich zu fein sind en Dreck selbst wegzumachen und solange sie das bezahlen hab ich damit kein Problem.

So und noch was zu deiner gelöschten Frage in Sachen Hose:

Also du musst das ganze vielelicht etwas lockerer sehen. Als ich klein war hatten wir wirklich komische Mode und da wir zudem nichtreich und 4 Kinder waren bekam ich oft die aufgetragenen Sachen meinesBruders (also wenn er rausgewachsen war) aber seine Hosen waren mirimmer zu kurz da ich viel länge Beine hatte.

Und anstatt das ich endlich auch mal was neues bekam hatte meine Muter die Idee unten am Ende Bordeln (nannte sich so) anzunähen was so gehen ja okay gewesen wäre wenn die in der Farbe der Jeans gewesen wären aber da meine Mutter etliche Stoffreste hatte, hatte ich unten zu den Füßen oft eine
Verlängerung mit Blümchenmuster - und das war wirklich peinlich und ging
über Jahre so.

Die Hose da sieht etwas ungewöhnlich im Schnitt aus zugegeben aber es kommt ja darauf an wie sie bei dir sitzt. Also wenn sie zudem schlapperig aussehen würde, so als ob du sie vom Grabbeltisch gegriffen hättest dann wäre es sicherlich ein komisches Bild aber ansonsten ist das ja ganz okay solange du dich darin wohlfühlst.

Heute trage ich Hosen mit Bordeln natürlich nicht mehr sondern habe schon seit Jahren meinen eigenen Stil und ich denke du musst dir auch nur einen eigenen Stil zulegen. Was z. B. zu der Hose tragen könntest ist kein Gürtel sondern Hosenträger, dazu Converse mit Knöchelschaft oder Seglerschuhe und stets Hemdem (die Hosenträger darüber tragen damit man sie auch sieht) oder aber ein teures T - Shirt so im Stil von Miami Vice (das war ne Krimiserie aus den 80' wo die Cops in Armani Klamotten gekleidet waren) so das das ganze wie ein Mix aus lässig, "billig" und doch edel wirkt.

Behälst du diesen Style dann bei werden die Jungs das nächste mal eher wie
Sonderschüler gegen dich aussehen, denn die Leute haben doch keinen
eigeen Style weil diese Markenklamotten totaler Mainstream sind die
Millionen andere auch tragen und das ist doch wirklich nichts Besonderes.

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Ps wenn du dich für diesen Job entscheidest solltest du dir eine Unfallversicherung mit Krankenhaustagegeld zulegen, denn passieren kann immer mal was. Die kostet auch nur ein paar Euro im Monat.

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Interesant , was Du schreibst und Du schreibst gut.

Aber da Du dich ja in anderen Bereichen auskennst, hätte ich echt mal eine Frage an Dich und zwar zur professaionellen Teppichreinigung. Kennst Du da Leute, die das machen oder sogar eigene Erfahrung?

Ich könnte das  und jeder Teppich, wenn ich durch bin, ist fleckfrei oder fast fleckfrei( gegen Brombeersaft habe ich noch nichts), sofort nach der Reinigung abkassieren, jeder! würde anstandlos bezahlen.

ABER: Oft kommen die Flecken später! wieder hoch, oft erst nach Wochen und deswegen würde ich mich nie trauen, das als Dienstleistung anzubieten. Ich biete das, wenn überhaupt nur als stundenbezahlten Service an (nur noch ausnahmsweise, weil mir die Maschine gewichtsmäßig zu schwer ist) und  bekomme dann vergleichweise wenig. O.K. geht eh kaum noch, weil die Maschine  für mich mittlerweile zu schwer zum Hochheben ist, aber  , wenn man sowas als Dienstleistung anbieten würde, wäre es echt ein Geschäft.

Das Wiederhochkommen der Flecken würde ich mit Kapillarwirkungen erklären, aber gibt es irgendwas, was das stoppt /ausschaltet?)

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@Silo123

Hallo Silo123

dann sage ich erstmal vielen Dank fürs Kompliment.

Ja mit Teppichreinigung ist dass so ne Sache ich vermute mal
du meinst da speziell die Reinigung von Auslegware.

Auslegware zu reinigen ist immer noch etwas anderes. Das geht
zwar aber man braucht etliche Gerätschaften um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen (Poliermaschine, Nass/Trockensauger usw.) und selbst mit Maschinen ist es sehr mühsam da man die ganze Fläche reinigen muss was sich über Stunden hinziehen kann.

Ich kann dich daher sehr gut verstehen und auch das dir die
Maschine zu schwer ist.

Aber wenn du nur ein kleines Einzelgewerbe hast würde ich
dir auch nahelegen umzudenken, denn logischerweise kann man als Einzelner nicht alles so komfortabel anbieten wie in einer riesigen Firma wo Geld keine Rolle spielt.

Die Maschine brauchst du auch nicht zwingend für Teppichreinigung allenfalls einen Nass/Trockensauger von Kärcher obwohl ein
normaler Sauger mit hoher Saugkraft eigentlich ausreichend ist.

Zum reinigen gibt es nämlich ganz gute Hausmittel wobei man
auf unterschiedliche Reinigungsvarianten schwört.

Aber Backpulver z. B. kann da richtig angewandt Wunder bewirken.

Hier mal ein Link dazu. Da stehen auch andere Tipps dazu am besten probierst du alle einfach mal bei dir zuhause aus und mit der Methode die dir am besten erscheint kannst du arbeiten ohne viel zu schleppen. Ich tippe aber auf das Backpulver denn das hat die Eigenschaft wenn es trocknet den Fleck bzw. das Schmutzwasser aufzusaugen. Und diesen Prozess kann man in etwa mit der professionellen Reinigung vergleichen, denn was da geschieht ist das gleiche Prinzip nur durch die Maschinen wird das ganze zeitlich verkürzt.

In der professionellen Reinigung geht es z. B. auch um große
(im Volksmund oft Perser) Teppiche genannt die vereinzelt in Haushalten bei älteren Menschen zu finden sind. Die kann man aber nicht vor Ort reinigen sondern werden abgeholt weil man sie komplett reinigt denn sonst entstehen Flecken bzw. partiell Unebenheiten wenn man nur den Fleck behandeln würde.

Danach wird er komplett abgeduscht und einige Tage zum trocknen aufgehängt also insgesamt dauert das ganze ca. 1 Woche bis er wieder ausgeliefert wird.

Das machen aber nur noch ganz wenige Firmen denn dafür
braucht man 1. eine große Halle (muss man ja auch mal im Winter machen) und 2. eine Versicherung die bei Schäden haftet (viele Ich AG-ler oder auch andere Kleinstunternehmer haben das übrigens ganz oft nicht (also eine Versicherung für Schäden) was übrigens einfach aus Unwissenheit passiert, denn teuer ist das nicht) und wenn dann wirklich mal ein größerer Schaden vorliegt kann man
eigentlich gleich seinen Laden dichtmachen.

Ich will damit übrigens keine Ich AG-ler verdammen, denn sich selbstständig zu machen ist in jedem Fall löblich aber was man ihnen wirklich anlasten muss ist das sie den Markt mit ihren Billigangeboten überschwemmt haben. 20 € die Stunde klingt ja erstmal gut wenn man vorher viel weniger verdient hatte aber in dem Preis ist überhaupt keine Einnahmekostenrechnung inbegriffen – also Krankenkasse, möglicher Verdienst für eine Aushilfskraft, Sprit, Entfernungspauschale, Steuern, Material usw., denn Seife verbraucht sich ja z. B. auch.

Und bedauerlich ist das dieses Geschäftsmodell erst in ca. 30
Jahren vom Markt verschwunden ist (bis dahin sind alle Ich AG-ler sehr wahrscheinlich in Rente oder verstorben) und dann kann man wieder halbwegs vernünftige Endpreise beim Kunden verlangen, denn gerade große Unternehmen nutzen dieses Billigangebot gnadenlos aus.

Wenn du auch eine Ich AG betreibst würde ich dir zudem raten
das ganzeetwas professioneller aufzuziehen.

D. h. sobald du das mit der Teppichreinigung  beherrscht erweiterst du dein Angebot dahingehend wieder.

Da so was dann ja dauert kannst du mehrere Dinge tun. 1. du
erhöhst generell den Preis dafür auf Mindestens 35,70 € das ist das Minimum was man pro Stunde verdienen sollte um seinen Laden überhaupt am Laufen zu halten, denn die Steuern fallen pro Stunde mit 19% an und in diesem Preis ist die Einnahmekostenrechnung realistisch gerechnet d. h. ein Anteil für die Krankenkasse,
den eigenen Verdienst, Spritkosten, Material usw. und wenn man kostengünstig arbeitet kann man auch wirklich etwas Gewinn machen.

Und es klingt vielleicht nach viel aber damit liegt man immer noch weit unter etablierten Putzfirmen das kannst du mir glauben außerdem lieferst du ja auch eine gewisse Qualität dafür ab.

2. Schritt ist das du dir überlegen musst wo du besser fährst also ob du bei einigen Arbeiten generell mit Stundenlohn an die Sache
gehst oder ob du in einigen Fällen einen Festpreis aushandeln willst. Ein Festpreis ist manchmal besser wenn absehbar ist wie viel Zeit du dafür brauchst.

Bei diesem Link steht in etwa wie lange man zu tun hätte (also
locker 7-8 Stunden) und das ist eine gute Basis, denn große Firmen brauchen zwar nur etwa 5 Stunden (je nach Fläche) aber nehmen wie gesagt viel mehr dafür.

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@dirksowieso

Teil 2
D. h. wenn du dafür z. B. 200 € Festpreis machst ist das schon ganz okay, weil du effektiv ja nur 2-3 Stunden arbeiten musst die restliche Zeit muss das ja einwirken.

Jetzt musst du aber nicht die die 5 Stunden da rumsitzen (wäre
ja auch blöd) und versuchst nach Möglichkeit die Zeit zu überbrücken indem du dir Termine in der Nähe legst (Fensterputzen was auch immer) so ist die Zeit nicht ungenutzt und du verdienst quasi in dieser Zeit doppelt.

In den meisten Fällen werden Kunden den Festpreis akzeptieren wenn sie hören was du die Stunde kostest. Und unter 200 € solltest
du das auch nicht anbieten egal ob der Teppich in einem kleinen Raum liegt, denn sonst wird der Kunde jedes mal mit dir feilschen.

Ist der Raum riesig dann lieber drauf verzichten und ohne
zögern darauf hinweisen das dass eher was für große Firmen ist da man das mit Maschinen machen muss, denn sonst zahlst du dabei drauf egal wie gut dir das Angebot erscheint ich weiß das weil ein Kumpel sich damit übernommen hatte.       

Am Ende hatte er sich ne Woche abgerackert und der Kunde zahlte
ihm keinen Cent, weil er nicht fertig wurde.

So und wegen Kunden die erst zusagen und dann absagen kann
ich dir den Tipp geben das du bei möglichen Aufträgen eine Vorauszahlung sehen willst – muss nicht in bar sein. Aber mit einem Zeitfenster wo du sagst zahlbar bis dann und dann und erst wenn es kommt kannst du aktiv werden und wenn die schon was bezahlt haben machen die selten einen Rückzieher.

Des Weiteren solltest du dir 3. auch einen Mindestbetrag ausdenken
den du Kunden offerierst und diesen erwähnst du, bevor du dort erscheinst damit sie sich drauf einstellen können und sich nicht überrumpelt fühlen.

Wie du da vorgehst ist einfach. Angenommen du wirst zu einem
Neukunden bestellt der z. B. Fensterputz mit Rahmen gemacht haben will.

Du checkst dann ja für gewöhnlich alles durch, machst einen Preis und gehst wieder und wenn du Pech hast kommt dann nichts mehr aber du bist ja eventuell dahin gefahren und hast Zeit reingesteckt und das muss dir zumindestvergütet werden – Minimum 3, Maximum 5 € je nachdem ob du in der Nähe warst oder extra dahin fahren musstest.

Diese Aufwandsentschädigung verrechnest du natürlich später
wenn es zu dem Auftrag kommt was du dem Kunden auch mitteilst.

So hast du sie halbwegs am Haken und selbst wenn sie nicht
auf dich zurückkommen zumindest nicht ganz umsonst den Weg dahin gemacht.

Ein Bekannter beklagt dieses auch des Öfteren und dem habe
ich ebenfalls den Tipp gegeben eine Vorkostenpauschale von Mindestens 30  € zu nehmen (die machen Garten- und Landschaftsbau sowie Renovierungen die manchmal auch Recherche mit sich bringt) und nicht selten hatten die schon so einige Arbeitsstunden reingesteckt und dann hieß es das es gekappt wurde und die Zeit die sie bereits reingesteckt haben ging jedes mal leer aus.

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@dirksowieso

Teil 3

Und letzter und wichtigster Hinweis ist 4. das du Kunden
gegenüber immer professionell auftreten solltest und ihnen stets das Gefühl vermittelst das du für alle eine Lösung hast,
denn wenn du anfängst sie zu fragen wie man was reinigt denken die weswegen hab ich dich geholt?!

Ich war mal mit einem Kollegen bei einem Großkunden (er hat
das übrigens nie gelernt, sondern sich das ganze selbst beigebracht, was man auch sieht gerade wenn viel zu tun ist da die Arbeit für ihn oft mühsam ist – jemand der das wirklich gelernt hat arbeitet mit System und fängt nicht einfach irgendwo an weil es ihm besser in den Kram passt, denn da hält nur auf weil man dadurch eher was vergisst – er putzt nämlich im ZickZack Fenster, so dass ich
hinterher oft nachfragen musste wo er schon war.

Jedenfalls waren wir damals den ersten Tag zusammen und beim
Großkunden und er beklagte sich das die Fenster mühsam zu putzen wären, weil sich darauf Pollen festgesetzt hatten – es war wirklich etwas mühsam weil man sie mehrmals einwaschen musste bis sie sich ablösten aber ich habe dann zu ihm gesagt lass mal eine rauchen gehen.  

Draußen sagte ich zu ihm dass er so was nicht laut vor Kunden sagen darf, denn die halten uns für Profis und wenn wir anfangen zu
jammern dann werden die hellhörig und achten viel mehr darauf was wir tun.

Das Problem ist nämlich das viele gar nicht wissen das man
zwischen Industrie und Privatputz unterscheidet. Beim Industrieputz ist es nicht dramatisch wenn mal ein Fenster Wischerspuren aufweist oder der Dreck nicht ganz weg ist, denn es geht dabei darum das die Immobilie im Wert steigt falls man es mal veräußern will (denn dann kann man darauf verweisen das immer die
Fenster geputzt wurden also nicht verkalkt usw. sind, weil man sie möglicherweise sonst alle auswechseln müsste) und lediglich beim Privatputz sehr viel gründlicher arbeiten muss, denn das ist ja zudem auch sehr viel teurer.

So und wenn du dich z. B. für die Variante mit Backpulver entscheidest, würde ich es den Kunden nicht auf die Nase binden sondern irgendeinen Flurks erzählen – am besten das Zeug umfüllen, einen Totenkopf drauf malen und sagen das Zeug ist nicht ungiftig bzw. so was wie "verschlucken würde ich das nicht"
antworten, wenn du danach gefragt wirst und das es z. B. 60 € pro Kilo kostet der Hinweis mit dem Gift ist nicht verkehrt, weil du dich ja auch einige Zeit aus dem Zimmer begeben musst und die Kunden dann nicht darin rumlaufen sollen und giftig wird es beim einatmen wenn es mit z. B Wasser oder noch besser: DIESER bestimmten
Flüssigkeit in Kontakt kommt, denn wenn die schnallen das es nur Backpulver ist machen die das irgendwann vielleicht selber - also gelegentlich ruhig mal auf die Ka ke hauen, denn solange du alles glaubhaft rüberbringst wirst du wesentlich lieber weiterempfohlen
als umgekehrt und ich spreche da aus Erfahrung, denn ich habe Kunden wo ich schon über 20 Jahre bin und ich bin keineswegs billig, sondern habe in all den Jahren stets meine Preise angeglichen, denn anderswo steigen die Presie ja auch.

Bei ganz alten Kunden kann man die Preise zwar nicht drastisch erhöhen aber Jahr für Jahr etwas anheben (also um 1-2 Euro) und falls du das nun für deine Kunden erwägen sollttest: Das akzeptieren die auch, wenn sie mit dir zufrieden sind

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Ich weiß nicht. Mit Putzen verdient man u.U. nicht schlecht. Aber Ausbildung in dem Bereich? Ich frage mich spontan, ob da die Ausbildung nicht eher dazu dient, damit Du die Arbeit in der Ausbildung einfach billiger machst . Daß an Übernehmen u.U. gar nicht gedacht sein könnte.

O.K. auch putzen will gelernt sein, das sieht man einfach daran, wie sich manche, die das nie gelernt haben, dabei anstellen.

Aber eine ganze Ausbildung? Ich wüßte kaum, wie man die Zeit füllen sollte.. O.k., das denke ich auch bei manch anderem Ausbidungsberuf.

Und würde da eine Ausbildung Deine späteren Chancen überhaupt verbessern?  In der Regel werden da ungelernte eingestellt mit kurzer Anlernzeit (aber ohne Ausbildung)

Das sind so die Fragen, die ich da spontan habe und die ich an Deiner Stelle prüfen würde.

Beim Krankenhaus kommt natürlich noch Krankenhaushygiene etc. dazu und man wird da meist noch besser bezahlt.

Zur Bezahlung beim Putzen: Echt oft nicht schlecht. Ich selbst habe ein abgeschlossenes Studium, bin aber in meinem Leben auch nach Abschluß des Studiums öfters putzen gegangen, einfach, weil der Verdienst einfach besser war. Und da ich gut war (und bin, heute bin ich leider etwas langsamer) habe ich da nicht selten sogar deutlich  übertariflich verdient und viele Stellen über Empfehlung bekommen.

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Naja das ist schon ein interessanter abwechslungsreicher Beruf wenn man das ganze Feld dieser Ausbildung berücksichtigt.

Wahrscheinlich hast du nur in Privathaushalten und bestenfalls vorher mal Büros oder Praxen gereinigt wenn du sagst das du übertariflich bezahlt wurdest, denn im privaten Bereich bekam man zwar mehr aber es war ja sicherlich nicht so das du dort jeden Tag bei soundsoviel Stunden eingesetzt wurdest.

Ich finde Privatputz übrigens nicht so prickelnd denn auch wenn man da mehr in der Stunde verdiente hinkt der Vergleich weil man in einer Wohnung oft Schnickschnack vorfindet den der Kunde auch geputzt haben will und das ist eher lästig.

In Büros oder Praxen sind starre Flächen (also kaum Dekodinge) die man relativ schnell reingen kann und mit denen man sich nicht unnötig lange vertüdeln muss.

Wenn man dann schnell ist und z. B. ein Schlüsselobjekt hat, hatte man am Ende Zeit über die man trotzdem bezahlt bekam und das relativiert den höheren Verdienst im Privatputz.

Ausserdem ist im Krankheitsfall auch Kohle auf dem Konto und das zahlt dir so gut wie niemand im Privatputz. Bist du krank kommt kein Geld rein und im schlimmsten Fall ist danach sogar der Job ganz weg.

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@dirksowieso

Was Du schreibst stimmt alles. 

Ich habe viel Privatputz gemacht, aber nicht nur , auch Schlüsselobjekte und ja sogar zeitweise Vollzeit (übertariflich).  Und teilweise alles gleichzeitig.

Schlüsselobjekte sehr unterschiedlich in der Bezahlung: Gab tolle, aber auch welche , wo man mit der veranschlagten Zeit kaum auskommen konnte. Habe die teilweise trotzdem behalten wegen der zeitlichen Flexibilität, die ich da hatte (da konnte ich in Grenzen die Arbeitszeit immer irgendwie verschieben, so daß es mit den anderen Jobs paßte und wenn ich nachts putzte- die behielt ich in der Regel auch , wenn ich gerade in einen hochqualifizierten Hauptjob arbeitete.

Probleme mit dem Schnickschnack gab es übrigens nur in einer Wohnung  und diesen Job habe ich nicht nur deswegen gekündigt. Ein anderer  Grund war die da doch zu schlechte Bezahlung und als allererstes! die mangelnde Wertschätzung- ich hätte da viel! früher kündigen sollen und schäme mich fast im Nachhinein, was ich mir da alles gefallen ließ.

 Einen Vollzeitjob habe ich übrigens auch mal wegen Krankheit verloren. Mir wurde übrigens da SOFORT bei der ersten Krankmeldung ein Auflösungsvertrag vorgelegt, den ich aber NICHT unterschrieben habe. Und ja es gab dann in der Folge einige Schikanen, muß ich hier nicht ausführen (es gibt immer solche uns solche Arbeitgeber), aber bei Krankheit kommt eigentlich immer  eine Kündigung  und natürlich kam die auch hier.

Vollzeitputzen könnte ich heute! übrigens aus gesundheitlichen Gründen gar  nicht mehr. Heute ist das Putzen ein Teil! meiner Tätigkeit, was ich meist selber erledige: 1. um Kosten zu sparen 2. weil ich es besser kann.  (Kräfte erstmal anzulernen, zu überwachen.... das braucht auch Zeit)

PS:Aber noch eine Sache, die mich beim Putzen immer frustriert hat. ok. das gilt für viele Jobs: es entsteht NICHTS,es ändert nichts, es bleibt nichts, man ist nur damit beschäftigt einen Zustand (nämlich den möglichst sauberen) aufrechtzuerhalten Je länger ich das mache, umso frustrierender finde ich das. Aber das gilt wahrscheinlich für echt viele Jobs.

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Das musst du selber wissen ob du das machen willst. Das kann dir niemand anderes sagen

Wie lange dauert es eine Antwort auf eine Bewerbung für ein praktikum zu bekommen?

Ich habe heute 3 Bewerbungen in 3 verschiedene Krankenhäuser abgegeben, für ein Praktikum und ich möchte wissen, wie lange es dauert eine Antwort zu bekommen. Und hat jemand ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und wie war es?(es ist ein schulpraktikum) Ich würde auch gerne im Altenheim machen, wenn ich kein im krankenhaus bekomme aber mein vater ist dagegen meine Mutter eher nicht. Ich wollte nur gucken wie es ist im Altenheim als altenpflegerin, denn meine Cousine macht eine ausbildung und sie meint es macht ihr Spaß und ich soll es auch mal versuchen nur mein vater ist dagegen. Also ich möchte nur wissen wie lange es dauert eine Antwort zu bekommen und was hält ihr besser Krankenhaus oder Altenheim also was habt ihr für Erfahrungen wenn ihr welche habt??

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