Reiner Kunze - die Mauer

3 Antworten

Also wir haben das Gedicht gestern im Deutschunterricht so interpretiert, dass es zu der Zeit nicht nur die "materielle" Mauer gab, sondern auch eine Mauer im Herzen/ Köpfen der Menschen erbaut wurde. Die Menschen aus dem Westen hatten eine ganz andere Sichtweise, als die Menschen aus dem Osten (und umgekehrt). Soviel zum Anfang des Gedichtes. 

Am Ende wird beschrieben, dass die Leute jetzt, da die Mauer nicht mehr da ist, keine Entschuldigung dafür haben, keinen Kontakt mit den Leuten der jeweils anderen Seite aufzunehmen und schlecht über sie zu reden.

LG

Als wir sie schleiften, ahnten wir nicht, wie hoch sie ist in uns

  • als sie die mauer aufbauten, wussten sie noch nicht wir groß und mächtig sie wird

wir hatten uns daran gewöhnt, an ihren horizont

-dann haben sie sich an die mauer gewöhnt gehabt

und die windstille

  • man hört nicht mehr von der anderen seite!

in ihrem schatten warfen alle keinen schatten

  • sie waren nicht kräftig genug etwas gegen die mauer zu unternehmen. sprich: in dem schatten der mauer hatten sie nicht die kraft das können etwas dagegen zu machen.

Nun stehen wir entblößt jeder Entschuldigung

  • obwohl die mauer etwas schlechtes war dauert es bis man sich daran gewöhnen kann das sie weg ist!

hoffe ich konnte helfen, lg

Jetzt kann ich meine Hausaufgabe machen :D

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viele Fehler in deiner Antwort Freundchen...als wir sie schleiften bedeutet so viel wie als wir sie niederrissen! und: nun stehen wir entblößt jeder Entschuldigung ist auch falsch interpretiert und etwas komplexer!

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Hey über genau dieses Gedicht haben wir heute eine Klausur geschrieben. Das Gedicht "Die Mauer" von Reiner Kunze wurde 1192 geschrieben und handelt von den Gefühlen und der Hilflosigkeit der Menschen nach dem Mauerfall/DDR.
irgendwie so........