Realistische Menschen?

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5 Antworten

Jemand der "richtig nörgelt", ist aber nicht unbedingt Realist, sondern hat nur eine andere Auffassung der Dinge und versucht, diese unbedingt durchzusetzen.

Wie kann jemand "gar nicht so optimistisch" sein und gleichzeitig ein "großer Verfechter" von was auch immer? Dazu ist es doch nötig, einen Standpunkt zu haben und den auch kraftvoll durchzusetzen, oder sehe ich das falsch?

Optimist kommt vom lateinischen optimum, was "das Beste" bedeutet. Wenn für Dich also der Realismus das Beste ist und Du das für Dich durchzusetzen suchst, dann bist ein Optimist, zumindest für diesen Fall.

[...] Weiß jemand was ich meine?

Ja (-;

Aber so, wie Du Dich darstellst, ist das der "gesunde Mittelweg" zwischen Opt- und Pess-imismus, wenn Dir das auch nicht so bewusst zu sein scheint. Du hast schon Recht damit, dass viele grenzenlose Optimisten öfter an sich selbst scheitern.

Was den Realismus angeht, so ist das doch positiv, wenn es Menschen wie Dich gibt und mich (-; die die Dinge so nehmen und weitergeben, wie sie sind und möglichst nicht oder wenig einem Wunschdenken oder einer Ideologie in irgendeiner Form erliegen.

Die Wahrheit ist oft unbequem und kann schmerzen, aber wer hat behauptet, das Leben müsse einfach sein?

Einer derer, die den Realismus vorlebten und der über Jahrzehnte weltweit als Institution galt, ein Mensch mit Ecken und Kanten, der jedoch nicht als "Nörgler" galt, ist im Dezember leider verstorben: Altbundeskanzler Helmut Schmidt.

Seine Bücher sind im Übrigen ausgesprochen lesenswert.

Wow... ich bin auch realist aber gerade deswegen nörgeln ich nicht immer rum. Weil ich weiß, das es nichts nützt. Außerdem bin ich eine, die sagt, dass sie es schafft, weil ich weiß, dass ich es schaffe. Wenn ich immer nur nörgeln würde zb über meine Figur und keine Diät sport usw mache um es zu ändern, weil ich es eh nicht schaffe, dann bin ich kein realist sondern faul und dumm. 

Mich regen persönlich Leute auf, die immer nur nörgeln. DANN TU DOCH WAS DAGEGEN. Nicht immer nur motzen. Auch mal machen. 

....

Ich glaube, zu wissen, was Du meinst! Oft werde ich als Pessimist bezeichnet, bin es aber gar nicht. Nichts gegen "Positives Denken"! Aber "Risiken und Nebenwirkungen" per se auszuklammern dürfte nicht der richtige Weg sein, ebenso wenig natürlich , Dinge von vornherein als zum Scheitern verurteilt anzusehen. Etwas realistisch zu betrachten, hilft sich gegen falsche Hoffnungen und damit sich gegen Enttäuschungen zu schützen, ohne gleich alles "den Bach runtergehen zu sehen". Man geht souveräner mit Rückschlägen um, ohne alles gleich "pechschwarz" zu sehen....

Genau ich finde Menschen die immer nur die Dinge die sowieso nicht funktionieren immer zehn mal sagen und dadurch nur hoffen das alles gut geht sehr realitatsverfremdend. Ich meine selbst wenn man die dinge hunderte male sagt wird es nichts daran ändern. Und dann mögen mich diese Leute gerade nicht weil ich nicht viel rede, oder einfach nur sage was ich denke nur weil sich das was ich sage traurig, depressiv oder dumm anhört, selbst wenn es richtig ist.

Kenn ich.

Man muss nur die Grenze zwischen Realismus und Pessimismus kennen und sollte sie nicht überschreiten.

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