Neurowissenschaften Studium Unterschiede zu Medizin?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
wenn man sich im Medizin Studium für die Fachrichtung Neurologie entscheidet

Man absolviert eine Weiterbildung zur Spezialisierung nach dem Medizinstudium. Im Medizinstudium kommt neben Chemie, Physik und allgemeiner Biologie die gesamte Bandbreite der Humanbiologie, Humanpathologie, Diagnostik und Therapie dran. In der Facharztausbildung nach dem Studium und der Zulassung als Arzt erfolgt dann die Spezialisierung, z.B. im Bereich Neurologie.

Das Studium der Neurowissenschaften baut auf einem Bachelor in Biologie, Biomedizin o.ä. auf oder, sofern wir von einem neurowissenschaftlichem Bachelor sprechen, auf den grundlegenden Modulen von allgemeiner und Humanbiologie.

Also wird es im Medizin Studium intensiver durchgeführt?

0
@verreisterNutzer

Die Bandbreite ist größer, würde ich sagen. Für Mediziner ist die Ausbildung nicht von Anfang an auf Neurologie fokussiert. Wenn man grundständig Neurowissenschaften studiert, lernt man zwar auch nicht nur was über Nerven und Hirn, aber der Fokus ist von Anfang an klar.

1

Außerdem: ich bin weder Neurologe noch Neurowissenschaftler, verbinde mit dem Begriff des Neurologen aber eher einen medizinischen Praktiker und mit dem Begriff des Neurowissenschaftlers jemanden, der in der Grundlagenforschung (z.B. zu neurodegenerativen Erkrankungen) tätig ist. Also, Neurologe am Patienten, und Neurowissenschaftler im Labor.

1
@Danny4793

Verstehe, es würde einem Neurologen dann nicht viel etwas bringen wenn er noch zusätzlich Neurowissenschaft studiert

0
@verreisterNutzer

Kommt vielleicht trotzdem vor. Aber prinzipiell kann man sich als Arzt mit diesem Fachgebiet trotzdem auch auf Grundlagenforschung spezialisieren. Arzt zu sein heißt nicht, zwangsläufig am Patienten arbeiten zu müssen.

1

Was möchtest Du wissen?