Negativer feedback vom Chef inn der Probezeit

9 Antworten

Liebe Siarian. Wie ist das Gespräch gelaufen? Das würde ich zu gerne mit dir besprechen können. Ich hab mir nicht umsonst soviel Mühe gemacht dir zu helfen denn ich denke das dieses Problem generell zu stiefmütterlich behandelt wird. Dein Anliegen hat mich auch noch lange beschäftigt. Egal wie es gelaufen ist. Ich denke du kannst für den schweren Weg in diese neue Arbeitsumgebung jeden Zuspruch gebrauchen. LG ede

Nein! Du bist ganz sicher nicht unten durch. Sage deinem Chef ganz unmissverständlich daß er Recht hat mit seinem Eindruck und du dich in der jetzigen Situation unwohl fühlst. Sage ihm auch daß du dir eine sachbezogene, konkrete auf deine zukünftigen Aufgaben abgestimmte Einarbeitung wünschst und das es dazu unbedingt nötig ist diesen zukünftigen Aufgabenbereich genau zu definieren. Aussagen wie: über die Schulter schauen und den Kollegen entlasten sind schwammig und indiskutabel. Auch solltest du klarstellen daß dein Verantwortungsbereich klar abgesteckt sein muss ... auch im Sinne der Kollegen die ja offensichtlich deine Anwesenheit in der Firma für unnötig halten. Achte dabei auf deine Formulierungen. Äußere dich niemals negativ über die bestehende Belegschaft. Kehre stets heraus daß es dir bei deiner Bitte ausschließlich um die Belange/ bessere Wertschöpfung der Firma geht und stelle dabei deine eigenen Fähigkeiten zur Durchsetzung der Firmeninteressen heraus. Schlage vor, dir schon in der Einarbeitungszeit einen Teil deines Verantwortungsbereiches komplett zu übertragen. Beispiel;: Geht es bei deiner Arbeit um Vertrieb und/oder Kundenbetreuung, dann schlage vor dir einen ausgewählten kleinen Kundenstamm/Verkaufsbezirk komplett zu übertragen den du dann mit der Unterstützung von ... nennen wir ihn mal Supermann ... betreust. Es macht sich eine Einarbeitung immer besser wenn man konkrete Aufgaben hat. Ziehe dich nicht zurück sondern trete selbstbewusst auf. Überrasche deinen Chef offensiv mit Ideen für die Firma und deine Einarbeitung. Zeige ihm daß du das Thema Festeinstellung noch lange nicht abgehakt hast. Zeige ihm Möglichkeiten auf dich gewinnbringend im Sinne der Firma einzusetzen. Die wirklichen Fragen kommen nur bei der Arbeit auf, nicht beim zuschauen. Wenn sich widererwarten keine Besserung einstellt ist es besser du suchst dir eine andere Firma der du dein Wissen und deine Fähigkeiten zur Verfügung stellst. Um dich mental darauf einzustellen mache dir klar daß du nicht für diese Firma arbeiten musst ... es gibt auch noch andere. Die Welt stürzt nicht ein wenn die dich nicht wollen und verhungern wirst du auch nicht. Sage dir selbst: Ich hab nichts zu verlieren. Wenn die mich nicht wollen ... Ihr Pech. Ich bin fleißig und gut drauf und wenn es denn nicht sein soll ... dann ist es gut dass ich es schon jetzt bemerke. Nicht ich bin es die nicht zur Firma passt. Die Firma passt nicht zu mir! !! Alles Gute! LG ede P.S. Nach dich nicht klein! Das bist du nicht.

Liebe Ede2012,

ich habe heute Nacht kaum geschlafen. Jezt warte ich auf meinen Termin und kämpfe mit der Übelkeit. Über nacht ist mir einiges klar geworden. Ich wette - ich bin bereits gekündigt und brauche nur die Kündigung in Empfamg zu nehmen. Alles andere ist ein Katz und Maus Spiel.

0

naja, die Frage ist doch eher .. willst du da weiter arbeiten ? manchmal ist das so das man einfach nicht zusammen passt, dann packt man seinen Krempel und sucht sich eine neue Stelle. Du lässt dich fertig machen.. hast du das verdient ? NEIN! denn keiner hat so etwas verdient. Such die Schuld nicht bei dir sondern pack dein Leben an und schau nach vorne. gerne kannst du in dem 2. Teil des Feedbacksgesprächs nochmals die Situation in der Firma die dur vorgefunden hast erklären. ( ich geb nichts ab etc) . und das du nicht das Wohlfühlen austrahlst ist ja klar.. du fühlst dich auch schlicht und ergreifend nicht wohl .

Oh, sicherlich wäre das Beste einfach zu gehen. Aber ich habe finanzielle Verpflichtungen. Und einen kleinen Sohn.

Vielen lieben Dank und bis nachher

0

Von einer Firma, die ihre Mitarbeiter auf einander los hetzt, solltest du dich SELBST so schnell wie möglich verabschieden.

Dieses Betriebsklima kann gar nicht geheilt werden.

Lieber Hans, es ist aber nirgendwo perfekt. Ich befürchte irgendwie das das am mir legt. Ich bin halt von Natur aus zurückhaltend (um nicht zu sagen "schüchtern"). Ich möchte nur ein Ausweg finden das Ganze mit möglichst wenig Schaden zu überstehen. Gruß und Dank

0
@Soarian

...die Frage ist ja auch natürlich wie viel soll ich mich denn bemühen überhaupt. Die Kündigungssignele waren unmisverständlich...

0

Egal, was du inhaltlich machst. - dein Chef sagt, du strahlst kein Wohlfühlen aus.

Also ist die Lösung doch: Strahle Wohlfühlen aus! Die Devise laut: Nicht Jammern. Lösungen anbieten.

Kein Chef will von seinen Mitarbeitern sowas hören wie "Der hat aber", "das ging nicht, weil" - selbst wenn es der Wahrheit entspricht. Mache Vorschläge, wie du dein fachliches Defizit aus dir heraus schließen willst.

Und: Lächle dabei, denn natürlich bis zu zuversichtlich, dass dir das in kurzer Zeit gelingen wird.

Hi, danke Dir 1ZuZu. Stimmt alles, was Du schreibst. Nur wie versetze ich mich in diese Lage? Das kommt mir vor, wie in einen kleinegern Schachtel, einen größeren reinschieben. Odre noch besser einen Haus bauen, welche von ihnen größer ist als von außen. Irgendwie kann ich gerader nur mein verpfuschtes Leben beweinen. Es tut mir übrigens Leid für die ganze Schreibfehler - habe irgendwie kein Knopf "Beitrag bearbeiten" gefunden - Versagerin bleibt versagerin Liebe Grüße

0
@Soarian

Nicht Jammern! ;-))

Qualifiziert wirst du für die Arbeit doch sein, sonst hätte dein Chef dich doch gar nicht erst eingestellt.

Eine gewisse Einarbeitungszeit braucht Jeder. Nach den berühmten 100 Tagen sollte man sich allerdings eingearbeitet haben und "produktiv" mitarbeiten können.

Mach doch mal ein Gedankenspiel draus:

Setz dich raus, in die Sonne (sofern sie scheint), stell dir vor, du wärst dein Chef. Was braucht der jetzt zur Lösung des fachlichen (!) Problems? Der Freie MA geht bald weg, seine Arbeit soll von dir gemacht werden. Er erwartet vermutlich einen Plan, sowas wie "dies und das decke ich schon ab", "hier sind noch kleinere Abstimmungen erforderlich" "hier brauch ich noch Unterstützung/eine Schulung" "das wird bis zum ... geklärt sein" etc

0
@1ZuZu

Oh, genau das mache ich jezt. In die Sonne gehen. Vielleicht fehlt was ein...

Freie MA hat gar nicht vor zu gehen. Er lebt von der Firma (Scheinselbstständiger). Har einen schwarzen Diamanten Ring am Finger, prallt damit rum.

Einen Plan hatte ich gestern bereits vorgetragen. Antwort: "...aber das klingt ja wie ein grosses Projekt. Ich höre bei Dir keine Begeisterung. Du hast ja alles nur so runtergemurmelt"...

0

...hier etwas zum "Lösung anbieten" - habe nämlich gelesen dass Chefs solche Taktiken verfolgen, damit man selbst "Kündigung" als Lösung anbietet..

0
@Soarian

Habe vor Jahren das Buch erstanden von Wolf Ruede-Wissmann Satanische Verhandlungskunst und wie man sich dagegen wehrt von 1993/ Wirtschaftsverlag Langen Müller Herbig Vielleicht hilft Dir das weiter.

0
@Soarian

Hast Du die Stelle über daS Jobcenter? Du würdest evtl. eine Sperre bekommen.

0
@Sinara60

Liebe Sinara60, ich habe gerade nachgeschlagen. Verhandeln will ja wahrscheinlich leider keiner mit mir. Ist ja nicht nötig - ich bin in der Probezeit. Ich fareg mich, was will der Chef eigentlich mit den Eiertanz. Warum hat er noch ein Feedbackgespräch 3 vorgeschlagen... Denkt er dass ich dann zuerst kündige?

0
@Sinara60

... nicht vom Jobcenter. Leider habe ich dorthin gewechselt als ich in einer Behörde arbeitete. Behörde ist zwar nicht gerader für's Intellekt förderlich gewesen. Eingearbeitet hat auch keiner und die Aufgaben müsste man bein Chef erstmal eskallieren. Aber kurzum: in der Behörde entwickelt man sich zurück, hier aber desto mehr!

0

1Zuzu: als ob man seine Gefühle an- und auschalten kann. Betriebrat hat die Firma wohl nicht, wenn sie Scheinselbständige hat. Irgendwie kommt mir das Ganze wie ein Ausbeuterladen vor. Normalerweise sagt der Chef was zu tun ist und erwartet nicht alles von einem neuen Kollegen. Das ungute Gefühl hast Du zu recht.

0
@Sinara60

...Hm, salopp gesagt, habe ich nur Gelegenheitsaufgaben. Mache dies und Jenes - ab heute wahrscheinlich nicht mal das. Diese Gelegenheitsaufgaben waren doch manchmal komplex - nur zu wenig. Ich wollte ja mich weiter entwickeln. Ich wolte auch im "Kernkraftwerk der Arbeit" tätig sein. Ich wolte halt Anerkennung...

0

Was möchtest Du wissen?