Negativer Einfluss sozialer Medien auf Sprache?

8 Antworten

Also ich erwische mich selbst manchmal dabei dass ich vor allem gramatikalisch abkürze oder umgangssprachlich werde. Ich korrigiere es natürlich immer aber es überrascht mich trotzdem jedes mal.

Auf punkt, komma und groß/klein schreibung verzichte ich aber generell in den meisten fällen

Die sozialen Medien beeinflussen natürlich unsere Sprache. Man beeinflusst sich ja immer gegenseitig. Ich denke allerdings nicht, dass das negativ ist, nur eben ökonomischer und einfacher - genau das strebt der Mensch ja an (auch in der Sprache), weswegen Dialekte und Umgangssprache entstehen. Es ist nur, das muss ich zugeben, gewöhnungsbedürftig.

Rose.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Universität; Empirische Sprachwissenschaften, Philosophie

joa. Durch die schlechte Weise mit dem Handy zu schreiben schreibt man keine langen Paragraphen mehr und dementsprechend liest man auch keine lange Text mehr. So verschlechtert sich die Rechtschreibung und Grammatikkenntnis.

Natürlich muss man sich jetzt fragen ob effizientere Kommunikation ein Vorteil oder ein Nachteil ist ;)

Ich selber schreibe immer mit Artikel, etc. trotzdem bin ich ziemlich schlecht, da ich in der Freizeit nur Englisch lese/spreche und Deutsch mehr oder weniger wegdampft.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – 13 Jahre zur Schule gegangen

Das Komma in Deinem Satz "Ich zum Beispiel, habe keine Probleme." muss aber weg, wenn Du die dt. Grammatik und Rechtschreibung beherrschst.

Ansonsten stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich habe auch schon im Bus (Berlin) gehört, wie ein Jugendlicher am Handy sagte "Ich fahr grad Schule."

Ich bin gespannt, wie die deutsche Sprache in zehn Jahren aussehen und sich anhören wird (diese Futurformulierung gibt es dann wohl gar nicht mehr).

Ich zum Beispiel, habe keine Probleme. 

Subjektive Einschätzung, oder?

Gruß

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