Nachtspeicher vs. Konvektor?

4 Antworten

Die Rechnung ist richtig und auch wieder falsch.

Du benötigst eine bestimmte Energie, um Deine Wohnung zu heizen. Diese Energie mußt Du sowohl mit dem Nachtspeicher-Ofen als auch mit dem Konvektor aufbringen. Der Nachtspeicher wird ja nicht immer voll geladen. Bei milden Temperaturen wirst Du ja nicht genauso heizen wie bei -20°C. Und auch wenn Du nicht zu Hause bist mußt Du Deine Wohnung heizen, sonst hast Du bald Schimmel an den Wänden. Im Ergebnis wird der Nachtspeicherofen die geringeren Kosten verursachen.

Es steht leider nur 1 Ofen in einem ca. 30 qm2 Zimmer.

bei voller Ladung reicht es bei diesen schon milden Tenperaturen gerade für Konstante 19 grad. Mit Lüfter wird’s dann wärmer, den Spar ich mir aber für minus Temperaturen auf.

Wegen Schimmel ist auch sonderbar. Das haus ist knapp 250 Jahre alt und auch ohne Beheizung entsteht hier kein Schimmel sagt der Vermieter.

Stand scheinbar schon länger unbeheizt.

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@wulds

Wenn Du drin wohnst, atmest Du, kochst mindestens mal einen Kaffee oder Tee, hast vielleicht eine Zimmerpflanze. Durch all das bringst Du Feuchtigkeit in das Haus. Ohne heizen und lüften kondensiert die Feuchtigkeit an der Wand und führt zu Schimmel.

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Ganz kurz gefasst übersiehst Du hier noch das baubedingte "Speichervermögen" der Nachtspeicher-Heizung.

Rein auf einen Kohle-Kamin übertragen :

- Kaminofen einfachster Art aus dem Baumarkt = Direkterzeuger ohne materielles Speichervermögen zur Wärme über Masse.

- "Nachtspeicher" = Grossvolumig und sehr massereicher Kachelofen mit viel Gestein zur Energiespeicherung in Form von Wärme.

Die Speicherkapazität ist massenabhängig jedoch stark begrenzt. Weder ein Direktverbraucher , noch ein Nachtspeicher-Radiator werden so viel Wärmeenergie derart langfristig speichern können, wie ein mehrere Tonnen schwerer Kachelofen in seinem Gestein zum Bezug aus KJ je KG Speicher und Kelvin der Speichermasse für Wärme.

Kein Gestein oder Metall kann pro Volumen derart viel Wärmeenergie speichern, wie reines Wasser pro Kilogram und Kelvin in der eigenen Masse.

Nachtspeicher ist hier nur ein recht ineffizientes Mittel der "Altlast", um energetische Überproduktion an Energie ( Strom ) in Heizenergie umzusetzen, ohne Kraftwerke dafür bei geringeren Bedarfszeiten nachts zu Tag hoch und runter fahren zu müssen.

Wärmewelle, Infrarot , Quarzstrahler und Heizlüfter machen den Wärmeübertrag an die Luft, oder direkter Abstrahlung hier nur direkter fühlbar, erniedrigen in sich aber keine physikalischen Umwege der Energieumwandlung.

Im Normalumsatz von Eingangsenergie zu Wärme bleiben Strom und Öl aber zur Unterhaltsbeheizung eines Gebäudes nach wie vor dezentral in Ableitung zu zentraler Energieerzeugung die teuersten , und unwirtschaftlichsten Energieträger abseits alter Kohleöfen. ( Einzelöfen in den Zimmern )

Moderne Nachtspeicher -Technologie kann aber durchaus effizienter und günstiger arbeiten , als altbackene Konzepte und Direkt-Heizer elektrisch.

Weil Du den Nachtspeicher auch nur mit 16 kWh beladen kannst.

Dann ist es 55 Cent am Tag preiswerter als mit dem Tagstrom-Konvektor.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke für die Antwort schonmal.

vielleicht steh ich auf dem Schlauch aber auf dem Nachtspeicher steht.

Nennaufnahme 5 kWh

Nennaufladedauer 8 h

Nennaufladung 40 kWh

das heist doch das auf der höchsten Stufe dieser 40 kWh aufladet pro Nacht?

Und damit ich über den Tag verteilt wenigstens 20 Grad haben kann (nutze Lüfter nicht) brauche ich die volle Ladung.

wie kommst du auf nur 16 kWh dann?

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@wulds
wie kommst du auf nur 16 kWh dann?

Ist doch Deine Behauptung Du hast geschrieben:

Sagen wir mal ich nutze diesen 8 Stunden am Tag. 2KWH * 8 = 16 KWH verbrauch am Tag. Nehmen wir jetzt den teureren Tagstrom von 21,56 Cent

Weiterhin:

das heist doch das auf der höchsten Stufe dieser 40 kWh aufladet pro Nacht?
Und damit ich über den Tag verteilt wenigstens 20 Grad haben kann (nutze Lüfter nicht) brauche ich die volle Ladung.

Dann kommst Du mit 16 kWh aus dem Konvektor ja nicht aus. Und somit ist Deine ganze Beispielrechnung für die Katz.

Außerdem:

  • Nennaufnahme 5 kWh
  • Nennaufladedauer 8 h
  • Nennaufladung 40 kWh

Nennwerte sind immer Herstellerangaben zum Betrieb.

Du kannst ja die Aufladezeit verkürzen (z.B. auf 3 Stunden wenn es draußen noch herbstlich und mild ist). Dann ist die Aufladung 15 kWh bei Nennleistung von 5 kW.

Wo ich Dir recht gebe, ist die eingeschränkte Bedarfsflexibilität. Das führt schon mal zu unnützen Ladungen. Wenn du Nachts voll auflädst und am nächsten Tag doch überraschend zur Oma fährst.

Grundsätzlich ist aber der Nachtspeicher mit (gutem Nachtstromtarif) günstiger und besser als der Tagstrom-Konvektot. Zudem musst Du den ja auch noch kaufen.

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Ales was strom koste ist viel zu teuer ode rmöchstes zb jeden moant 200€ Stromkosten haben und dan nochmal im jah zb bis 500€ nachzahlen müssen?

Da ist sogar daer konvektor besser!

Bist du sicher das du da nict beim nachstrom abgezocktwerden wirrst den das kann so nicht hinkomen ! Außerdem msu du ja auch am tag heizen oder du kosmtst in einer eiskalte wohnung!

BIelieger strom liegt heute schon oft bei ca 30 cent pro kw!

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