Nachteile einer VM?

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5 Antworten

Wenn du eine VM auf einem Typ1-Hypervisor wie Hyper-V laufen lässt und alle Systemressourcen vollständig einer einzelnen VM zur Verfügung stellst dann liegt der Overhead derzeit - soweit ich zuletzt mal gelesen hatte - bei ca. 10%. Sprich die VM ist ca. 10% langsamer als wenn sie direkt auf der physikalischen Maschine läuft.

Bei Typ2-Hypervisoren ist der Overhead wesentlich größer, wobei es auf die Auslastung des Host-Systems ankommt und auf die Priorisierung.

Und dann kommt es noch auf die Anzahl der Gastsysteme auf dem Host-System und deren Ressourcenzuteilung an.

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So generell kann man das nicht sagen. Es kommt sehr stark darauf an, welche Virtualisierung benutzt und wie sie betrieben wird und von welcher Performance die Rede ist.

Kannst du konkreter benennen, worum es dir genau geht?

Ein paar Beispiele, warum man das nicht einfach pauschalisieren kann:

  • 2 gleiche VMs laufen auf 2 VMWare ESXi Hypervisoren, ein ESXi erlaubt das durchreichen von CPU Flags der verbauten CPU, der andere erlaubt das durchreichen von generischeren CPU Flags (um z.B. Live-Migration in heterogenen Umgebungen (1 Cluster, verschiedene CPU Baureihen) zu erlauben). Die CPU Performance wird sehr unterschiedlich sein (waehrend VM1 kaum oder nicht von Bare Metal zu unterscheiden ist, wird VM2 stark von den Ergebnissen abweichen)
  • 2 gleich VMs laufen auf 2 gleichen KVM Hypervisoren und teilen sich ein externes Subnetz in einem nativen VLAN. KVM1 benutzt fuer die internen Netze auch native VLANs, KVM2 benutzt fuer die internen Netzt aber ein Tunneling Protokoll wie VXLAN oder GRE. Beide VMs werden aehnliche CPU Performance bringen, aber eine sehr unterschiedliche Netzwerk Performance (VM1 wird nahe Wirespeed erreichen wie Bare Metal auch, VM2 sehr wahrscheinlich nicht)

Man sieht glaube ich, was ich vermitteln moechte ;) Anhand von gezielteren Fragen kann man gezielter antworten.

cheers | barnim

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Weil das Hostsysten ein Linuxsystem ist, fällt Micro$oft Hyper-V als Hypervisor schon mal aus.  Damit sind wir bei Paravirtualisierungslösungen, wie XEN,  z.T. auch VirtualBox, VMWare (proprietär, non free, not Open Source)....  Der entscheidene Nachteil könnte die fehlende Hardwarebeschleunigung sein.  Nutzt die Videobearbeitungssoftware auch die GPU,  z.B. über die CUDA-API (Nvidia), dann wird das in der VM nicht funktionieren, d.h.  die CPU macht den Job allein.....
Auch wenn nur max. 80% Performance gegenüber einem bare metal System erreichbar sind, muss das für die Resourcenverteilung / -Nutzung dennoch nicht unbedingt ein Nachteil sein.

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Kommentar von barnim
21.07.2016, 16:44

VMWare als auch Xenserver (beim Rest bin ich mir nicht sicher) erlauben PCI Passthrough und 3D Beschleunigung, damit sind VMs in der Lage GPUs nativ zu benutzen.

cheers | barnim

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Wie du es bereits an spielst, hast du gewisse Leistungseinbußen allein um dein wird UL das Betriebssystem laufen zu lassen. Außerdem lässt du noch dein normales Betriebssystem laufen. Hier steht es halt Sicherheit gegen Performance

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Kommentar von T1Mde
12.07.2016, 22:07

Denkst du, ich kann problemlos ein komplexes Videoschnittprogramm (Windows) darin laufen lassen? Konkrete Hardwareinfos kann ich dir auf die Schnelle nicht geben, es handelt sich aber um einen guten Mittelklasse-HP-Laptop.

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Kommentar von Nenkrich
12.07.2016, 22:16

Ich schließe mich meinen Vorrednern an.

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Kommentar von T1Mde
12.07.2016, 23:13

Das Problem ist, dass ich Linux installiert habe und ein Schnittprogramm nutzen möchte, das es nativ nur für Windoof gibt.

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Performance geht stark runter

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Kommentar von T1Mde
12.07.2016, 23:10

Wie stark?

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