Nach wie vielen Jahren werden die Toten aus dem Gräbern entfernt und verbrannt?

6 Antworten

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Normalerweise hofft man eigentlich, dass die Leichen nach einem gewissen Zeitraum verwest sind. Nur Wachsleichen müssen zusätzlich kremiert werden. Das Phänomen der Wachsleichen tritt neuerdings häufiger auf, weil die Böden neuer Friedhöfe oftmals gründlich ungeeignet, weil viel zu feucht sind.

Die Liegezeit ist - glaube ich - nicht auf allen Friedhöfen gleich. Bei normaler Erdbestattung sind es mindestens 20 Jahre, bei einer Urnenbestattung reichen auch 10. Die Urne zersetzt sich innerhalb von 5 Jahren, habe ich mir sagen lassen.

Erstens habe ich noch nie gehört, dass Vertorbene nach der Ruhezeit wieder ausgegraben werden, um kremiert zu werden. Das halte ich für absoluten Quatsch. Glaub nicht alles, was man Dir erzählt! Die Ruhezeit bei Gräbern ist unterschiedlich. Sie wird vom Friedhofsbetreiber, in der Regel die Stadt oder Gemeinde, fest gelegt und hängt wesentlich mit der Bodenbeschaffenheit ab. Ein Grab auf einem Friedhof mit lockerem Kiesboden kann wesentlich früher neu belegt werden als eins mit lehmigem Boden, ganz einfach, weil zur Verwesung Sauerstoff nötig ist. Aber Du kannst im Durchschnitt von 10 bis 15 Jahren ausgehen. Dann muss entweder die Grabmiete verlängert werden oder das Grab wird neu vergeben.

Gräber werden immer wieder belegt, ist nach der Belegungszeit noch etwas von der vorherigen Leiche (Knochen) da, so werden diese unter dem neuen Grab etws tiefer eingegraben.

auf dem osdorfer friedhof bei hamburg liegen die leichen in 9 lagen übereinander.

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@Nowka

Wie das, in der Erde, muss ja tief sein oder über der Erde in einer Mauer, wie in Spanien

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