Friedhöfe der Inuits

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Wikipedia:

Tod

Solange die Inuit in Camps oder nomadisch lebten, besaßen sie keine besonderen Grabplätze oder gar Friedhöfe. Vor der Bestattung wuschen die Frauen des Camps den Körper des Verstorbenen und ordneten das Haar, flochten z. B. weiblichen Toten das Haar zu einem schon über der Stirn beginnenden Zopf. Dann hüllten sie den Leichnam in eine große Karibufell- oder Wolldecke und legten ihn weit draußen in der Tundra mit dem Gesicht zum Himmel nieder. Anschließend schichteten sie sorgfältig einen Steinhügel zum Schutz gegen Tierfraß darüber. Dennoch kann man in der Tundra immer wieder auf verstreute menschliche Knochen stoßen – Zeugnisse räuberischer Tiere. Bestattungsriten ähnlicher Art lassen sich über Jahrhunderte zurück nachweisen; so zeigen z.B. die Funde der ca. 500 Jahre alten Mumien von Qilakitsoq, dass die Thule-Eskimos, die Vorfahren der heutigen Inuit, ihre Toten auf analoge Weise einhüllten und schützten. Die Inuit hielten die Polarlichter früher für sichtbare Zeichen der Dahingegangenen. Kinder fürchteten die Geister der längst Dahingegangenen und pfiffen oft vor sich hin, um die übernatürlichen Wesen von ihren Händen „wegzublasen“. In vormissionarischer Zeit war es üblich, Neugeborenen den Namen eines unmittelbar zuvor verstorbenen nahen Verwandten zu geben, der so in dem Kind eine Art Wiederkunft erfuhr. Der Brauch hat sich bis heute erhalten, wenn auch der traditionelle Animismus weitgehend christlichem Glauben gewichen ist. Seit dem Umzug in Siedlungen werden die Toten auf Friedhöfen bestattet. An den stundenlangen Totenmessen in den Kirchen nehmen fast alle Siedlungsbewohner teil; die Ortschaften wirken dann wie ausgestorben. Die Begräbnisstätten sind wegen des Permafrosts meist nur von geringer Tiefe und mit Steinbrocken überdeckt; zuweilen lässt sich zwischen dem Gestein blaue Kunststoff-Folie erkennen. Da und dort enthält eine hölzerne Kiste mit verglastem Deckel ein paar verblassende Kunstblumen und anderen Grabschmuck. Die Grabkreuze stehen schief, wie das Gestein es zulässt. Die Inschriften zeigen, dass noch immer viele Kinder und junge Menschen auf den Friedhöfen ruhen, Opfer von Unfällen oder Naturereignissen und auch Selbstmörder. Nicht selten steht etwas abseits eine Holzhütte: Hier werden die während des Winters Verstorbenen in natürlicher Kälte verwahrt, bis wärmere Jahreszeit das Bestatten zulässt.

Seit dem Umzug in Siedlungen werden die Toten auf Friedhöfen bestattet...

Die Begräbnisstätten sind wegen des Permafrosts meist nur von geringer Tiefe und mit Steinbrocken überdeckt; zuweilen lässt sich zwischen dem Gestein blaue Kunststoff-Folie erkennen.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Inuit-Kultur)

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