Muss man studieren um eine bankkauffrau zu werden ?

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8 Antworten

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Daten & Fakten

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)

Zuständige Stelle: IHK

Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Eine Ausbildung – Viele Möglichkeiten

Die Ausbildung zum Bankkaufmann kann ganz unterschiedlich aussehen.
Das hängt von deinem Ausbildungsbetrieb ab, der Branche, in der du
arbeitest, und der Position, die du ausübst. Die Wahl des passenden
Ausbildungsbetriebs ist also sehr wichtig, damit du dich in der
Ausbildung wohlfühlst und damit deine Stärken zur jeweiligen Stelle und
Arbeitsumgebung passen.

Bank A ist beispielsweise eine große Filialbank, in der du als Azubi auch am Schalter stehst und viel Kontakt mit Kunden hast.

Bei Bank B dagegen, einer Direktbank ohne eigene Filialen, hast du

keinen direkten Kundenkontakt und kommunizierst nur telefonisch, per

Post oder per E-Mail mit Kunden. Und bei Bank C, einer

Zentralbank, hast du möglicherweise gar keinen Kontakt mit Kunden,

sondern bist hinter den Kulissen tätig.

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für die
Ausbildung Bankkaufmann. In der Vergangenheit hatte eine deutliche
Mehrheit von knapp drei Viertel der Azubis (Fach-)Abitur, wie das
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel
der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein sehr geringer
Prozentsatz mit Hauptschul-oder ohne Schulabschluss eingestellt.Für die
Ausbildung zum Bankkaufmann solltest du vor allem Spaß am Umgang mit
Kunden haben und dich für Finanzthemen interessieren.Daneben sollten
Bankkaufleute keine Angst vor Zahlen haben und sich auch gut ausdrücken
können. Gute Noten in Mathe und Deutsch sind daher förderlich.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

So läuft die Ausbildung ab

In deiner Ausbildung zum Bankkaufmann bist du im Wechsel in Betrieb
und Berufsschule. Im Betrieb erlernst du die praktische Seite des
Berufsbildes Bankkaufmann und übernimmst konkrete Aufgaben. In der
Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt.
Während deiner Ausbildung musst du als Ausbildungsnachweis ein
Berichtsheft führen. Darin hältst du fest, welche Aufgaben und Inhalte
du in deiner Ausbildung zum Bankkaufmann erlernst. Dein Ausbilder
überprüft dein Berichtsheft regelmäßig.

Inhalte der Ausbildung

Welche Inhalte du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsordnung zum Bankkaufmann. In deiner Ausbildung werden dir Fertigkeiten und Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:

das ausbildende Unternehmen, z.B. Geschäftsfelder des Unternehmens und Stellung am Markt Markt- und Kundenorientierung, z.B. Kunden über Bankleistungen informieren Kontoführung und Zahlungsverkehr, z.B. Konten für Kunden eröffnen, führen und abschließen Geld- und Vermögensanlage, z.B. beim Abschluss von Bausparverträgen mitwirken Kreditgeschäft, z.B. Kreditarten und deren Verwendungsmöglichkeiten unterscheiden Rechnungswesen und Steuerung, z.B. Geschäftsvorgänge erfassen Welche Inhalte dir in welchem Ausbildungsjahr beigebracht werden, gibt der Ausbildungsrahmenplan vor.

Zwischenprüfung und Abschlussprüfung

In der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres findet deine Zwischenprüfung zum Bankkaufmann statt. Die Zwischenprüfung ist schriftlich und dauert 180 Minuten. Geprüft wirst du in folgenden Gebieten:

Kontoführung und nationaler Zahlungsverkehr Anlage auf Konten Wirtschafts- und Sozialkunde Die

Abschlussprüfung

zum

Bankkaufmann setzt sich aus 3 schriftlichen und einer mündlichen

Prüfung zusammen. Schriftlich wirst du in folgenden Fächern und Gebieten

geprüft:

Bankwirtschaft (180 Min.): Kontoführung, Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlage, Kreditgeschäft Rechnungswesen und Steuerung (90 Min.)

Wirtschafts- und Sozialkunde (90 Min.): Arbeits- und sozialrechtliche

Rahmenbedingungen, Personalwesen und Berufsbildung, Wirtschaftsordnung

und Wirtschaftspolitik Die mündliche Prüfung erfolgt im Fach

Kundenberatung und dauert etwa 20 Minuten. Nach einer Vorbereitungszeit

von 15 Minuten musst du ein Kunden-Beratungsgespräch zu einem

vorgegebenen Thema führen.

Nach bestandener Abschlussprüfung bist du staatlich anerkannter Bankkaufmann bzw. staatlich anerkannte Bankkauffrau." (quelle: https://www.azubiyo.de/berufe/bankkaufmann/)

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Nein. Es genügt eine dreijährige Ausbildung wie in anderen Ausbildungsberufen auch. Wenn du allerdings in der Bank Karriere machen willst, z.B. Fillialleiter, wird man Mitarbeiter mit Studium bevorzugen. 

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Zitat aus azubiyo.de:

"Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung Bankkaufmann. In der Vergangenheit hatte eine deutliche Mehrheit von knapp drei Viertel der Azubis (Fach-)Abitur, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Etwa ein Viertel der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss, ein sehr geringer Prozentsatz mit Hauptschul-oder ohne Schulabschluss eingestellt.Für die Ausbildung zum Bankkaufmann solltest du vor allem Spaß am Umgang mit Kunden haben und dich für Finanzthemen interessieren.Daneben sollten Bankkaufleute keine Angst vor Zahlen haben und sich auch gut ausdrücken können. Gute Noten in Mathe und Deutsch sind daher förderlich."

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Das ist ein ganz normaler Ausbildungsberuf

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Nein, Bankkaufmann ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.

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nein du musst eine Ausbildung machen

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Nein meistens ist Abitur Zugangsvoraussetzung manchmal aber auch die mittlere Reife ;)

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Gibt es als Ausbildungsberuf...

auffallend ist, dass alle Verwalter über Finanzen keine höhere Mathematik beherrschen müssen^^

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