Muss ich ins Ausland beim Freiwilligen Wehrdienst?

8 Antworten

Generell sollte man nur zur Bundeswehr gehen, wenn man auch bereit ist, ins Ausland zu gehen. Und so schlimm ist es dort auch nicht. Allerdings ist es bei den freiwilllig dienenden momentan so, daß sie nur in den Einsatz gehen, wenn sie es selber wollen, sofern es überhaupt machbar ist. Ein Soldat soll ja nicht unvorbereitet in den Einsatz gehen. Und wenn man nur für ein paar Monate verpflichtet ist, fehlt einfach die Zeit, für alle vorbereitenden Maßnahmen. Erst einmal hast du ja sowieso deine allgemeine Grundausbildung. Da sind von den 12 Monaten schon mal 2 oder 3 Monate weg (je nach Truppengattung). Dann dauert ein Einsatzkontingent in der Regel 4 Monate (wenn man nicht splittet). Außerdem hast du ja noch Anspruch auf Urlaub. Das ist organisatorisch kaum möglich, dich dann noch auf alle Lehrgänge zu schicken, die brauchst. Deshalb werdne freiwillig dienende in der Regel nur im Innland eingesetzt und allerhöchstens auf eigenen Wunsch, sofern umsetztbar, in den Auslandseinsatz geschickt. Allerdings kann ich dir nicht 100%ig garantieren, daß du nicht in den Einsatz mußt.

Man KANN ab 12. monaten Verpflichtung bei dem fwd ins auslandseinsatz, aber auch nur, wenn dein posten benötigt wird im einsatz, was bei fwd-leistenden sehr selten vorkommt

Das sollte doch in den Papieren stehen die man unterschreibt wenn man sich freiwillig meldet. Bei mir stand es in den Papieren, das ich mich mit meiner freiwilligen Erklärung zum Wehrdienst auch verpflichte auf Verlangen an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Das gehört zum Job dazu, find ich ziemlich normal. Anders wäre es ja so als ob man sagt, ich will Soldat sein, ich will aber nicht auf dem Bauch durch den Matsch robben müssen!

Die Antwort ist ganz simpel:

Wer sich für 12 Monate oder länger verpflichtet, erklärt sich grundsätzlich bereit, an Auslandseinsätzen teilzunehmen.

Allerdings geht man als FWDL allgemein eher selten ins Ausland. Mit Deinen geplanten 12 Monaten erfüllst Du also gerade mal die Mindestdienstzeit, bei der theoretisch überhaupt Auslandseinsätze möglich wären. Alles in allem geht diese Wahrscheinlichkeit in Deinem Fall wohl gegen Null.

Nein musst du nicht, selbst wenn du richtiger Soldat wärst. Du kannst immer Nein sagen und als Freiwilliger wirst du da eh nicht hingeschickt. Du könntest nur gezwungen werden wenn Deutschland direkt betroffen ist sprich wen ein Krieg in Deutschland ausbricht bist du Verpflichtet dein Land zu verdeidigen. Aber bevor hier noch weiter rumlaber sag ich einfach Nein du kannst es selbst entscheiden.

Nein musst du nicht, selbst wenn du richtiger Soldat wärst.

Leute, schreibt doch nicht so einen Käse zusammen, der nicht zu verstehen ist.

Ab wann ist man denn ein richtiger Soldat?

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@ponter

Ab dann wen du Fest als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr eingestellt bist oder halt auch nicht auf Zeit sondern Fest.

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Du kannst immer Nein sagen und als Freiwilliger wirst du da eh nicht hingeschickt.

Nein, es gehen auch Soldaten in Einsätze, die sich nicht freiwillig gemeldet haben. Gehört man zu einer betroffenen Einheit, ist man eben dabei.

Alle Soldaten der Bundeswehr sind seit Aussetzung der Wehrpflicht Freiwillige.

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@navynavy

Nein, das hatte man mir damals ausführlich erklärt. Du kannst den Dienst verweigern solange es keinen Wichtigen Grund gibt das du mitkommen musst. z.b. das es zu wenige dafür gibt oder Deutschland und seine Partner akut in Gefahr sind.

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@Fasab

Dann hast Du etwas falsch verstanden oder es wurde Dir falsch erklärt.

Seit 2011 gilt: Wer sich 12 Monate oder länger verpflichtet, erklärt grundsätzlich seine uneingeschränkte Bereitschaft, an Auslandseinsätzen teilzunehmen. Da Einheiten meist in Teilen oder ganz geschlossen in Einsätze gehen, kann es einen auch dann treffen, wenn man sich nicht freiwillig gemeldet hat bzw. hätte. So ziemlich der einzige Ausschlussgrund ist dann eine fehlende medizinische Tauglichkeit zur Auslandsverwendung, evtl. noch eine dienstliche Unabkömmlichkeit in Deutschland.

Es gibt genügend Reportagen und Berichte von Soldaten, die von solchen Auslandseinsatzbefehlen überrascht wurden und entsprechend eigentlich nicht gewollt hätten.

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@navynavy

PS: Dass in Einzelfällen Disziplinarvorgesetzte Soldaten nicht mit in den Einsatz nehmen, weil bestimmte, gravierende persönliche Gründe vorliegen, die den Soldaten im Einsatz schwer belasten würden (z.B. eine schwerkranke Ehefrau o.ä.) ist etwas anderes. Von der allgemeinen Verpflichtung für Einsätze entbindet so etwas aber keineswegs.

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