Motorsäge oder Kreissäge um große Äste ofengerecht zu schneiden?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Auf jeden Fall eine Kettensäge benutzen. Mit der Kreissäge ist die Verletzungsgefahr (Abrutschen) um ein Vielfaches größer als mit der Kettensäge. Ansonsten kann ich die Tipps von LottesMa und Bikerbarde nur bestätigen.

Mit einer Motorsäge hast du durch die Breite der Kette sehr viel Verschnitt und Sägemehl. Eine Bandsäge arbeitet dort viel genauer. Besser wäre noch eine Brennholzwippe

Hier empfehle ich unbedingt eine elektrische Kettensäge! Die reicht komplett für Äste aus und ist auch nicht ein so schweres Ungeheuer, wie die Benzinvarianten, siehe www.elektrische-kettensaege.de Achte hier aber auf ein Markenexemplar von Gardena oder anderen bekannten Marke, kein chinesischen Billigkram aus dem Baumarkt.

Nimm die Motorsäge, dann kannst Du vor Ort schneiden und müsst nicht immer die schweren Äste anheben. Eine Handkreissägefalls Du die gemeint hast, ist ausserdem schwerer in der Handhabung. Ich habe eine elektrische Kettensäge, die macht wenig Lärm, ist leicht und kommt überall durch. Aber sei vorsichtig mit den Dingern wenn Du keine Erfahrung hast!!! Immer nah am Rückschlagschutz schneiden, nie mit dem vorderen Teil vom Sägeblatt und nie von unten nach oben.

Wieso nicht von unten nach oben??? Du musst immer so schneiden das Du die Säge nicht einklemmst. Und das kann je nach dem wo Du sägst und wo das zu sägende aufliegt auch mal von unten richtig sein. Grösse Äste werden sicher am Boden liegen, und wenn du zwischen zwei Aflagepunkten sägst, zieht die Erdanziehungskraft den Ast nach unten, je weiter Du ´schon reingeschnitten hast. Und Dein Sägeschnitt öffnet sich in diesem Fall an der Unterseite und oben drückt es ihn zusammen. Also musst Du von unten schneiden, sonnst klemmt es. Das was Du als Rückschlagschutz bezeichnest, ist der Baumanschlag. Als "Rückschlagschutz" könnte man evt. den Kettenstopper bezeichnen, der wirksam wird wenn es Dir die Säge hochschlägt.

0

Die Motorsäge ist zwar das geeignete Gerät, aber nicht umsonst ist im gewerblichen Bereich ein sogenannter Motorsägenschein erforderlich, um überhaupt solch eine Säge benutzen zu dürfen und versichert zu sein. Und wenn es denn unbedingt sein muß dass Du diese Arbeit selbst erledigst, dann nur mit der notwendigen Schutzbekleidung. Motorsägenhelm, mit Gehör- Gesichtschutz, Schnittschutzhose und Schnittschutzstiefel.

Mir sträuben sich die Nackenhaare!!! Für jemanden, der noch nie oder selten mit einer Motorsäge gearbeitet hat, geht das ja gar nicht. Wer schon mal am eigenen Leib erfahren hat, was eine Schnittschutzhose bewirkt, weiß was ich meine: Also mindestens Schnittschutzhose und -stiefel dürften ja wohl selbstverständlich sein, wenn Du Dich für die Motorsäge entscheidest!Ich spreche hier aus 20jähriger Erfahrung und weiß, wie Verletzungen mit der Motorsäge aussehen! Suche Dir jemanden, der das grobe Zersägen mit der Motorsäge für Dich macht, am besten auch das weitere Zerkleinern! Ich will mich hier nicht als Oberlehrer auftun, aber drei von den vier Kommentaren halte ich für äußerst bedenklich! Eine Handkreissäge geht nun aber beim besten Willen nicht, eine Tischkreissäge ist für das weitere Zerkleinern ok, sofern nicht Schutzvorrichtungen abgebaut wurden! Das Holz sollte mindestens zwei Jahre trocknen, und zwar ofenfertig, also zersägt und gespalten.

Zu den Gefahren der Motorsäge wurde hier ja schon einiges geschrieben.

Kann es sein, dass Du mit "Kreissäge" hier eine Wippkreissäge gemeint hast?

Das sind grosse Teile, mit denen Äste sehr schnell und relativ gefahrlos zersägt werden können - das wäre also eine wirklich gute Lösung.

Dem kann ich nur zustimmen, besitze eine solche und schneide regelmäsig mein Holz. Aber wie schon gesagt, erst nach mindesten 2 Jahre Lagerung mit dem Holz heizen.

0

Und was anderes: Lagere das Holz lieber 2 Jahre, nach einem Jahr ist es noch nicht trocken genug!

Was möchtest Du wissen?