Mobbing in Reha was tun?

6 Antworten

Ich war 12 Wochen in der Pampas in Reha mit nörgelnden Rentnern, Arbeitern und enorm vielen Russen. Hiphop war für die eine Fremdsprache, Thema des Tages war die Überschrift der Bildzeitung und deren Humor war so gar nicht meiner. Ich konnte auch nicht mehr als 250m am Tag gehen. Ich war gefangen in der Langeweile. - Hab dann die Zeit genutzt um etwas Spanisch zu lernen und mir ne Playstation organisiert.

Die letzte Woche war grausam. Ich wollte schon via Rollstuhl flüchten und hab mir überlegt, Schmerzen vorzutäuschen um in ein Krankenhaus verlegt zu werden.

Und heute (Monate später) hab ich keinerlei Kontakt mit irgendjemand gehabt und bin stolz jetzt beim Spanier um die Ecke "una mas" zu sagen. Kopf hoch - Zeit heilt Wunden.

Ich versteh dich gut ! Habe wegen meines Rentenantrages 6 Wochen in einer Reha ausgehalten. Die letzten Tage habe ich die Stunden gezählt, bis ich da ´raus war. Es gibt da keine andere Möglichkeit wie Aushalten. 

Das ist doch nicht mehr viel. Das schaffst du auch noch. 

Zähl die Stunden runter im Geiste. Noch 120, noch 119 ... irgendwann ist es vorbei.  

Wann immer ich "Mobbing" höre, werde ich mißtrauisch.

Der Begriff ist dermaßen vergewaltigt worden (nicht nur von verheulten Teenies), daß heutzutage schon ein schiefer Blick des Busfahrers als "Mobbing" gewertet wird, wenn man die 1,80-Euro-Fahrkarte mit einem Hunderter bezahlen will.

Wer weiß, wie Du in der Klinik aufgetreten bist. Hier hören wir nur Deine Darstellung und nicht die der Leute, die Dich "mobben".

Sie sagt ja auch nicht weshalb sie in der Reha ist und das hier ist auch sehr suspekt "...mach nächstes mal nicht so ein Aufstand..."

Die Betreuer können gewiss die Situation besser nachempfinden als sie.

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