Methadonentzug wie lange soll das noch so gehen

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7 Antworten

Zunächst einmal:

Ich finde es toll, dass Du diesen Schritt gewagt hast, leicht war es keinesfalls.

Es ist super, dass Du schon so weit gekommen bist.

Gib jetzt nicht auf. Klar, irgendwann kommt bei Jedem der Tiefpunkt, wo man meint, den Rest nicht mehr durchstehen zu können. Aber Du hast es schon sooo weit geschafft - den Rest packst Du auch noch, notfalls mit Hilfe der Ärzte. Und dann kannst Du mit vollem Recht ganz stolz auf Dich sein.

Auch wenns schwer fällt: Gib jetzt nicht auf - DU SCHAFFST ES!

Dein Arzt hat Dich doch gut unterstützt... daher verstehe ich den Satz nicht "Bei solch einer Aktion kommt es mir schon so vor das es wichtiger ist einen Patienten zu halten als ihn die Unabhängikeit eines Suchtmittel zu entlassen.". Er hat sogar was riskiert, denn wenn jemand auf Null ist, darf kein Methadonrezept mitgegeben werden ! das nur Mal am Rande. Er wollte damit sicher verhindern, dass "im Notfall" zu was gefährlicherem gegriffen wird.

Du solltest zu einem Arzt gehen. Ein eigenmächtiger kalter Entzug kann tötlich sein. Ich kann schon seit 4 Jahren, wegen einer Wirbelsäulenverletzung, höchsten 1 Stunde am Stück geschlafen. Man hält mehr aus als man denkt.

Danke! Das runtergehen ist unter ärztlicher Aufsicht gewesen.Mein Problem damit ist der Arzt hat gewust das ich nun auf null bin und hat mir trozdem ein Rezept in die Handgedrückt für mein take home fals etwas verutschen sollte. So das Rezept habe ich natürlich nicht eingelößt.Bei solch einer Aktion kommt es mir schon so vor das es wichtiger ist einen Patienten zu halten als ihn die Unabhängikeit eines Suchtmittel zu entlassen.

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@orkoalex

Ja kann schon alles sein.Aber es gibt Ärzte die wollen den Leuten bei einem Rückfall lieber Metha geben als heroin wegen der Überdosisgefahr etc...Ja manche Ärzte meinen das nur nett,weil Sucht eine Krankheit ist die menschen Hilflos und verzweifelnd da stehen lässt und versuchen einfach zu helfen.Er hatte wohl recht,du hast das Rezept nicht eingelöst,es ist deine verantwortuung.Ehy leute,ob er zur Scene geht und sich hero holt oder in die Apo.Da sehe ich dich lieber in der Apo,ich bin selber drauf auf metha und habe schon lange kein Heroin beikonsum mehr,am Rande erwähnt.Mein Arzt ist im Ruhestand von dem habe ich meine andere Medizin,Diazep bekommen,er hat mir auch immer fgeholfen wenn ich Entgiftung net gepackt habe,ich sage götter sei dank.er hat mich nicht total desorientiert in der Welt rumlaufen lassen.Mach mal ein benzoentzug,da ist der metha entzug ein Witz echt.Und Respekt an dich DIRODA---!!Weil ich schäme mich oft wenn ich Menschen erlebe die Gesund sein wollen aber nicht können,können wir leider auch nicht,aber das schlimmste wir suchen uns unser leid selber aus,das ist das schlimmste an der Sache.Hau reuin,schaff das oder nicht,ich habe aufgegeben und nehme Methadon bei meinem Arzt meines vertrauens bis zum Tod,und stellle dich auf 1 Jahr ein bis zum Teil wieder alles funktioniert.im 2 jahr kommen die Störungen,Suchtersatz(Essen,Sex).ich war mehrmals Clean,bei mir war es Sex und Sport,ich habe wieder zur Nadel später zum metha wieder gegriffen weil ich finde ich möchte wissen wo ich dran bin bevor mein Kopf mich noch mehr fickt !!Wer clean sein will kann später auch Heroin zuhause haben ohne es anzufassen ,alles Kopf !!Sorry Realität

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@Hoodrock

Ich habe 2 Methadonentzüge hinter mir den einen vor 14 Jahren wo ich von 14 ml Polar und einer Packung Bezos auf Null gegangen bin.Es dauerte ca .1,5 jahre bis ich mit den Symtomen durch war. Ich meditierte zu dieser Zeit sehr viel was mir dabei half es durchzustehen.Dann lebte ich 10 Jahre Clean .Mein größtes Problem waren die Psychosomtischen Schwierigkeiten als der Stoff wegfiel ich musste ständig an mir arbeiten mich selbst verstehen lernen und mich immer wieder reflektieren .

Ich besuchte Selbsterfahrungsgruppen und fand daraufhin einen neuen Lebenssinn. Ich machte eine Reiki Ausbildung und gab dann später selbst Seminare.Die neuen Herausforderungen die das weitere leben an mich stellte brachten mich irgendwann dermaßen wieder an den seelischen Tiefpunkt. das ich es nicht mehr aushielt und wieder rückfällig wurde. Ich ließ mich wieder substituieren das nach 10 Jahren Abstinenz und da ich ein schwieriger Patent für die Ärzte war schmiss man mich wieder aus den Programm.Daraufhin verkaufte ich meine Gesamten Wertgegenstände und floh nach Nepal .Vorher fand ich noch einen netten Arzt dem ich mein vorhaben schilderte im Himalaya entgiften zu wollen ,worauf er mir 12 ml pro Tag polar für 10 tage und eine Packung Subutex mit auf den weg gab.In Nepal angekommen suchte ich mit einer Freundin, die mich begleitete ein Buddhistisches Kloster auf, wir kauften für 3 Monate aufenthalt in den Bergen Essen ein und ich ließ mir dort in Kathmandu Tibetische Juwelenmedizin verschreiben .Eine Juwelenpille sollte alle Gifte transformieren eine war gegen Depression und die anderen sollten mein Energiehaushalt ausgleichen.So führen wir zusammen mit Lamas an einen einsamen Ort mitten im Himalaya dort war ein altes Kloster und hier bekam ich das Lama Haus zur Verfügung gestellt .t .Dort oben war Winter und ich bekam Angst ., meine Ration war zu dieser Zeit seit einer Woche weg .Ich konnte ca 6 wochen nicht schlafen und 3 nichts essen ich kotzte den ganzen Tag über und hatte starke schmerzen in den Beinen.Ich murmelte die ganze Zeit über Mantren und nach ca 6 WOCHEN WAR ALLES VORBEI, ICH WAR sehr dünn geworden fing wieder an ganz normal zu essen nach 3 Monaten hatte ich mich fast wieder ganz erholt. Nur als ich wieder nach Deutschland kam bekam ich einen heftigen Kulturschock .Seit Jahren versuche ich eine Therapie zu bekommen ,da ich bei mir herausfand das nicht die Sucht mein Hauptproblem war sondern meine Frühkindlich traumatischen Kindheitserlebnisse, Die Sucht diente mir nur zur Betäubung meiner Seelischen schmerzen und Probleme .Fällt sie weg kommen andere Schwierigkeiten auf einen zu, die vielleicht noch größer sind als die Sucht .Dennoch möchte ich Dir Mut machen ,ich konnte so sehr viele Erfahrungen sammeln die ich hätte sonst nicht mehr erleben können.Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Mut ..Magnesium ist sehr gut gegen Beinschmerzen. Ps Dass mit dem Kopf ist der Schlimmste Alptraum an der Sache meine Erfahrung ist wenn man es allein schafft bekommt man wenig Hilfe angeboten .Therapien zu bekommen ist dann schwer und die Psychosomatischen Probleme kommen das ist so sicher wie das Armen in der Kiche.

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Moin, ich war auf 15 ml Pola. das eine lange Zeit. Als ich dann abgeturnt bin, weil ich in die Therapie gegangen bin, konnte ich mehr als 2 Monte nicht schlafen. Natürlich hat sich der Körper ein paar Minuten Schlaf geholt, die ich aber selbst nicht bemerkt habe. mein Zimmerkollege hat immer gute Nacht gesagt und war dann im Land seiner Träume- das war zum Verrückt-Werden. Abgesehen von den Schmerzen, die man dann hat. Am schlimmsten sind wirklich die schlaflosen Nächte. Einfach durchhalten; Sport treiben, spazieren gehen, sich auspowern. Sauna, wenn möglich. Das hilft alles. Wenn nichts geht, kannst du dir auch etwas zum Schlafen geben lassen. Aber bloß keine Benzos. Sonst brauchst du erst gar nicht damit aufzuhören. Ich drücke dir weiterhin die Daumen. LG Can aus Bremen

Du bist ja verückt in dieser zeit das durch zu ziehen und du kannst noch 2 std.schlafen....ich habe das gift seit 1986 habe mal 1 jahr pause gemacht aber mir taten nicht nur die beine weh,kann dir nur sagen das dauert,aber du bist ja nicht so schlimm dran laut deiner beschreibung ich wünsche dir viel erfolg und übrigens es sind mg nicht ml.

LEUTE EIGENVERANTWORTUNG WIR LEBEN IM KAPITALISMUS DER ARZT VERDIENT AN DEINEM LEID DAS DARF MAN NIE VERGESSEN SEID SCHLAU UND EIGENVERANTWORTLICH DER ARZT KANN HILFESTELLUNG GEBEN ABER NICHT MEHR UND AUF MEHR WÜRDE ICH AUCH NIEMALS HOFFEN!! DER ARZT IST HEUTE KEIN HALBGOTT IN WEISS MEHR DIE ZEITEN SIND VORBEI!!!

von 110 ml auf 2,5 ? das wäre ne leistun ;o)

ich hoffe du hast durchgehalten?

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