Meine Tochter möchte anch dem Abitur an der Macromedia Musikmanagement studieren? Guter Plan oder Finger davon?

5 Antworten

Menschen sind wohl die größten Schwäzer auf der Erde, sind die Tage nur lang genug.

Davon abgesehen fordere Deine Tochter auf, sich für mehrere Stipendien zu bewerben und wenn möglich auch mehrere anzunehmen. Das ist eine aufwendige Geschichte, denn es gibt bislang keine vollständige Liste zum Thema. 

Jesses. Mal grundsätzlich:

Aktuell gehen die ersten mit gutem Abschluss fertig Studierten in Rente, die nie in ihrem Leben einen einzigen Cent in die Rentenversicherung einbezahlen konnten. Sie haben ihr ganzes Leben Vollzeit in ihrem erlernten Beruf gearbeitet. Als Vollzeit-Praktikanten. Von der ARGE in der Regel vermittelt, oft von genau dieser Behörde zur Annahme der Vollzeit-Praktika gezwungen. 

Wenn Du nun davon ausgehst, dass diese Menschen alle den falschen Beruf ausgewählt haben, dann irrst Du gewaltig. Ein nicht unbeachtlicher Teil von ihnen hat Berufe erlernt, die angeblich laut entsprechendem Wirtschaftszweig an Personalmangel leiden. 

Ein Teil von ihnen hätten bedeutend lieber eine Festanstellung angetreten, hätte die ARGE sie nur gelassen. 

Alles durch Dokumente nachweisbar. 

Ob Deine Tochter nach dem Studium gutes Geld verdienen wird oder nicht ist also nicht von ihrer Studienwahl abhängig. Von irgendwelchem menschlichen Geschwätz schon mal gar nicht. 

Es ist abhängig von ihren Kontakten, davon, ob sie sich auf diese vorgenannte Behörde einlässt oder selbstinitiativ ihr Leben meistert. Auch, wenn es mal in ihrem erlernten Beruf keine Stelle gibt. Gibt ja durchaus viele andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. 

Doch. Von Macromedia habe ich bisher nur Gutes gehört und gelesen. 

Nutzt aber wenig. Genau genommen, nutzt im Bereich Kunst keine Ausbildung. Denn da gibt es keine Garantie. Die Geschmäcker der Menschen ändern sich. 

Wenn sie Glück hat findet sie schon während des Studiums Weggefährten, mit denen sie dann eine gute und vom Publikum angenommene Geldquelle auftut. 

Wenn sie auch noch sprachbegabt ist, mag sie womöglich auf internationaler Ebene gute Verdienstmöglichkeiten finden. 

Auf jeden Fall ist Deiner Tochter wirklich gut geraten, wenn sie sich im Vorfeld mal die in diesem Bereich arbeitenden Menschen und deren Lebensläufe im Detail ansieht, mal recherchiert, wie es deren Weggefährten so ergangen ist. 

Denn bezüglich Kunst, auch Kunstmanagement, wird gerne mehr geträumt als die Realität betrachtet. 

Wird aber die Realität genau erforscht, so ergeben sich durch diese Recherche reichlich Möglichkeiten, Kontakte aufzubauen und so den Grundstein für eine gute Karriere zu schaffen. 

Ganz ehrlich deine Tochter will auf diese Hochschule gehen dann soll sie auch dafür das Geld auf bringen. Und wenn sie es nicht kann soll sie sie eben eine Ausbildung machen oder studieren gehen.

Warum muss es denn unbedingt eine private Hochschule sein? Es kommt so weit ich das sehe ja auch noch ein Auslandssemester dazu, das kostet ja noch mal extra ordentlich Schotter.

Ist deine Tochter denn Musikerin (spielt Instrumente) oder bestimmt Musik Ihr Leben? Oder ist es nur ein "cooler Studiengang"? Hört Sie jede freie Minute Musik und interessiert sich für die Backgrounds? 

Danke für deine Nachfrage. Meine Tochter spielt seit 12 Jahren Klavier, singt im Chor und hört Musik, macht in Musik Abi- sie ist aber nicht interessiert an der Aufnahmeprüfung fürs Konservatorium- dazu auch nicht gut genug- oder ehrgeizig genug! Aber sie zeigt wirkliches Interesse an Musik- hat großes Fachwissen und auch ein Gespür für neue , erfolgreiche Musiktitel. Es ist eigentlich ihre einzige große Leidenschaft- außer Reisen und Lesen vielleicht noch.

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