Mein Hund hat Diabetes,was ratet ihr mir,wann sollte ich ihn spritzen?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du solltest deinem Tierarzt vertrauen - denn beim richtigen Spritz-Zeitpunkt kommt es in erster Linie darauf an, welche Insulinsorte dein Hund erhält. Es gibt sehr schnelle, schnelle, mittelschnelle, langsame und sehr langsame Insuline, und vermutlich gibt es auch noch alle möglichen Mischungen dieser Sorten. Dein Arzt weiß, welches Insulin bzw. welche Mischung er deinem Hund verordnet hat, und daher weiß er auch, wann das zu spritzen ist.
 
Die Vielzahl der möglichen Insuline erklärt auch die widersprüchlichen Angaben im Internet. Vertraue deinem Tierarzt!!!

Nein, bei solch´ einer tödlichen Krankheit sollte man dem Tierarzt nicht blind vertrauen, sondern sich immer selbst über diese Krankheit informieren. Der Tierarzt kennt überhaupt nicht die Lebensgewohnheiten des Hundebesitzers bzw. des Hundes, kann überhaupt nicht einschätzen, wieviel er sich bewegt, welches und wieviel Futter er bekommt, wann er es bekommt... DIES sind alles Aspekte, die der Arzt nicht kennt und demzufolge auch absolut nicht einschätzen kann, wann wieviel gespritzt werden muß! Bei dieser Krankheit ist selbständige Information lebensnotwendig! Dazu kommt noch, daß die wenigsten Tierärzte überhaupt Ahnung von dieser Krankheit haben bzw. unzureichend beraten. Es wäre eigentlich dringend nötig, mindestens 1x monatlich eine Blutuntersuchung beim Hund vorzunehmen, um zu wissen, ob man mit seiner Spritzmethode richtig gelegen hat. Nur so kann man beurteilen, was richtig ist.

0
@Profundus

natürlich ist es wichtig, sich über diese Krankheit zu informieren - da stimme ich dir voll und ganz zu. Aber willst du das Leben deines Hundes riskieren, bis du an die entsprechenden Informationen gelangt bist? Ein Hundehalter, der zwar seinen eigenen Hund zweifellos am besten kennt, aber in seinem Leben noch niemals mehr vom Diabetes gehört hat als dass man Diabetes auch Zuckerkrankheit nennt, kann seinem Hund zunächst einmal nur helfen, wenn er seinem Tierarzt vertraut. Erst dann, wenn er über die Krankheit umfassend informiert ist, kann der Hundehalter selbst Entscheidungen über die richtige Therapie seines Hundes treffen, ohne sein Leben zu gefährden.
 
Was DU hier vorschlägst, ist absolut verantwortungslos und für einen diabetischen Hund in höchstem Maße lebensgefährlich!!!
 
Auch Menschen, die neu an Diabetes erkranken, müssen erst einmal solange auf ihren Arzt vertrauen, bis sie sich selbst das nötige Wissen angeeignet haben. Erst danach kann der Diabetiker anfangen, Schritt für Schritt selber Verantwortung für seine Krankheit zu übernehmen. Ist dir das Leben deines liebsten Haustiers nicht ebenso viel Wert wie ein Menschenleben?
 

0
@niaweger

Niaweger - Lesen kann helfen!

Wenn Du Dir meine Kommentare richtig durchgelesen hättest, dann hättest Du auch mitbekommen, daß ich über Einholung von Informationen geschrieben habe. Und das nicht etwa Schritt für Schritt - denn das ist lebensgefährlich - sondern sofort.

Und es ist grundsätzlich nie gut, nur auf den Tierarzt zu vertrauen, wenn man die verschiedenen Aspekte bedenkt, die ich genannt habe.

Ich habe umfangreiches Wissen über Diabetes, da ich 4 Jahre lang einen schwer zuckerkranken Hund hatte.

Also schreibe hier nicht solch´ eine Blödsinn!

0
@Profundus

Tolle Sache - um deinen Hund zugrunde zu richten hast du nach Ausbruch der Erkrankung nur vier Jahre gebraucht - tolle Erfahrung!
 
Dennoch möchte ich mich hier nicht mit dir streiten. Aber im Falle von Diabetesbehandlung ist leider viel zu oft »gut« das Gegenteil von »gut gemeint«... - und eine »gut gemeinte« Behandlung wäre mir für meinen eigenen Vierbeiner niemals gut genug...

0

Hallöche, mein hund ist auch seit kurzer zeit diabetiker durch eine bauchspeicheldrüsenentzündung geworden. Der anfang damit richtig umzugehen, bedarf bei uns noch sehr viel zusammenarbeit mit dem tierarzt und der tierklinik. Die werte schwanken noch stets. Vorgestern abend 19 h kam "hi" auf dem messgerät, überhöhter wert, gleich die TK angerufen und statt 3 einheiten 6 vorordnet bekommen. Nach 2 std war der wert auf 174. Wenn der wert bei dir auch so extrem schwankt, bring ihn für 2 bis 3 tage in die TK zum einstellen. Alles andere bringt nichts. Die ärztin sagte mir gestern: liegt der wert bis 220 .. brauch ich nicht spritzen, ab 220 .. 4 Einheiten, liegt der wert weit unter 100.. 50 oder 40.. sofort honig ins maul und natürlich TK oder arzt aufsuchen. Ich messe immer morgens um 6 h und abens um 19 h und das vor der futteraufnahme. Pieken zum blutabnehme tue ich an den ohren, wobei ich hier probleme habe blut zu bekommen.

Ich muss mich leider noch einmal zu Wort melden, denn mit Diabetes ist nicht zu scherzten, es ist eine wirklich gefährliche Stoffwechselkrankheit und kann, natürlich auch bei Tieren auftreten. Genau wie beim Menschen, muss das Tier richtig auf diese Krankheit eingestellt werden. Wie gesagt entweder mit Tabletten, wenn die Bauchspeicheldrüse selbst noch genügend Insulin an den Körper abgibt. Ebenso wenn noch ein wenig Insulin von der Bauchspeicheldrüse in den Körper abgibt, doch zu wenig, dann wird sehr wahrscheinlich das Tier ohne Spritschema nicht auskommen. Dann muss man aber auch wissen, wie viel B E's (Broteinheiten), frisst das Tier pro Mahlzeit, danach wird bestimmt wie viel Tabletten oder Insulin gespritzt werden muss. Man kann nicht einfach aufs gerade wohl spritzen, das ist zu gefährlich und kann schlimme Folgen haben. Dass was der Arzt bevorbestimmt, sollte man auch einhalten, denn das Tier kann nicht sagen, wann sein Zucker steigt oder fällt. Ich bemerke das sich viele hier melden, die absolut keine Ahnung haben, ich selbst bin schwer Diabetiker und das seit Jahren. Auch mit Diabetes kann ein Tier sehr alt werden, wenn man richtig handelt, genau wie beim Menschen auch. Danke fürs Zuhören (lesen) Bitte seid, so gut und meldet Euch nur zur Wort, wenn Ihr auch Ahnung habt, denn sonst irritiert Ihr die Leute, die tatsächlich Hilfe und Rat benötigen! Danke!

Ja, das ist absolut richtig, was Du sagst! Aber es ist so, daß der Arzt gar nicht bestimmen kann, wann der Hund wieviel gespritzt bekommen soll. Man kann dies ja nicht schon für Wochen im voraus bestimmen - das müßtest Du als Diabetiker ja selbst wissen! Der Zuckerpegel fällt oder steigt ja nicht täglich konstant, sondern er schwankt je nach Nahrungsaufnahme oder Bewegung (auf den Hund bezogen). Man müßte bei einem Hund auch täglich den Blutzucker im Blut bestimmen können, um die korrekte Menge Insulin zu verabreichen. Wenn man jetzt einem Hund auf Anraten des Tierarztes jeden Morgen und jeden Abend 20 Einheiten Insulin spritzt, ohne auf Nahrungsmenge oder Bewegung zu achten, dann ist der Hund schneller tot, als man gucken kann. Mein Hund hatte 4 lange Jahre Diabetes und ist fast 15 damit geworden.

0

Unser Hund hat Diabetes, hilfe!

unser hund hat diabethes. der tierarzt meinte, unser hund müsste im abstand von 12 stunden jeweils eine spritze mit insulin bekommen und kurz danach dann was essen.

leider will unser hund nicht richtig fressen und vor allem morgens ist er es nicht gewohnt zu fressen, aber es muss ja, wegen den 12 stunden. was kann man da mal machen?

er hat jetzt immer viel zu niedrigen blutzucker, weil er danach nichts frisst. wir geben ihm jetzt schon weniger einheiten, aber er frisst trotzdem nicht richtig.

ist es denn so sclimm, wenn er mittags und abends was kriegen würde, also im abstand von ca. 6 stunden, so wie er es gewohnt ist?

aber wie müsste man dann mit den insulineinheiten umgehen?

...zur Frage

Schlemmen ohne Ende bei Diabetes?

Bei Diabetes Typ 1 muss man ja einfach das Insulin spritzen, welches für die Nahrungsaufnahme benötigt wird. Wieso können diese Diabetiker dann nicht einfach übermäßig viel essen und das Insulin spritzen? Da muss es doch irgendeinen Haken geben :-/ oder???

...zur Frage

Habe Angst Diabetes zu haben?

Ich habe Angst vor der Insulin Spritze. Müssen Diabetiker IMMER spritzen oder gibts auch ein leichtes Diabetes und man kann es durch gesunde Ernährung und Sport ausgleichen und die Spritze ist der letzte Ausweg?

...zur Frage

Nase vom Hund läuft, ist das normal?

Hallo zusammen,

wir haben eine 6-jährige Hündin, Shitzu-Malteser-Pudel MIx. Vor knapp drei Wochen hatte sie sich bei den Hunden unserer Freunde mit einer Erkältung angesteckt. Nase lief wie ein Wasserfall, klare Flüssigkeit und hat auch viel geniest. Tierarzt gab ihr zwei Tage eine Spritze und die Nase war wieder ok, dann fing der Magen an und sie bekam wieder Spritzen, der Hund hat zwei Wochen gebraucht, bis er wieder fit war.

Seit Anfang der Woche ist er wieder fit, aber seit Dienstag, seitdem es nicht mehr so heiß ist, läuft ihr wieder die Nase. Klare Flüssigkeit, aber nicht immer, manchmal ist stundenlang nichts, dann läuft sie wieder, dass sogar ein Tropfen an der Nase hängt. Vor allem wenn sie sich aufregt oder freut, dann ist es extrem. Niesen tut sie nicht öfter als gewöhnlich.

Ich weiß nicht, ob das schon immer so war, ist mir bisher nicht aufgefallen.

Ihr geht es sonst super, ist fit und frisst und trinkt gut. Will sie jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Medikamenten vollstopfen, wenn es nicht sein muss.

Ist die Erkältung zurück oder ist das vielleicht normal und ich hab es nie groß bemerkt. Hin und wieder hatte sie mal einen Tropfen an der Nase, da hab ich mir aber nichts bei gedacht. Haben Eure Hunde das vielleicht auch?

LG Hermine

...zur Frage

Diabetes Muskeln Insulin Anabolika?

Hallo habe Diabetes Spritze Insulin und Möchte muskeln Aufbauen Suche eine Erklärung wie ich Spritzen und wann Ich sprizen muss um Diesen Anabolen Effekt zu Bekommen Wie muss mein Blutzucker sein und Einfach alles Einfach einen Plan Von anfang bis Ende auf was ich achten muss und so. Bitte keine Antworten wie Lass das oder ist gefährlich Ich möchte wissen wie es Funktioniert Ich werde nach dem ich es begreife Merken ob es gefährlich ist oder nicht danke im vorraus euer Hustler 💪

...zur Frage

Diabetes Typ 2 - Erhöhter Zuckerwert kurzfristige Abhilfe?

Hallo in die Runde.

Mal eine Frage zum Thema Diabetes. Seit ca. 3 Jahren habe ich Diabetes Typ 2 und nehme Januvia ein und seit 1 1/2 Jahren spritze ich 1x pro Woche 0,75 Trulicity.

Meine Langzeitwerte waren im Sommer 2017 erheblich besser, bei 6,2 glaube ich. Nun waren die im Herbst wieder bei  9,x . Seit 2 Wochen bin ich in einer Diabetes-Schulung. Gestern das erste mal Blutzucker gemessen, hat von mir keiner vorher verlangt und ich habe das auch nicht so gewusst. Ich hatte wo die Werte schlecht waren, viel Stress (Prüfung etc.) und da wenig Sport gemacht (bin im Fitness-Studio)

Nun die Frage: Gestern sagte mir die Diabetesberaterin, Nüchtern sollte morgens ein Wert von 70-100 Euro da sein und nach dem Essen maximal 160.

Ich hatte heute früh vor dem Frühstück um 7:50 Uhr schon 151 ! Habe um 10 Uhr nach meinem Wustebrot und Mineralwasser nochmal gemessen, 168 und 2 Stunden nach dem Mittagessen (Chili con Carne mit Brot und einem Bockwürstchen und einem kleinen Griespudding) 170 !

Irgendwie habe ich nun panische Angst und traue mich nun gar nichts mehr zu trinken und habe auch beim Essen Angst. Habe nach der 2. Messung meine Beraterin angerufen. Sie meinte nur, dass man nach 2 Messungen noch nichts sagen kann und empfahl mir alles aufzuschreiben, was ich wann gegessen und getrunken habe.

Deshalb mal die Frage an das Schwarm wissen, kann mir jemand die Angst nehmen und mir einen Tipp geben, was ich aktuell tun kann? Die nächste Schulung ist kommenden Dienstag wieder und bis dahin hätte ich gerne irgendwas getan, damit ich von dem Wert keinen Schock mehr bekomme... Ich habe schon seit 2 Wochen den Konsum von Süßem (Cola, Schokolade) reduziert und mehr Gemüse und Obst gegessen... Aber so ganz auf Cola und Schokolade zu verzichten fällt mir leider sehr schwer. Ich trinke keinen Kaffee und trank gerne mal 2-3 Gläser Cola, aber zu glück nicht täglich, aber so 3x pro Woche schon. Morgens trinke ich immer Ovomaltine oder Wasser und viel Saft...

Vielleicht kann mir ja einer etwas die Angst nehmen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?