Machen sich Lehrer auch (zu Hause) Sorgen um Schüler?

9 Antworten

Ich denke, dass die Lehrer ihr Privatleben schon abschotten von solchen Emotionen. Schließlich haben sie ihr eigenes Leben und ihre eigene Familie.

Im Schulleben denke ich jedoch, dass sie ihrem pädagogischem Auftrag gewissenhaft nachkommen und sich auch des einen oder anderem besonders annehmen, der dies benötigt. Ob sie sich aber jetzt bewußt "Sorgen machen", glaube ich nicht.

Das ist etwas Aktives, und gleichzeitig sinnlos. Ob man sich nämlich Sorgen macht oder nicht, ändert gar nichts.

Wichtiger wäre, Hilfestellung anzubieten und für den Schüler da zu sein. "Sorgen machen" bewirkt nichts. Null. Nothing.

Zuhören und da sein dagegen einiges.

Lehrer sein ist kein Beruf wie jeder andere und ja, manchmal nehmen wir die Sorgen von Kindern mit nach Hause.

Aber die meisten von uns haben auch ein Privatleben und gelernt, manche Dinge aus dem Beruf aus dem Privatleben herauszulassen,sich abzugrenzen und sich nicht ständig um die Probleme anderer Leute zu kümmern. Denn auch das eigene Leben läuft nicht immer glatt und man hat eine eigene Familie.

Die Abgrenzung gelingt mal mehr und mal weniger gut.

Es heißt immer, dass man als Lehrer nicht zu viel an sich heran lassen sollen aber das sagt sich oft leichter als es ist.

Ich habe eine Lehrerin im Bekanntenkreis und sie hat oft erzählt, dass sie sich mit den Geschichten mancher Schüler auch privat beschäftigt und sich Sorgen um diese Schüler macht. Da lässt sich das Privatleben manchmal einfach nicht vom Berufsleben trennen und sie überlegt, wie sie ihren Schülern helfen kann.

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