Lebensgefahr = Todesgefahr?

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Das ist halt so bei der Bedeutung von Begriffen; manches bürgert sich halt ein. Arbeitsschutz ist ja auch nicht der Schutz vor der Arbeit. Menschen prägen Worte, die von anderen übernommen werden (denk an all die furchtbar falschen Amerikanismen) und irgendwann ist es "Sprach-Gebrauch".

Die Begriffe meinen das Gleiche. Eine Lebensgefahr ist dabei eine Gefahr für das Leben in dem Sinn einer Gefahr, das Leben zu verlieren.

Eine Todesgefahr ist eine Gefahr des Todes in dem Sinn einer Gefahr, zu Tode zu kommen.

Ein Unterschied ist nur die Blickrichtung, von der her an die Sache herangegangen wird. Bei der Lebensgefahr ist dies das Bedrohte (Leben) bzw. die bedrohte Person, bei der Todesgefahr das, was droht (Tod).

Ein Übergewicht im Sprachgebrauch ist schwierig zu erklären. Bei so etwas spielen Mentalitäten in der Zeit von Wortprägungen und Sprachgewohnheiten eine Rolle (das Adjektiv "lebensgefährlich" ist verbreitet, das Adjektiv "tod(es)gefährlich" selten und viel weniger üblich als "tödlich" oder "todbringend"). Vielleicht kommt darin eine starke Angst vor dem Verlust zum Ausdruck.

Könnte man hier auch die unterschiedlichen "Leistungen" des Genitivs anführen? Genitivus objektivus und Genitivus partitivus bzw. separativus? Das wäre eine philologisch ausgerichtete Erkärung: Lebensgefahr= Gefahr, das Leben zu verlieren = separativus; Todesgefahr = Gefahr, die zum Tode führt = objektivus. Wäre m. E. eine denkbare Erklärungsmöglichkeit.

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Vielleicht so: Die "Lebensgefahr" ist die Gefahr für das Leben und die "Todesgefahr" ist eine tödliche Gefahr. Oder so ähnlich.

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