Länder und Grenzen abschaffen?

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das ist der Traum von jedem Anarchisten.
Jeder lebt wo und wie er möchte und jeder hat die Chance, ein Leben zu führen wo er will und ohne Grenzen. Es würden keine verlassenen Häuser leer stehen während auf der Straße Menschen erfrieren und niemand müsste leiden wegen der schlechten Lebensverhältnisse. Schön wärs.
Aber leider scheitert das mal wieder an der Dummheit und dem Egoismus der Menschen. Kein reicher, mächtiger Politiker würde sein Luxusleben aufgeben wollen, nur dass Menschen in seinem Land machen dürfen, was sie wollen. Deshalb wird es immer feste Länder mit Grenzen und Regeln geben, die die Rangordnung in einem Land verdeutlichen. Die Menschen, die sich ungerecht behandelt fühlen haben nie ein Mitspracherecht.
Das ist das traurige an dieser Welt.
Aber die Vorstellung, überall ohne Probleme hin zu dürfen ist natürlich schön, wird jedoch immer nur ein Traum der Menschheit bleiben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

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ich denke die menschheit könnte gar nicht richtig leben, wenn alle machen könnten was sie wollen. es gäbe wahrscheinlich krieg oder einige würden stark randalieren aber ich verstehe deine träume und gedanken und denke das viele eine ähnliche ansicht haben.

Ein guter Ansatz, nur ist diese Idee in der Realität nicht umsetzbar. Wirtschaftlich und Menschlich.

Menschlich denke ich teilen doch die meisten die gleichen Werte, wo wäre da deiner Meinung nach das Problem?

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@ichgibtsnicht

Der Mensch hat -leider- als Individuum als auch in Gruppen (Nationen) ein instinktives Bedürfnis, besser zu sein als die anderen. Der Kommunismus ist deswegen gescheitert. Gut so.

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@Flocom

Das "gut so" kann ich nicht teilen. Besser sein als der andere geht auch schief.

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Also mit Anarchismus hat das herzlich wenig zu tun. Das System der Staaten ist ja sowieso permanent umkämpft. Volkes Wille wird selten wahr genommen. Selbst in der EU tendiert man dazu Grenzen wieder zu errichten, da die staatlichen Instrumente mit diesen Tatsachen nicht mithalten können. Die Nachteile, die bei stabilwn staatlichen Gebilden entstehen, z.B. Kriminalität und Rechtsgefälle zwischen den Staaten sind schwer zu akzeptieren. Die Abschaffung von Grenzen ist immer mit dem Abbau eigener Rechte verbunden und auch immer ein Toleranztest, für Ortsgebundene Bürger. Die Sässhaftigkeit von fast 100 % der Bürger ist eben ein natürlicher Reflex. Und die Intoleranz Fremden gegenüber, die den "eigenen" Lebensraum mitnutzen ebenso. Dabei kommen dann Elemente der Anarchie mit ins Spiel, da die Freiheit der Grenzen - und Staatenlosigkeit letztendlich immer mit Fragen des Besitzes von Grund und Boden einhergeht. Die Diskrepanz daraus kann aber nicht zwangsläufig dem Anarchismus zugeordnet werden. Es geht dabei um menschliche Bedürfnisse und Traditionen der Bodenständigkeit. Somit ist die Regelung von Grenzabbau und Freistaatlichem Denken immer von Menschlichem Denken bestimmt. Die daraus folgenden Ergebnisse sind politisch motiviert, in der einen als auch anderen Richtung der Bedürfnisse. Wer grenzenlose Freizügigkeit will, der muss die Rechnung immer mit dem Willen der Mehrheit machen. Somit müssen die Grenzen in den Köpfen fallen, um reale Grenzen abzubauen. Die Politik folgt diesen Ideen heute mit Mitteln, die immer den Machtbehalt sichern. Es ist von zwei ausschliesslichen Möglichkeiten die Rede: die permanente staatenlose und grenzenlose Möglichkeit und die, die auf eine Weltregierung hinausläuft. Wie wir heute unanzweifelbar mitansehen, wird es zu der zweiten Variante kommen und dass die Transformation begonnen hat und im Sinne einer pseudo demokratischen Weltdiktatur enden wird ist in meinen Augen nahezu unabwendbar geworden, da der Bürger oder Weltbürger sich diesen Zielen nicht in den Weg stellt. Deshalb wird es diese Weltdiktatur in spätestens 50 Jahren geben. Die Hoffnung liegt nur in einer Konterrevolution der Bürger und des Friedens. Deshalb wird dieser Traum noch lange auf sich warten lassen. Ob die Welt dann noch zu gebrauchen ist, das sei dahin gestellt...

Mach das und du wirst als grössenwahnsinniger verückter boshafter anarchischer Typ in die Geschichte eingehen.

und wieso genau boshaft und anarchistisch?

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@schookooomuffin

In der Theorie ist Anarchie zwar etwas gutes, aber in der Praxis scheiter sowas unweigerlich wegen dem Faktor Mensch und somit ist es in der Praxis was schlechtes. T_T

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@ichgibtsnicht

Musst es mal so sehen. Es gibt viele Menschen denen beudeutet ihr Land ziemlich viel, wenn jetzt jemand kommt und die Grenzen abschaffen will, kann man es kaum noch als Land bezeichnen. Ich kann mir schon jetzt die wütende Masse vorstellen T_T und in ihren Augen ist das eine böse Aktion darum boshaft.

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@Roman1995

Aber Anarchie sollte nicht als etwas schlechtes dargestellt werden.
Wie wärs damit: Anarchie=gut & Menschen=schlecht :)

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@schookooomuffin

Ich weiss ja das du deine geliebte Anarchie verteidigen willst, aber ich würde nicht sagen Anarchie=gut & Menschen=schlecht sondern eher Anarchie+Menschen=schlecht und da die Anarchie ohne den Menschen nie existieren wird....also auf jeden Fall auf unserem Planeten, kann mal wohl sagen das man die Anarchie in der Verbindung mit dem Menschen immer als schlecht bezeichnen kann....also praktisch immer.

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