Kung Fu oder Jiu Jitsu?

7 Antworten

Was mehr Spaß macht, kann Dir nur ein Probetraining zeigen, denn der (nicht unwichtige) Spaßfaktor hängt stark von der Schule, dem Trainer und den anderen Mitgliedern der Trainingsgruppe ab.

Für mich war der "Wohlfühlfaktor" auch das ausschlaggebende Element bei der Wahl meiner KK-Schule. Ich würde lieber zu einem KugFu-Training bei einer sympathischen Gruppe gehen als ein JJ-Training in einer Gruppe durchzuziehen, in der ich mich nicht wohlfühle.

Dieses ganze Effektivität/"Beste Kampfkunst" Geschwurbel kannste eh vergessen. Die Basics (Faust-/Ellebogenstöße, einfache Tritte, Kniestöße) sind fast überall gleich oder sehr ähnlich und die Exotentechniken (hohe Tritte und wilde Drehungen) sehen zwar gut aus, sind aber im Ernstfall kaum einzusetzen und es braucht in jeder KK Jahre, um diese Sachen wirklich gut zu beherrschen.

Effektiver wofür? Selbstbewusstsein, Selbsterfahrung, Körperbeherrschung, Fitness oder Straßenkampf? Welche mehr "Spaß" macht, hängt ganz allein von dir ab, jede Sportart hat ihre Fans. Und es hängt ganz erheblich vom Trainer und der Schule/dem Verein, mit dem du trainierst ab.

Geh bei beiden Sportarten zu Probetrainings, sprich mit den Trainern und überlege dann, welche Richtung für dich die beste ist. Selbst wenn Jiu Jitsu für dich die bessere Kampfkunst ist, bringt es dir doch nichts, wenn du mit dem Trainer nicht klarkommst oder der evtl. auch einfach nicht gut ist (sowas gibts auch).

Wenn du eine Kampfkunst mit mehreren Techniken wäheln willst dann plädiere ich für Jiu Jitsu. Sehr vielfältig :)

Kung Fu ist in Oberbegriff für ne Menge Varianten von San Da bis Xing Yi ist da alles dabei (ähnlich dem Budo im Japanischen).

Willst Du wirklich Kampfkunst machen? Zitat von Wiki zu dem Thema: "Kampfsport ist das Messen der eigenen Kampffähigkeit mit der eines Gegners nach feststehenden Regeln. Dabei steht der sportliche Aspekt im Vordergrund, d.h. es geht darum, unter Beachtung der Regeln, zu gewinnen und besser zu sein als der Gegner.

Im Gegensatz dazu gibt es bei der Ausübung von Kampfkunst sehr verschiedene mögliche Ziele, wie etwa die Vervollkommnung des eigenen Stils, der Selbstdisziplin und andere eher geistige Komponenten."

Effizienz hört sich eher nach Kampfsport an. Da sind dann die meisten Kungfu-Stile, die in D unterrichtet werden - ausser evtl. WT - nicht geeignet oder besser nicht direkt geeignet.

Was möchtest Du wissen?