Kontext: Einzug Jesus in Jerusalem

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Hallo Bastiii91

Zum Kontext (dem Zusammenhang) im weitesten Sinne gehört zum Beispiel die Tatsache das der Prophet Sacharja bereits 518 v. u. Z. (vor Christi) den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem voraussagte.

Er schrieb: „Jauchze im Triumph, o Tochter Jerusalem. Siehe! Dein König selbst kommt zu dir. Er ist gerecht, ja gerettet, demütig und auf einem Esel reitend, ja auf einem ausgewachsenen Tier, dem Sohn einer Eselin. . . . Und er wird tatsächlich Frieden reden zu den Nationen; und seine Herrschaft wird von Meer zu Meer sein und vom STROM bis an die Enden der Erde“ (Sacharja 9:9, 10).

Jesu Einzug in Jerusalem am 9. Nisan war somit die Erfüllung dieser biblischen Prophezeiung. Er war kein Zufallsereignis, sondern war sorgfältig geplant.

Und auch das gehört zu Kontext: Jesus hatte kurz zuvor, noch außerhalb von Jerusalem, zwei seiner Jünger angewiesen:

„Geht hin in das Dorf, das ihr vor euch seht, und ihr werdet sogleich eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los, und bringt sie zu mir. Und wenn jemand etwas zu euch sagt, sollt ihr sprechen: ‚Der Herr benötigt sie.‘ Darauf wird er sie sogleich senden“ (Matthäus 21:1-3).

Tatsächlich stand auch ein Eselsfüllen bereit.

Ausgehend von dem schon erwähnten 9. Nisan waren es bis zu dem 14. Nisan - dem Todestag Jesu - noch fünf Tage!

Jesus erlebte einen triumphalen Einzug in Jerusalem. Die meisten Leute, die sich eingefunden hatten, breiteten ihre äußeren Kleider auf dem Weg aus, während andere von den Bäumen Zweige abschnitten und sie dann ausbreiteten.

Mit den Zurufen „Gesegnet ist, der als der König im Namen Jehovas kommt!“ wird er empfangen.

Einige Pharisäer in der Volksmenge verlangen von Jesus, dass er seine Jünger zurechtweise. Doch Jesus entgegnet: „Ich sage euch: Wenn diese stumm blieben, würden die Steine schreien“ (Lukas 19:38-40; Matthäus 21:6-9).

Und noch etwas zum Kontext: Über die gleichen Pharisäer und Oberpriester wird fünf Tage später berichtet, dass sie „ Die Volksmenge aufwiegelten, damit er [Pilatus] ihnen an seiner Stelle Barabbas freigebe.“ Darauf Pilatus: „Was soll ich denn mit ihm, den ihr den König der Juden nennt, tun?“ Da schrien sie nochmals: „An den Pfahl mit ihm!“ (Markus 15:11-13)

Die Volksmengen, die am Sonntag noch jubelten waren am darauffolgenden Freitag - angestiftet durch ihre Geistlichkeit - ein schreiender Pöbelhaufen.

Jesus wusste am Tage seines triumphalen Einzugs, dass sein Tod kurz bevorstand. Dennoch waren seine Gedanken und sein Eifer nicht auf sein nahes Lebensende gerichtet, sondern er konzentrierte sich ganz darauf, den Willen seines Vaters zu tun und anderen bei jeder Gelegenheit Liebe zu zeigen.

Aus dieser Liebe heraus suchte er nach Jüngern, schulte sie und sandte sie zum Predigen aus. Sie sollten seine Tätigkeit fortsetzen und sogar noch größere Werke tun als er. (siehe dazu bitte Johannes 14:12.)

Nicht zuletzt gehört zum Kontext und zum Hintergrund dieser Ereignisse auch diese Überlegungen:

http://www.gutefrage.net/frage/wenn-es-im-christentum-um-liebe-geht-warum-hat-gott-sein-sohn-dann-so-qualvoll-sterben-lassen#answer17586144

Ich hoffe sehr, dass Dir das weiterhilft.

So kann es ausgesehen haben:  Jesu Einzug in Jerusalem - (Religion, Hausaufgaben)

Hättest du mal im Unterricht aufgepasst ! ;)

Der Einzug von Jesus in Jerusalem ist einer der bekannten Lebensabschnitte von Jesus wie etwa die Kreuzigung oder die Verhaftung....

Zu lange her! Aber deine Antwort hilft mir, ich weiß ja nicht warum, nicht weiter. Außerdem möchte ich ja eigentlich nur wissen, was mein Lehrer jetzt sehen möchte.

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@Bastiii91

...da solltest du vielleicht wirklich mal deinen lehrer fragen...!!!

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Jesus hat damit eine Prophezeiung erfüllt:

Sacharja 9:9-10

9 Frohlocke sehr, o Tochter Zion. Jauchze im Triumph, o Tochter Jerusalem. Siehe! Dein König selbst kommt zu dir. Er ist gerecht, ja gerettet, demütig und auf einem Esel reitend, ja auf einem ausgewachsenen Tier, dem Sohn einer Eselin.
10 Und ich werde gewiß [den] Kriegswagen aus Ẹphraim wegtilgen und [das] Roß aus Jerusalem. Und der Kriegsbogen soll weggetilgt werden. Und er wird tatsächlich Frieden reden zu den Nationen; und seine Herrschaft wird von Meer zu Meer sein und vom STROM bis an die Enden der Erde.


Zum geschichtlichen Kontext:

Die meisten Juden hatten sich einen irdischen König gewünscht, der sie von der römischen Besatzung befreien sollte.
Als Jesus erklärte, daß sein Reich nicht von dieser Welt ist, waren sie sehr enttäuscht. Wie schnell die Stimmung sich änderte, siehst Du daran, daß die Juden wenige Tage später seinen Tod forderten.


Johannes 18:35-36

35 Pilạtus antwortete: „Ich bin doch nicht etwa ein Jude? Deine eigene Nation und die Oberpriester haben dich mir ausgeliefert. Was hast du getan?“
36 Jesus antwortete: „Mein Königreich ist kein Teil dieser Welt. Wäre mein Königreich ein Teil dieser Welt, so hätten meine Diener gekämpft, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Nun aber ist mein Königreich nicht von daher.“

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