können verrostete Patronen explodieren?


01.05.2020, 14:35

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3 Antworten

Auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkriegs, der über 100 Jahre her ist, kommt es immer wieder zu Explosionen von alter Munition, sogar gelegentlich zu Todesfällen.

Richtig. Deshalb sind die Wälder von Verdun in Frankreich mach wie vor Sperrgebiet

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Ein Projektil ist sicher nicht aus Eisen. Das ist meist aus Blei mit Kupfermantel.

Ja die Patrone kann noch zünden. Sogareichter und unkontrollierbarer als eine neue.

Allein der Besitz von Scharfer Munition ist bereits illegal

Blei und Kupfer würden aber noch rosten...

das projektil ist "theoretisch" aus stahl oder sowas. wäre auch magnetisch.

ist nicht illegal, da alles nur theoretisch ist

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@regtnichtauf

Klar ist der Besitz von Scharfer Munition ohne WBK illegal in Deutschland. Nein ein Projektil ist nicht aus Stahl. Stahl wäre zu leicht bzw würde beim Auftreffen auf ein weiches Ziel, z.b. einen Körper, ohne großen schaden anzurichten einfach durch gehen. Ein Projektil aus Blei mit Kupfermantel ist deutlich weicher. Dieses dringt in den Körper ein, Pilzt dort etwas auf und bringt dadurch viel mehr Energie in den Körper ein. Somit sind die Schäden größer. Außerdem ist ein Blei Projektil deutlich schwerer, was die eingebrachte Energie nochmal erhöht.

Nicht ohne Grund füllt man teilweise kleinkalibrige Munition mit abgereichertem Uran, das höhere Gewicht in Verbindung mit der Geschwindigkeit richtet mehr schaden an.

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Ein Projektil ist sicher nicht aus Eisen

Es gibt doch auch Stahlmantelgeschosse, oder rosten die nicht?

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@Maldweister74

Physikalisch und Technisch gesehen sind Stahl und Eisen zwei grundlegend unterschiedliche Dinge. Was du meinst, wäre ein Vollmantelgeschoss. Auch hier besteht nur die äußere Hülle aus Stahl. Im Inneren befindet sich auch hier, aus den o.g Gründen, ein Blei oder Urankern.

Diese Munition setzt man allerdings vorrangig als Kriegsmunition für Langwaffen ein. Der Grund: ein am Boden liegender verwundeter, schreiender und Blutender Kamerad dem die Innereien aus dem Körper quellen, hat auf den den Rest der Truppe einen größeren Psychologischen Effekt als jemand der schnell und schmerzfrei stirbt.

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@DerBayer80

Naja, soweit ich weiß verwendet man Blei u.A. weil es schwer und leicht zu beschaffen ist. Die Munition die wird bei der BW hatten, war soweit ich weiß ummantelt, also kein reines Blei. Ist aber 25 Jahre her.

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@Maldweister74

Deshalb hab ich ja schon geschrieben das die Projektile entweder mit Kupfer (z.b. Jagtmunition) oder Stahl ( Kriegsmunition) ummantelt ist.

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Das projektil ist aus Stahl oder hat einem stahlmantel sonst wäre es nicht so rotbraun verklumpt

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Ja, Munition bleibt gefährlich. Weder ins Feuer damit noch fallen lassen oder gar mit einem Hammer bearbeiten. Am Besten der Polizei melden, der Kampfmittel - Räumdienst entsorgt das Zeug fachmännisch.