Können meine zwei Zwergkaninchen im Winter bei minus Graden erfrieren?

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Bei uns kommen alle Kleintiere im Winter rein. Mir ist das lieber. Auch komme ich im Winter nicht so oft raus in den Garten. So haben sie immer Leute um sich.

Das ist eine ganz tolle Einstellung! Das freut mich. Viel Freude mit den Tieren wünsche ich weiterhin.

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Im Winter draußen ist kein Problem!

Deine Anfrage ist schon lange her, ich will trotzdem etwas dazu schreiben, weil ich die Sorgen der anderen Kommentatoren für unbegründet halte und der Threat auch von anderen gelesen wird.

Unsere Kaninchen sind das ganze Jahr auf dem Balkon (Beton). Anfang März geboren, haben sie ihren ersten Winter 9 Monate alt draußen verbracht. Wir wohnen in Schweden und haben teilweise minus 25 Grad. War kein Problem. Wenn es geschneit hat, war es eine Freude den beiden dabei zuzusehen, wie sie im Schnee „aufgeräumt“ haben. Von uns gebaute Schneemänner wurden mit Begeisterung kaputt gegraben. Der Schnee eignet sich auch gut als Wasserquelle.

Es gibt aber ein paar Dinge zu beachten. Zum einen darf das Kaninchen auf gar keinen Fall zwischen Wohnung und Garten hin- und herhoppeln. Der Temperaturunterschied kann schwerste Erkältungen zur Folge haben. Unsere Ninchen wissen mittlerweile, dass sie nur im Sommer in die Wohnung dürfen. Zweitens sollte man der Kälte entsprechend füttern. Es muss immer viel Heu im Stall sein, dazu Wurzelgemüse aller Art - Möhren, Pastinaken, Rote Beete, Kohlrabi, Sellerie - und Grünzeug wie Fenchel, Rosenkohl, Broccoli. Eher weniger Salat oder Petersilie, das ist Sommerfutter. Lege das Gemüse in kleinen Portionen über den Tag verteilt raus, durch die Kälte gefriert alles und das mögen die Tiere nicht. Wenn auch tagsüber satte Minusgrade sind, kann man abends ein wenig Nagermischung oder Pellets beifüttern. Wirken die Tiere sehr hungrig, sollte man noch mehr Gemüse rauslegen. Mehrmals am Tag frisches Wasser rausstellen, weil das ständig gefriert.

Das mit dem Styropor halte ich für völligen Quatsch. Viel zu riskant, dass das angenagt werden könnte, außerdem ermöglicht es Schimmelbildung. Wir haben ein quadratmetergroßes Holzhaus mit geschlossenem Dach. Die Tür steht ständig offen, die Ninchen können so rein und rausspringen. Im Haus befinden sich eine zweite „Etage“ und die Heuraube. Das Haus hat Beine und steht in etwa 25 cm über dem Boden. Um eine Art Höhle zu schaffen, haben wir den Bereich unter dem Haus von allen vier Seiten mit Brettern verschlossen. Links und vorne haben wir ein Loch rein gesägt, Kaninchen mögen es 2 Ausgänge zu haben. Damit der Wind nicht so rein pfeift wurde eines von diesen typischen Minihäuschen die man im Tierhandel kaufen kann vor das vordere Loch gesetzt und der Eingang an dessen Seite rein gesägt. Es versteht sich von selbst, dass man die Eingänge so legen sollte, dass sie windgeschützt sind. Desweiteren haben wir das Ganze so konstruiert, dass die Vorderfront schnell aufgeschraubt werden kann, damit wir im Zweifelsfall die „Höhle“ öffnen können. Sobald die Temperaturen nachts unter null gehen, schütte ich eine ganze Packung Sägespäne unters Haus, es ist dann echt eng da. Die Kaninchen räumen sich das dann so zurecht wie sie wollen. Die Sägespäne funktioniert als Isoliermaterial. Man muss das auch nicht regelmäßig austauschen, weil die Tiere die Wohnhöhle nicht verschmutzen. Im Frühjahr wird dann Großputz gemacht und alles unter dem Haus weggefegt. Ach ja, die Tiere sitzen nicht direkt auf dem kalten Betonboden, wir haben Plastikplatten aus dem Baumarkt gekauft, welche man zusammenstecken kann. Die sind als Bodenbelag für draußen gedacht und haben eine Art feines Lochmuster. Wenn ich die Sägespäne unter das Haus räume, schiebe ich zunächst ein bisschen davon mit einem Schrubber hin und her, so dass etwas zwischen die Löchlein fällt. Dann den Rest der Packung obendrüber. Außerhalb des Hauses ist nur ein kleiner Teil des Balkons mit den Plastikplatten bedeckt, das Meiste aber nicht. Die Kaninchen mögen es im Hochsommer langgestreckt auf dem kühlen Beton zu liegen… Ach ja, die Toilette steht in einer Ecke des Balkons, nicht im oder unter dem Häuschen.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass wir den Teil des Balkons in dem das Haus steht mit einer durchsichtigen Wellpappe - an der Balustrade angebracht - geschützt haben. So regnet und schneit es nicht in vollen Strömen auf das Haus, sondern nur auf den Bereich vor dem Haus. Leider weiss ich nicht, wie man ein Foto einstellt. Ich hoffe meine Erklärungen machen etwas Sinn…

Im Herbst verlieren die beiden ihr Sommerfell und sehen aus wie alte Flickenteppiche. Sobald das dichtere Winterfell da ist, wirken die Kaninchen wie Eisbären. Im Frühjahr wird das Fell wieder getauscht und die Tiere sehen auf einmal ganz klein aus…

Wenn deine Kaninchen immer draußen sind bekommen sie ein dichtes Winterfell und erfrieren nicht.Bei sehr starken Minus Graten (-15) solltest du deine Kaninchen aber reinhohlen!Wenn du deine Kaninchen aber zu oft rein und raus tust können sie eine Erkähltung bekommen!

Nicht jede Kaninchenrasse eignet sich für eine ganzjährige Außenhaltung. Daher erkundige dich bitte vorher, ob deine Rasse dazu geeignet ist. Wenn du deine draußen halten möchtest, solltest du sie spätestens im Herbst dauerhaft draußen halten!

http://www.haustiere-kaninchen.de/aussenhaltungwinter.html

Wenn die Kaninchen von Anfang an daran gewöhnt sind draussen zu leben ist das kein problem Aber wenn du dir unsicher bist dann hol sie wirklich lieber rein!! Aber!!!Dabei musst du unbedingt beachten:Wenn du sie rein holst dann nicht vom einen ins andere extrem sprich:Nicht sofort in die warme Wohnung sondern lieber erst mal in den Keller oder so. Denn sonst könnten sie sich erkälten unddas ist verdammt gefährlich!!! Du kannst auch mal deinen Tierarzt befragen.

Ach ja und noch was gib ihnen immer genügend zu fresse wenn sie draussen bleiben!!Das ist wichtig damit sie eine Fettschicht bilden können!! Aber nicht zu viel Körnerfutter denn davon werden sie zu fett, lieber ausreichend Heu

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