Können auch pdf-Dateien Viren enthalten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie hier auch schon die anderen berichtet haben, können pdf-Dateien keine Viren enthalten da in ihnen kein ausführbarer Programm-Code enthalten ist. Ich möchte aber noch die Gründe für diese Flut anführen: der Inhalt von pdf – Dateien kann bisher schlecht von sogenannten Spam-Filtern erkannt werden. Das machen sich aktuell die üblichen Verdächtigen „aus dem Lande Mordor“ zu nutze, indem sie ihre Heilsbotschaften halt in sie verpacken. Das kann man auch gut hier bei der Zeitschrift ct nachlesen: http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/meldung/91509

als Dateinamen steht eher "Einzahlungsbeleg" oder "Rechnung" als irgenwelche Botschaften

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@Mismid

Ja, wenn man solche Namen liest dann machen viele die pdf - Dateien sofort auf weil sie halt vermuten, dass eine Rechnung enthalten ist. Wenn Du mal eine aufmachen möchtest, dann wirst Du sehen, dass in der Regel für irgendwelche obskuren Aktien geworben wird.

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PDF-Dateien können Windowsrechner problemlos übernehmen. Wer den Adobe Reader (unter Windows) nutzt, hat schlechte Karten. Für das Programm gibt es mittlerweile 38000 Viren v a r i a n t e n.

Mit Metasploit aus dem Linux Repository kann eine beliebige PDF-Datei umgewandelt werden. Der Windosnutzer der da draufklickt hat einen neuen Herren für seinen Rechner gefunden. Bei Sempervideo wird das beschrieben.

Adobe ermöglicht es, ausführbare Inhalte in die PDFs einzubetten und beim Starten (nur unter Windows) auszuführen. Adobe betrachtet dies als Feature nicht als Gefahr.

Es sollte sich aber schon herumgesprochen haben, dass unsichere Windos (laut Microsoft) das Hauptproblem ist. Das sichere (laut BSI) und bedienfreundlichere Linux Mint ist für sichere Webtätigkeiten deutlich besser geeignet.

PDF Dateien können keine Viren enthalten. Es könnten aber evtl. Schwachstellen des PDF-Viewers ausgenutzt werden. Deshalb sollte man immer einen aktuellen Viewer benutzen.

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