Kinderbrille, plötzlich ändert sich+ und -?

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2 Antworten

Der Verlauf ist nicht ungewöhnlich. Kinder haben oft zT ausgeprägte Pluskorrekturen, die sich quasi rauswachsen. Es ist sogar so, dass eine Übersichtigkeit bei Kindern üblich ist, aber nicht bei allen entdeckt wird, da diese Fehlsichtigkeit in diesem Alter nicht unbedingt Probleme machen muss. Kinder haben eine sehr hohe Akkommodationsfähigkeit und können den Fehler selber locker ausgleichen. Und solange das nicht zu Kopfschmerzen, Leseunlust, Konzentrationsschwierigkeiten oÄ führt, bleibt das meist unerkannt.

Da du eine ausgeprägte Kurzsichtigkeit hast, hat deine Tochter auch eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass sich ihre Werte in eine ähnliche Ausprägung noch verschieben werden. Trägt der Vater auch eine Brille? Meist stabilisiert sich das mitte 20.

Plusgläser bekommen nicht nur Altersweitsichtige, sondern auch Übersichtige (Hyperope, "Weitsichtige") jeden Alters. Wenn sich mit etwa 45 Jahren die sogenannte Presbyopie bemerkbar macht, benötigt man zum Lesen lediglich mathematisch mehr Pluswert. D.h., einer der für die Ferne nicht Fehlsichtig ist (Wert Null) bekommt Plusgläser, einer der Kurzsichtig ist bekommt weniger starke Minusgläser (in Richtung Null, kann meist die Brille zum Lesen absetzen), und einer der bereits Plusgläser hat bekommt noch stärkere Pluswirkung

Ja ihr Vater trägt auch eine Brille aber nur -2,25 dioptrien

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Ja das kann schon passieren, gerade im Kindes- und Jugendalter. Mein Freund war als Kind kurzsichtig, irgendwann brauchte er keine Brille und nun ist er weitsichtig (Keine Altersweitsichtigkeit).

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