Kellerboden feucht, dringender Handlungsbedarf?

3 Antworten

Gerade bei Feuchtigkeit und Schimmel ist es schwierig, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Bei euch ist der Keller sowie die Wohnung darüber das Problem.

Ich vermute, dass die Feuchtigkeit aus dem Keller über das Mauerwerk nach oben in die Wohnung gelangt. Um die Wohnung zu "isolieren", kann man das Mauerwerk mit einer Nässesperre versehen. Dazu werden in engen Abständen schräg Löcher in die Wände gebohrt, wo rein eine Flüssigkeit gegeben wird, die nach dem Austrocknen dafür sorgt, dass keine Feuchte mehr von unten die Wände hochziehen kann.

Allerdings wäre es natürlich wichtig, bereits im Keller für Trockenheit zu sorgen. Um dort sicher zu gehen, dass die richtigen Maßnahmen ergriffen werden, empfehle ich das Hinzuziehen eines guten Baubiologen. Dieser besitzt die entsprechenden Messgeräte sowie das notwendige Know-how.

Bei Schimmelbefall der Wohnung darf die Miete gekürzt werden. Sicher hat dann der Vermeiter ein größeres Interesse,  etwas gegen die Feuchtigkeit zu veranlassen. ;-)


Seine Antwort ist immer ' Wir haben kein Geld ' meine Ma wohnt hier schon seit 40 Jahren. Sie sagte, er hat noch nie etwas am Haus gemacht. Aber die Mieterhöhung kommt in regelmäßigen gesetzlichen Abständen.

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Es sieht aus das es sich hier handelt um austeigendes Feught. Eine ziemlich einfache Lösung kann es sein, eine Horizontalsperre gerade über die Kellerboden an zu bringen. Das dichtungsmittel wie z.B. Kiesol C von Remmers wird über Bohrlöcher in das Mauerwerk injiziert. Die Bohrlöcher werden meist in Terrainhöhe oder in Fußbodenhöhe angebracht. Das dem Bohrlochdurchmesser angepasste Einspritzrohr wird so weit wie möglich in das Bohrloch eingeführt. Durch langsames Auspressen bei gleichzeitigem Herausziehen des Einspritzrohres soll eine gleichmäßige Befüllung der Bohrlöcher erreicht werden.  

Für die nachfolgende Flächenabdichtung wird empfohlen, im Bereich der Bohrlochkette eine zusätzliche Beschichtung mit Dichtspachtel vorzunehmen.

MfG,

Imprägnieroutlet (www.impraegnieroutlet.de)

 - (Schimmel, Keller, feucht)

Derart ältere Gebäude sind meistens feucht im Keller. Dies im Nachhinein zu isolieren, kostet jede Menge Geld. Man kann aber mit Lüftern das Problem wenigstens etwas in den Griff bekommen. Schau mal hier:

http://www.ebay.de/itm/Luftungsanlage-SOLO-RA1-35-9-P-Dezentrale-Wohnraumluftung-mit-Warmeruckgewinnu-/131997996923?hash=item1ebbb1977b:g:PwwAAOSw4A5YuEM3

Man sollte es doch erst mal mit der preiswerten Temperierung versuchen, bevor man mit dem Geld um sich wirft und teure Abdichtungen vornehmen lässt.

Da selbst Spezialisten desöfteren überfordert sind, mit der Frage nach der Ursache der Feuchtigkeit, ist die Temperierung eine relativ preiswete Möglichkeit, die Kondensatfeuchte vorab zu eliminieren.

Ist der Keller dann immer noch feucht, wird einen defekte Abdichtung vorliegen, die dann aber mit Sicherheit lokal saniert werden kann, da man die defekte Stelle besser lokalisieren kann.

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@Onki73

Teuere Abdichtungen??? Davon habe ich doch nix geschrieben. Ich bin ja derselben Meinung!

Nur eine Temperierung alleine bringt nicht viel, wenn man die Feuchtigkeit nicht hinauslüftet und wer rennt schon 3x täglich in den Keller um zu lüften?

So eine dezentrale Lüftereinheit kostet derzeit ca. 180 € + Einbau - das ist nicht viel und eine sehr effektive Methode den Keller trockenER zu bekommen. Ganz trocken wird er dadurch natürlich nie.

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Haus mit feuchtem Keller kaufen?

Meine Frage bezieht sich auf Ihre Expertenmeinung bezüglich der Gefahren, die ein feuchter Keller mit sich bringt.

Laut jetzigem Mieter des Hauses, um das es geht, dringt die Feuchtigkeit durch die Bodenplatte ein. Während in den Wintermonaten wenig zu sehen ist, sind im Sommer dunkle Flecken auf dem Boden ersichtlich.

Als wir mit einem Baugutachter das Haus begutachtet haben, sagte dieser uns auch, dass der Keller feucht sei. Dies war laut ihm nicht weiter schlimm, wenn es uns nicht stört. Die Werte bei den Messungen der Wände waren grenzwertig und von unten nah beim Boden nach oben hin mit abnehmender Feuchtigkeit.

Abdichten kommt nicht in Frage, da es wegen des aus der Bodenplatte hochdrückenden Wassers nicht sinnig wäre. Unsere große Sorge ist, dass sich der Zustand verschlimmert, auf einmal Schimmel auftritt, das ganze Haus feucht wird und unsere "Altersanlage" wertlos wird. Laufen wir Gefahr, dass dies geschieht? Müssen wir uns Sorgen machen, dass das Gemäuer anfängt zu schimmeln? Schimmel ist bis jetzt kein Thema! Könnte es Thema werden - aufgrund des feuchten Kellers? Was können wir tun? Der Gutachter sagt nicht viel mehr als - wie oben erwähnt - wenn es nicht stört ist es nicht schlimm und: "Es ist halt ein altes Haus mit einem feuchten Keller". Ich bin über jede Meinung, jeden Erfahrungsbericht und jeden Rat sehr dankbar!

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Wie dichte ich die Kellerwände ab?

Guten morgen,

nach 6 Monaten der Sanierung im Haus und der Erkenntnis dass man auch als guter Handwerker nicht alle Mängel erkennt, sind wir nachdem wir uns einen Fahrplan für das Dach zurecht gelegt haben an unserer nächsten Leidstelle angekommen.

Der Keller ist feucht. Gesehen hatten wir es vor Kauf. Nun denken wir darüber nach wie wir dem Herr werden. Es ist noch kein Schimmel zu sehen. Man merkt jedoch an der Luft im Keller das Feuchtigkeit vorhanden ist und die Wände sind teilweise -kühl- und an einer Stelle feucht, wobei ich den Grad der -durchnässung- der Wand noch nicht als bedrohlich einstufe.

Das Gebäude ist etwa 100 Jahre alt, wurde leider nur mit begrenzten Mitteln und einem hohen Maß an übertriebener Sparsamkeit (Geiz) instand gehalten. Die Kellerwände sind etwa zu 65% im Erdreich. Der Keller hat Stehhöhe (knapp über 2 m). Keller und Erdgeschoß sind in Massivbauweise, Obergeschoß und DG sind ein Mix aus massiv und Fachwerk. An den Wänden im Keller scheint ein Mix aus (ich habe keine Ahnung) Kalk und Sand zu sein den man mit der Hand beim drüberreiben runter holt und die Hände sind dann weiß. Dies geht aber nur an der ein und anderen Stelle. Die Feuchtigkeit ist auch nur an der Wetterseite schlimm. Der Rest ist trocken.

Nichts desto trotz möchte ich gerne wissen was ich tun kann damit die Kellerwände, trocken werden und auch dauerhaft trocken bleiben.

Wer weiß Rat? MfG Sebastian

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