"Da wir sehr auf gutes Lüften und Heizen achten..."

Das höre ich zig-mal in der Woche... Was verstehst du darunter?

Das sieht wie Schimmel aus. Die meist ungedämmten Rolladenkastendeckel/Stürze sind empfindlich dafür, da dies meist die kälteste Stelle im Raum ist.

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Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Bei einem Staffelmietvertrag erhöht sich eben jedes Jahr die Miete. Etwas anderes ist es, wenn die Mietsache mit Mängeln behaftet ist. In dem Fall wäre Mietminderung geboten.

Warum wurde die bereits angekündigte Mietminderung denn nicht durchgeführt?

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Das ist so eine Sache mit den Stromzählern... :-) Dreht sich der weiße Punkt nur bis zu einem Drittel, dann zählt er nicht und geht in die Ausgangsposition zurück; dreht er allerdings etwas mehr als ein Drittel, dann dreht er sich natürlich einmal ganz herum und zählt das dann auch!

Guckst du hier:

https://www.youtube.com/watch?v=Xb6D2eRJvyA

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Erforderliche Nachrüstung nach ENEV nicht durchgeführt, was nun?

Wir haben vor kurzem eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus erworben, deren Energieausweis wir natürlich eingesehen haben. Die Werte darin waren für das Baujahr des Hauses (1976) gut. Jetzt stellte sich heraus, dass die Heizleistung in Form eines Kamins der zweiten Partei im Haus nicht mit eingerechnet wurde...der Energieausweis scheint also verfälscht zu sein, da nur die Heizleistung der Ölheizung einbezogen wurde, was den Energiewert natürlich sehr verschönert. Demnach sind wir von den aussagen des Verkäufers und Marklers ausgegangen, die Dachgeschosswohnung sei gut gedämmt....

Was nun auch aufgefallen ist, uns zuvor aufgrund von Unwissenheit nicht bekannt war, ich sag mal wir waren jung und dumm, dass erforderliche Nachrüstungen nach der ENEV § 10 nicht durchgeführt worden sind, obwohl diese aufgrund eines vorherigen Verkaufs bereits hätten passieren müssen (Eigentümer hat nach 2002 gewechselt, wie in den Voraussetzungen steht, somit hätten die damaligen Kaufer, sprich unsere Verkäufer, schon nachrüsten müssen innerhalb der zwei jahres Frist).

Wir haben berechnet, dass die erforderlichen Werte bzgl. Dämmung wohl oder übel überschritten werden...

Nun meine Frage und Hoffnung, dass sich hier jemand mit dem Thema auskennt, ob oder in wie fern die Verkäufer jetzt noch haftbar gemacht werden können, da sie ja wie erforderlich war, nicht nachgerüstet haben. Es werden auch hohe Bußgelder erhoben, wenn diese Maßnahmen nicht innerhalb einer Frist getätigt werden. Wir kommen demnach nicht um ein Nachrüsten herum.

Ich würde nur gern wissen, ob wir die Verkäufer jetzt noch haftbar machen können, da sie diese Dinge unterlassen haben, obwohl es nach dem Gesetz erforderlich gewesen wäre? Klar, die haben jetzt nichts mehr mit dem Haus zu tun, und ihre Schuld damit an uns übergeben? Aber kann man dagegen vllt noch etwas tun, da sie damals schon in der Pflicht standen zu handeln und dies unterlassen haben? Wird ja auch nicht wirklich kontrolliert ob die Werte eingehalten werden.....

Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, der da Erfahrung/Wissen drüber hat, bevor wir kostenpflichtig einen Anwalt zu Rate ziehen und unsere Chancen die Verkäufer haftbar zu machen, eh bei 0% liegen?

Vielen Dank

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Nein, so ist das nicht. Auch nach einem Verkauf haftet der Verkäufer noch gemäß VOB oder BGB. In eurem Fall ist das für meine Begriffe zumindest mal arglistiges Verschweigen, wenn nicht sogar Betrug und da haftet der Verkäufer 30 Jahre (bin kein Anwalt, aber ich meine, es ist so).

Aus dem Grund würde ich mich - bevor ihr nochmal über den Tisch gezogen werdet - zumindest mal von einem Anwalt beraten lassen, was jetzt zu tun ist. Der braucht ja noch nicht zu klagen, vielleicht ist der Verkäufer ja einsichtig. Falls nicht, kann man immer noch die Keule rausholen.

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Die Tapetenfarbe ist nicht ursächlich für den Schimmelbefall. Sie nutzt nur überhauptgarnix. Ursache ist zu 90% schlechtes Heizen und Lüften.

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Zunächst einmal muss abgeklärt werden, ob man das Dachgeschoss überhaupt ausbauen darf! Das kann man nicht einfach so machen, nur weil der Platz eben da ist! Da gibt es u.a. brandschutztechnische Vorschriften.

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Die Luftfeuchtigkeit iost zu hoch und vermutlich die Raumtemperatur zu niedrig. Beides ist optimal für Schimmelwachstum. Informiere dich über RICHTIGES Lüften.

Dass die Haut klebt, hat damit eher nix zu tun, dagegen hilft duschen ;-)

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Mit hochprozentigem Alkohol (Spiritus, Bio-Ethanol) kann man den Schimmel entfernen, aber er wird ganz sicher wieder kommen, wenn die Ursache nicht beseitigt wird. Entweder ein Baumangel durch Feuchtigkeit aus der Wand/aus dem Fundament oder durch Heiz- und Lüftungsmängel.

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Dann ist das Raumklima bereits nicht korrekt (zu hohe Luftfeuchtigkeit und/oder zu niedrige Raumtemperatur).

Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit: Brot in der Papiertüte belassen und zusätzlich in eine Nylontüte machen. Halt sich so länger als sonst irgendwie. Wird so nicht trocken, wird nicht so schnell knaatschelig und schimmelt nicht so schnell.

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Ja, das ist extrem günstig. Es kommt aber auf die Lage an und auf die Randbedingungen.

Dieses Grundstück liegt sicher nicht am Starnberger See, sondern in der hintersten Ecke von McPomm, oder der Zuschnitt des Grundstückes ist schlecht (vielleicht nur 10 m breit, oder gewisse Bebauungen sind nicht möglich oder direkt nebenan ist ein Kraftwerk, oder da war mal eine Tankstelle drauf, oder, oder, oder...)

Hier liegen zu wenig Infos vor um etwas sagen zu können.

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Probleme mit WEG, Dämmung eigenständig erneuern erlaubt?

Wir bewohnen eine Eigentumswohnung in einem Zweifamilienhaus. Seit geraumer Zeit wird uns folgendes vorgehalten:

1.)

Es existiert ein Balkon am Haus, nur wir haben Zugang. Dort befand sich bei Einzug eine hässliche Aufbaukonstruktion auf dem Balkongeländer, in welche man Blumenkästen hängen kann. Dieser Stahlbau wurde einst von unseren Vorgängern angebracht. Wir haben den anderen Eigentümern gesagt, dass wir diesen Aufbau gern entfernen würden, weil er zum Geländer nicht passt und viel zu massiv und hässlich wirkt. Damals wurde uns zugestimmt, gegen ein Entfernen sprach man sich nicht aus. Schriftlich festgehalten haben wir dummerweise nichts, war alles nur mündlich. Jetzt trampeln sie immer wieder darauf rum, dass wir ohne deren schriftlicher Zustimmung diesen hässlichen Aufbau auf dem Geländer entfernt haben und dies nicht hätten tun dürfen, da es ja Gemeinschaftseigentum war. Der Stahlaufbau ist jetzt weg, das Balkongeländer nach wie vor da. Am Gesamtbild des Hauses wurde nicht wirklich etwas verändert. Gibt ja auch nur einen Balkon, demnach unterscheidet sich das Äußere ja nicht wirklich, da keine weiteren Balkone vorhanden sind?

2.)

Zweiter Fehler war, dass mein Mann im Balkoninnenraum etwas an der Innenseite verändert hat. Er entfernte eine hässliche Holzverkleidung und ersetzte die Verkleidung durch eine schöne Marmorverkleidung. Darüber wird sich jetzt auch beschwert, weil ja Balkon Gemeinschaftseigentum ist. Stimmt es, dass man auch den Balkoninnenraum (Stück an einer Wand) nicht schöner verkleiden darf? An der Substanz o.ä. wurde natürlich nichts verändert. Diese Holzverkleidung diente nur als eine Art Verdeckung, um das Ende des Gemäuers und den Beginn der Dachkonstruktion zu verdecken. Und befindet sich wie gesagt im Balkonraum -Inneren. Also auch unser Fehler gewesen das zu verschönern auf eigene Faust oder war dies in Ordnung? Hab gelesen Balkoninnenraum, solang es nicht Boden oder Dämmung usw. betrifft wäre kein Problem?

3.)

Wir haben unser Gästezimmer renoviert und dabei auch die Deckenpaneele entfernt. Das Haus ist etwas älter und Dämmung in Form von Glaswolle existiert nur wo unser Wohnraum ist, sprich der Dachboden hat keine Dämmung. Ziegeln liegen ohne jede Dämmung auf den Balken auf. Bei Erneuerung der Paneele kam uns die alte Glaswolle bereits entgegen, die auch gegen Wind und Wetter nicht geschützt war. Wir haben also neue Dämmung mit Dampfsperre usw. schön neu gemacht, damit der Raum gut und aktuell gedämmt ist. Wir wissen, dass Dach Gemeinschaftseigentum ist und Dachdämmung auch von der Gemeinschaft zu tragen ist. Da wir aber die alte Wolle nicht drin lassen wollten haben wir diese auf eigene Kosten erneuert. Jetzt wird uns vorgeworfen, dass wir diesen Raum nicht einfach hätten dämmen dürfen, bzw. die Wolle austauschen durften... Ist dem so?

Ich bitte euch daher um kurze Stellungnahme was nach WEG wirklich nicht okay war (evtl mit §) und bei welchen der Dinge das Recht auf unserer Seite stehen könnte (wenn überhaupt...)

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Zu 1 und 2:

Ihr scheint ja wirkllich jede Menge hässliche Dinge am Haus zu haben :-)

In der Tat muss natürlich die Eigentümergemeinschaft über Veränderungen von Allgemeineigentum entscheiden. Da es nur 2 Parteien gibt, stellt sich nur die Frage, wer das größere Eigentum hat. Da ihr offensichtlich eine DG-Wohnung habt, vermute ich mal dass der andere Eigentümer mehr Wohnungseigentum hat und euch somit immer überstimmen kann.

Zu 3: Ihr habt vermutlich ein Kaltdach. Das ist nicht schlecht, solange euer Wohnraum (also die Kehlbalkenlage und die Dachschrägen) gedämmt sind. Oben drüber kann es ruhig kalt sein. Im Gegenteil, wenn ihr dort dämmt oder verschließt könnte es sein, dass die warme Luft eurer DG-Wohnung im Kehlgeschoss kondensiert und sich Schimmel bildet.

Ihr macht nix verkehrt, wenn ihr eure oberste Decke noch zusätzlich dämmt, aber laßt die Dämmung im Kehlgeschoss sein. Das dürft ihr nicht wegen Allgemeineigentum und es ist kontraproduktiv.

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Wenn der Schimmel so gut es ging beseitigt wurde und am neuen Ort die Bedingungen nicht so günstig sind wie am alten Ort, passiert nix (über richtiges Heizen und Lüften informieren!).

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Das ist die Bewehrung die du siehst. Diese Gitterträger nennt man so. Längsrippen wirst du nicht finden :-)

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Wohnraum ist dort sehr teuer, die Grundstücke ebenfalls, also geht man in die Höhe. Ab einer gewissen Höhe wird es aber wieder unwirtschaftlich. Letztendlich dürfte das Prestige doch der Hauptgrund für diesen Unsinn sein.

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Schreibfehler: Ich meinte natürlich 305er Reifen und nicht 315er.

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Wenn ein Bebauungsplan vorliegt, dann ist dort meist mit einer Beschränkung z.B. der Trauf- und Firsthöhe die Baumöglichkeiten derart eingeschränkt, dass ein (vernünftiges) Dreifamilienhaus nicht machbar ist.

Wie man vorgheht? Man schaaut sich die B-Pläne bei der Gemeinde an. Existiert kein B-Plan muss man sich der Örtlichkeit anpassen.

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Diesen "Plastik-Schutz" kann man herunter ziehen.

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Berliner Flughafen? Dort erwischt dich garantiert keiner :-)

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