Karten legen lassen und Christ sein, paßt das zusammen?

8 Antworten

Ja, aus christlicher Perspektive darf man keine Aberglauben verfolgen. Das Gebot "Du sollst keine Götter neben mir haben!" schließt eindeutig auch Aberglauben und naturalistische Religionen mit ein. Ein frommer Christ darf also nicht an Astrologie, Kartenlegen oden ähnlichen Hokuspokus glauben -- es wäre Sünde, also Abkehr von Gott.

Von einem nicht-christlichen Standpunkt betrachtet könnte man aber sagen, daß Glaube und Aberglaube das gleiche Nährmedium nutzen und nur Kehrseiten voneinander sind. Beides läßt Vernunft, Erkenntnis, Logik, Beweis außen vor.

Es passt nicht zusammen, denn es ist Zeichendeuterei. Ganz abgesehen davon weiß man sich als Christ in Gottes Hand gut aufgehoben und vertraut ihm - braucht also keine zweifelhaften Vorhersagen.

Karten legen ist Okultismus. Christsein und Kartenlegen widerspricht sich in der Substanz!!! Gott beantwortet in Seinem Wort diese Frage eideutig! Siehe z.B. 1.Kor. 6,19f; 10,20-22; 2.Kor. 6,14-7,1; Eph. 5,10f u.ä. Die afrikanischen Christen, die aus ihrer traditionellen Religion, viel mit Dämonen zu tun haben verstehen ist hervoragend und wir sollen es - unter Beachtung des Wortes Gottes - ebenso halten. In diesem Sinne Gottes Segen!

Als Christ versagt- wegen Masturbation... Was nun?

Was passiert, wenn ein Christ z.B. bei den Mormonen, Katholiken,... auf dem christlichen Lebensweg versagt? Wenn ein Christ z.B. seine sexuelle Lust nicht unterdrücken kann -obwohl er es immer wieder versucht hatte (immer wieder Probleme mit der Masturbation, mit dem Verlangen hat, sich gar nicht auf die Anbetung konzentrieren kann, weil er zum Beispiel an vergangene Beziehungen denkt, die er hatte, als er noch kein Christ war, an die Blowjobs denkt....) und dann schliesslich als Christ scheitert. Ich kenne einige Fälle, die sich für den christlichen Weg interessieren, ihn aber nicht gehen können, weil das sexuelle Verlangen zu gross ist.

Ich kannte mal ein Fall in der Gemeinde. Der zerfloss förmlich vor Lust, war den ganzen Tag unruhig, unausgeglichen, drehte fast durch und suchte immer wieder Rat bei der christl. Mutti, hatte immer wieder Probleme mit der Masturbation und heiratete irgendeine, im endlich legal Sex haben zu können. Sie waren danach zusammen, aber die Ehe war danach schwierig.

Ich versuchte auch den christlichen Weg bei den Mormonen zu gehen und auch meine Exfreundin. Wir liebten uns, hatten ein tolles Sexleben gehabt (wir liebten uns in sämtlichen Stellungen-einschließlich Oralsex, Analsex...), doch als Christen mussten wir uns entscheiden: Heirat -in wenn Sex hauptsächlich nur christlich erlaubte eheliche Sexpraktiken wie Vaginalsex -was auf Dauer für uns langweilig war-oder Trennung. Und da die Entfernung (sie wohnte in einem anderen Land) zu gross war, trennten wir uns. Ab da gab es kein Sex mehr, keine Masturbation, nix - Und ich hatte immer wieder Probleme mit der Masturbation und mit dem Verlangen, was mich nicht schlafen liess, ich musste mich ablenken -es half auch nicht aufzustehen und was zu essen z.B. in einen Apfel zu beissen (wie manche Christen es machen). Das ging mehrere Jahre so. Bibel lesen, etc., sich beherrschen, christliche Kontakte knüpfen, Teilnahme am Kirchendienst. Zeitweise ging es, das Verlangen wurde etwas weniger -doch dann kamen die alten Erinnerungen wieder in verschiedenen Situationen wieder hoch: An die Sexerlebnisse mit meiner Ex, an die Blowjobs etc. und ich verlor die Kontrolle, ich begann wieder vermehrt mit der Masturbation.... Dann musste ich von den Mormonen weg, trat aus der Kirche aus -es passte nicht mehr, ich wurde seit längerer Zeit ausgegrenzt. Irgendwann lernte ich eine Frau kennen und hatte zum ersten Mal wieder feurigen Sex (mit Oralsex). Ich hatte bevor ich die richtige Frau kennen lernte, verschiedene Erfahrungen gesammelt. Ich lernte wilde Frauen kennen - hatte auch mal eine prüde Frau gehabt, wo es vorne und hinten nicht hinhaut und wir uns trennen mussten. Und so kann ich sagen, dass geistige Liebe wichtig ist, dass es im Bett auch hinhauen muss -zumindest bei mir. Und dass der christliche Weg nichts für Personen mit wilden Sextrieb ist. Da ich Freundin hab und auch den Ausgleich, mein Leben o.k. ist, will ich 2. Anlauf als Christ versuchen. Was ist Eure Meinung?

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