Der Roman "Seulaloch" wäre eine Empfehlung.

Eine Familien- und Beziehungsgeschichte zwischen Mutter und Tochter, deren Hintergrund ein Familienmord bildet, der lange zurückliegt. Drama, Mystik, Psychologie, eine gute Portion "Spukhaftes", Fragen nach Leben, Liebe und Tod sind Thema.

Auch wenn zwei Teenager vorkommen: Dies ist kein Teenagerroman, in dem Teeanger-Blickwinkel, bad boys, Drogen, Schule, Mobbing, erste Liebe oder andere typische Dinge thematisiert werden. Alles zusammen ist mit Focus auf die alleinerziehende Mutter der Teenager sprachlich schön, dazu spannend und anrührend erzählt. Der Roman läuft in der Kategorie "Übernatürliches".

https://www.wattpad.com/user/BettinaDeutsch

Vielleicht auch interessant: Der Hauptcharakter im Roman ist, ebenso wie die Autorin selbst, Kartenlegerin. Die Autorin schreibt parallel auf wattpadd gerade ein ungewöhnliches Buch über Kartenlegen, das sehr gut mit der Haltung der Protagonistin im Roman korrespondiert, über die man diesbezüglich auch in der Geschichte einiges erfährt - ihr Job als Kartenlegerin fließt mit in die Story ein. Hierzu parallel zu lesen, was die Autorin aus ihrer Kartenlege-Praxis und -Erfahrung schreibt, macht das Ganze ziemlich interessant, authentisch und gut nachvollziehbar. Die Grundstory soll zu einem guten Teil autobiografisch sein und wurde in eine "spukige" Umgebungsgeschichte eingebettet. Eine ungewöhnliche Idee zu einer ungewöhnlichen Geschichte.


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Ich wollte evtl an meinem Abiball dieses Jahr etwas singen. Ich dachte erst an "Wonderwall" von Oasis weil mir der Text gut gefällt, allerdings finde ich es nicht soo schön zum singen. Habt ihr irgendwelche Ideen, welche Lieder auch passen würden?

Wir können weder einschätzen, was Du persönlich "passend" oder "schön" finden würdest - noch können wir wissen, wie es mit Deinem Gesangsvermögen, Deiner Stimmlage etc. überhaupt steht. Alt? Sopran? Pop- oder Balladen-Typ? Singst Du semiprofessionell - oder bist Du blutiger Laie, Hobbysänger? Singst Du eher kräftig, sicher, fein oder unsicher? Wie steht es mit Deinem Range, welchen Schwierigkeitsgrad könntest Du meistern, wenn noch Aufregung dazu kommt?

Ich denke, Du solltest Dir die Arbeit selbst machen. Bei Deiner Frage geht es im Grunde nur darum, dass Du vor einer unendlich großen Auswahl an Songs stehst und bemerkt hast, wie viele Stunden man sich damit über mehrere Tage beschäftigen kann, einen wirklich "schönen" Song zu finden - und man hat dann immer noch das Gefühl, man habe vielleicht einen noch besseren, noch schöneren übersehen. Daher willst Du, dass hier GF-User ihre persönlichen "schönen" Songs zusammentragen - damit Deine Auswahl kleiner wird.

Da DU das dann aber selbst auch vernünftig singen und rüberbringen können musst, wären unsere Hilfsversuche hier Blödsinn. "Lieder, die passen" sind immer auch Songs, die ZU DIR PERSÖNLICH, zu Deinem individuellen, mitgebrachten Gesangsvermögen und zu Deinem Wesen passen. Alles andere wäre bei einem solchen Auftritt Murks.

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Du kannst Dir nach einer Erkältung und abklingender Heiserkeit gut 2-3 weitere Wochen Zeit lassen, da die Stimme wesentlich länger braucht, um sich vollständig zu erholen und wieder voll einsatzfähig zu sein.

Bis dahin solltest Du viel trinken (auch täglich Warmes wie z.B. Tee), Dich gesund ernähren, auf frische Luft achten (hier dann durch die Nase atmen) und vor allem: Die Stimme konsequent weiter schonen, auch wenn die auffälligsten Symptome bereits verschwunden sind.

Die Stimme schonen heißt: Nicht mit der Stimme spielen (keine Ammensprache für Kleinkinder!), nicht die höheren Töne testen und forcieren. Wenn nötig, in gemäßigter Lautstärke, ohne muskuläre Anspannung und in angenehmer, mittlerer Tonlage sprechen. Nicht zu viel und lange reden, nicht schreien oder rufen, NICHT FLÜSTERN!! - Weil dies Stimmlippen und Kehlkopf ganz besonders beansprucht, Flüstern ist KEINE Schonung der Stimme, im Gegenteil!

Nicht singen, höchstens in mittlerer Tonlage über einige Töne hinweg unangestrengt und locker leise summen, dies nicht zu lange, sondern jeweils ca. eine Minute und 2-4 Mal am Tag. Dies hilft der Stimme, langsam wieder zu einem gesunden und stabilen Stimmsitz zurück zu finden.

Nicht hart räuspern, wenn sich Schleim im Kehlkopf bildet, sondern ihn nur "herausklopfen", indem Du ganz schwache, oberflächliche "Huster" mit kurzen, abgehackten Luftstößen und mit geschlossenen Lippen imitierst und so den Schleim lockerst. Wenn Du das Summen nutzen möchtest, um die Stimme wieder fit zu machen und einen brauchbaren Stimmsitz herzustellen (bei Heiserkeit ist dieser "neben der Spur"!), solltest Du kleine, halbe Tonleitern von oben nach unten summen - nicht umgekehrt.

Unterstützend kannst Du 1-2 Wochen lang mehrere Eßlöffel Spitzwegerich-Extrakt als Sirup / Hustensaft über den Tag verteilt nehmen, diesen gibt es bei Rossmann und in großen Supermärkten bei den frei verkäuflichen Erkältungs-Hausmitteln. Spitzwegerich legt einen Schleimfilm über die angegriffenen und entzündeten Schleimhäute und lässt sie darunter schneller abheilen - und er wirkt schleimlösend. Kleiner Tip: Der Spitzwegerich-Saft von Franziskus ist gut und günstig und schmeckt dabei besser als andere Marken.

Gute Besserung! :-)

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Wangenknochen antrainieren...? Jeder Mensch hat Wangenknochen. Du meinst wahrscheinlich die sichtbaren, höher liegenden, die manche Menschen haben?

Wie soll man sich die "antrainieren!? Das ist der individuelle Knochenbau, der nun einmal bei jedem Menschen anders ist. Unter Deinem Gesicht, der Haut, Muskulatur und dem Fettgewebe hast Du den Schädel, den Du nun einmal hast.

Sieh Dir im Internet einmal Bilder von Schädeln an, da siehst Du, wo die Wangenknochen sitzen und dass diese durchaus unterschiedlich in der Höhe, aber auch in ihrer Ausgeprägtheit sind. Es sind KNOCHEN, darum heißen sie ja auch WangenKNOCHEN. ;-) Daran lässt sich nichts trainieren.

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Diese Frage ist älter, aber nach dem Problem "Bühnenkuss" als DAS "Theater des Grauens" scheint hier immer wieder gefragt zu werden - und auch hier stehen diverse fantasievolle Antworten, aber es ist keine brauchbare darunter, leider auch nicht im gelben Kasten. Eine echte Knutscherei im Schulrahmen ist höchstens "genehmigt", wenn es sich um ein echtes Teenager-Paar handelt, das sowieso intim miteinander ist. An der Schule und bei Theater als Pflichtunterricht müssen die Dinge etwas anders gehändelt werden als auf professionellen Bühnen mit erwachsenen Darstellern.

Vorweg: Am Theater sind die Schauspieler zumeist sehr eng und vertraut miteinander und ein Kuss gehört auf der Bühne zur Arbeit wie ein Schulterschlag oder ein Händedruck. Da ist man nicht zimperlich und hält sich nicht mit Ausweichmanövern auf, sondern macht das richtig, da nichts dabei ist - nur bei wilden Knutschereien gibt es die einen oder anderen "Tips und Tricks" für eine gute Wirkung, aber bei eventuell gewünschter Distanz. Diese Möglichkeiten sind aber nicht relevant für Schulaufführungen, da erotische Szenen im Schulrahmen und zwischen Minderjährigen ihre gesetzlichen Grenzen haben, die der regieführende Lehrer einhalten muss - was er auch weiß.

Romeo und Julia ohne Balkonkuss ist aber selbst in der Schulaufführung ziemlich fade, daher hier also ein Trick und Hilfsmittel - damit Schüler sich freiwillig für die Hauptrollen melden können, ohne bei dem Gedanken an die Kußszene aber gleich mittelschwere Nervenkrisen zu erleiden.

Bleiben wir hier mal gleich bei Romeo und Julia:

Julia schnappt sich den Kopf von Romeo mit beiden Händen, die sie seitlich links und rechts um seinen Unterkiefer legt. Dann dreht sie sein Gesicht ein wenig vom Publikum weg, legt beide Daumen aneinander und über seine geschlossenen Lippen und drückt dann einen beliebig langen Kuss auf die eigenen Daumen. Dies alles geschieht fließend und in einem Dreh - und Romeo benimmt sich hierbei bitte nicht wie Pinocchio, bevor die Fee ihn zu einem echten Jungen gemacht hat, sondern macht hier schön locker und geschmeidig mit. ;-)

Bitte hier BEIDE während des Kusses die Köpfe zumindest ein wenig bewegen (hey, ihr kennt das aus Filmen!), sonst wirkt das Ganze statisch und "falsch", künstlich. Und einigt euch über die Richtungen der Nasen! Das Ganze ginge natürlich je nach Absprache auch umgekehrt, je nachdem, von wem hier Initiative und Temperament ausgehen sollen - und ob Romeo überhaupt währenddessen auf einer Leiter o.ä. steht - ansonsten gäbe es einen unwillkürlichen Stunt und er würde nur noch mit dem Gesicht in Julias Händen hängen!

Also immer Vorsicht - und Romeos Aufregung hier nicht unterschätzen, meistens sind die Mädchen bei dieser Performance am Ende doch wesentlich cooler und weniger zimperlich - auch wenn sie ihre Aufregung und Verlegenheit zu Beginn der Proben mehr zeigen als die Jungs. Was hier als einzige Maßnahme ein wenig hilft: Macht euch klar: Hier küsst jetzt nicht Kevin die Lara, sondern Romeo Julia. Ihr SEID nicht ihr selbst, ihr seid der Charakter, den ihr darstellt. Ihr macht das, weil es an dieser Stelle zum Stück gehört - und wer über euch lacht oder lästert, fliegt raus. Seid selbstbewusst, ihr schafft das! ;-)

Eines noch vielleicht: Beim Kuss immer die Augen zu, nicht starren! Denn das wirkt völlig bizarr - und dann gibt es Lacher aus dem Publikum, die ihr gerade an dieser Stelle sicher nicht haben wollt. Die Mädchen können das vorher einfach mal an ihrer Schwester, der Freundin oder dem Papa ausprobieren, die Jungs haben hier wahrscheinlich eher niemanden... oder schnappt euch eure Schwester, wenn ihr mutig seid! Es ist gut, wenn ihr vorher schon mal wisst, wie nahe man da an sein Gegenüber herankommt, probiert es aus - mit dem Spielpartner auch zunächst, ohne dass die anderen Schüler dabei sind.

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Nein, das wird so nicht funktioneren. Ein Theater ist zunächst einmal der Arbeitsplatz von Künstlern, die ihr Fach gelernt haben - dann ist ein Theater aber auch ein aktives, laufendes "Geschäft", das täglich zahlende "Kunden", die Zuschauer bedienen muss.

"Aus Spaß" kann man da nicht mitten dazwischen stehen und "mal eben so mitmachen", während dort die Arbeiten nach oft engen Zeitplänen laufen, da am Theater viele Bereiche (Bühnenbildner, Schneiderei, Schauspieler / Ensemble, Musik, Regie, Maske etc.) ineinander laufen und in ihrer arbeitsmäßigen Entwicklung für ein Stück voneinander abhängig sind. Wenn Du darüber nachdenkst, wird Dir das sicher schnell klar. Das ist ein wenig so, als würdest Du "aus Spaß" in einem Operationssaal "mitmachen" wollen - ohne dass Du hier irgend etwas kannst oder Ahnung hast.

An einem Theater finden nicht nur Aufführungen statt - dies ist nur das, was der Zuschauer vom Theater zu sehen bekommt. Ein Theater hat Probebühnen, auf denen ausserdem täglich gearbeitet wird. Während Abends und an den Wochenenden die Aufführungen laufen, bereitet man hier neue Stücke vor, da wird nach strengen Plänen konzentriert und professionell gearbeitet - und würde man Dir in einem Stück eine Rolle geben (was nicht der Fall sein wird, da Dir jedes Knowhow, jede Spiel- und Sprechfähigkeit fehlt, die man als Darsteller benötigt), würdest Du Dich hier professionell einfügen können müssen.

D.h. Du müsstest schnell und zügig lernen (nicht wie ein Teenager / Schüler, sondern wie ein ausgebildeter und routinierter Schauspieler) und im Zusammenspiel mit Schauspielern und Regisseur gut und zuverlässig arbeiten und funktionieren können, ohne die Entwicklung der Proben aufzuhalten. Dies würde Dir als Laie nicht möglich sein, da Dir sämtliche Fähigkeiten fehlen.

Nicht umsonst macht ein Bühnenschauspieler eine Ausbildung, er absolviert ein Studium, um diese künstlerische Arbeit letztlich in allen wichtigen Bereichen leisten zu können. Mit "blutigen Laien" arbeitet ein Theater nicht. Manchmal geht es geht um Kinder, die für ein Stück gebraucht werden - hier greift das Theater zumeist auf Kinder zurück, die bereits Bühnenerfahrung mitbringen. Nicht selten sind dies Kinder von Schauspielern aus dem Ensemble, die diese Arbeit kennen.

Warum reicht Lust und Spaß am Theaterspielen nicht, wenn man hier noch nichts gelernt u. keine Erfahrungen hat? Weil Theaterspielen weitaus mehr ist als verkleidet durch die Gegend zu laufen und "irgendein Gesicht zu ziehen".

Vernünftiges Spiel basiert auf verschiedenen Techniken und einer ernsthaften, langjährigen Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen Fähigkeiten, mit angeleiteter Arbeit an Mimik, Stimme und Körperausdruck. Im Schauspielunterricht werden Persönlichkeit, Talente, Stärken und Schwächen herausgearbeitet und geformt, Man erhält Sprechtraining, da für die Bühne eine spezielle Kondition, eine ausgebildete, gesunde und belastbare Stimme und spezielle Sprechweise erarbeitet werden müssen, damit man auch in den letzten Reihen zu verstehen ist. Wenn Schauspieler zu Proben zusammenkommen, bringen sie all diese Fähigkeiten bereits mit, dazu eine gewohnt schnelle Auffassungsgabe und hohe Konzentrationsfähigkeit.

An Theatern wird es je nach Programm / Stücke-Auswahl auch hier und da einzelne Rollen für Kinder oder Teenager geben, die zu besetzen sind. Für Sprechrollen hat ein Theater jedoch bereits eine Auswahl junger Leute an der Hand - dies sind Teenager mit Bezug zum Theater, die bereits Erfahrung mitbringen.

Wenn Du nicht stundenlang warten möchtest, um dann einmal für 2 Minuten irgendwo im Kostüm still herumstehen zu dürfen, wird es dort eher nicht wirklich etwas für Dich zu tun geben. Die Vorgänge am Theater von ersten Proben der Schauspieler und der Erstellung des Bühnenbildes bis zu den Aufführungen sind sehr geschäftig und durchstrukturiert, Disziplin sowie Verständnis / Kenntnis der Abläufe und der eigenen Aufgaben sind gefragt, wenn man sich dort während der vielen unterschiedlichen Arbeiten aufhalten möchte.

Wenn Du Dich für Theater interessierst, würde ich Dir vorschlagen, Dich einer Laien-Theatergruppe anzuschließen, die oft froh über jungen Nachwuchs sind, der auch beständig und zuverlässig dabei bleibt - und gleichzeitig an einem Theater in Deiner Nähe nach öffentlichen Proben zu fragen. Dies sind Proben, bei denen interessierte Leute im Zuschauerraum zusehen dürfen.

Wenn Du hier viel Disziplin und auch Geduld mitbringst, kannst Du hier schon einmal einen besseren Eindruck von der Probenarbeit an einem Theater gewinnen. Was ich Dir raten würde, solltest Du dies einmal ausprobieren: Informiere Dich vorher gut über das gesamte Stück, an dem gerade geprobt wird, damit Du weißt, was da geschieht und die Geschichte kennst. Während einer Probe werden immer nur einzelne Szenen geprobt - wenn Du diese dann auch innerhalb der Geschichte zuordnen kannst, wird es wesentlich interessanter und spannender für Dich und Du lernst hierbei mehr.

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Hohe Töne sind man mit der richtigen Technik, alles Andere ist ein Risiko und kann auf Dauer Schäden an den Stimmlippen und Probleme mit dem Kehlkopf verursachen. Deine belegte Stimme und Heiserkeit ist bereits ein Anzeichen für regelmäßige Fehler, die ihre spür- und hörbaren Folgen haben.

Dein Stimmsitz ist nicht brauchbar und Du presst nach oben - statt Techiken anzuwenden, die das Ganze spielend funktionieren lassen würden - wenn man es ausreichend trainiert hat, denn hier sind spezielle Muskeln gefordert. Deine Stimmlippen sind angegriffen, Dein Kehlkopf ist überanstrengt und er wehrt sich gegen diese falsche Beanspruchung mit Verschleimung. Bei Heiserkeit hast Du auch beim Sprechen keinen gesunden Stimmsitz mehr, daher nicht reden oder flüstern, damit sich die Stimme erstmal erholen kann!

Gute Gesangstechnik, die Dir einen vernünftigen Stimmsitz und den richtigen Umgang mit diversen "Handicaps" vermittelt, die beim Singen hoher Töne immer zunächst auftauchen, kann Dir nur über die unmittelbare Praxis, also durch einen Gesangspädagogen vermittelt werden.

Videos auf YT, Tips und Tricks helfen hier nicht, da das Wichtigste fehlt: Ein Profi, der Dir dabei zuhört, Dich sofort unterbricht, wenn Du stimschädigende Dinge veranstaltest und der Dich beim Üben begleitet und korrigiert. Dies ist der richtige Weg.

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Nein, das ist nicht so, ich denke, hier irrst Du Dich. Sie hat nichts im Gesicht, das so sehr "typisch indianisch" wäre - vielleicht täuschen Dich hier die hohen Wangenknochen, das breitere Gesicht und ein ausgeprägteres Kinn? Solche Wangenknochen haben aber viele Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen, ich selbst z.B. ebenso, dazu ein länglich-ovales Gesicht sowie die nicht so "rundlichen", europäischen Augen, sondern eine ovalere, längliche Form - und meine Vorfahren sind aber trotzdem Nord-, Mitteldeutsch und skandinavisch. Manchmal ist bei den Europäern (und somit auch bei den aus Europa eingewanderten Amerikanern!) auch Keltisches mit drin - und schon hat man z.B. höhere Wangenknochen.

Viele indianische Völker zeichnen sich auch durch ausgeprägtere Nasenflügel und mandelförmigere oder breitere sowie schmalere Augenformen und geschwungenere Oberlippen aus - davon hat sie z.B. gar nichts. Sie hat ein Gesicht, das nach Europäischen Vorfahren aussieht.

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Und das passiert so oft und ich hab danach immer so Angst...

Ich bin nicht dafür, Mädchen und Frauen grundsätzlich davon abzuraten, sich an bestimmten Plätzen aufzuhalten - aber wenn Du Dich so hilflos fühlst und absolut nicht weißt, wie Du Dir in solchen Situationen helfen könntest, solltest Du Dir ernsthaft überlegen, ob Du dann ausgerechnet diejenige sein musst, die allein in den Park geht, um auf ihre Freundinnen zu warten. Ihr solltet euch woanders treffen, um dann zusammen in den Park zu gehen.

Du musst Dich nicht ansprechen und erst recht nicht anfassen lassen. Wenn Dich jemand von der Seite her an Schulter oder Arm fasst, gibt es gute und wirksame Dinge zu tun, die dem Anderen nicht gleich den Arm aus der Schulter reißen, aber ihn deutlich abschrecken - und ihm zumindest den Arm bzw. die Hand für eine Weile "unbrauchbar" machen, wenn man es richtig anstellt und Übung hat. So mal eben lässt sich das aber nicht theoretisch beschreiben, hier braucht es praktische und angeleitete Übung - und vor allem muss man sich hierzu auch mit seiner Angst vor Gegenwehr auseinandersetzen.

Jungs haben zumeist keine so große Scheu etwas bei einem Angriff zu unternehmen, so wie sie es z.B. im Selbstverteidigungskurs gelernt haben - Mädchen müssen hier anerzogene innere Hemmungen überwinden, sogar, wenn sie ernsthaft bedroht werden. Sie fallen hier schnell in eine Art "Starre", insbesondere dann, wenn Angreifer sehr schnell und selbstbewusst vorgehen. Mit dieser Hemmung zur Gegenwehr besser zu händeln und sie in den Griff zu bekommen, dies vermitteln gute Selbstverteidigungskurse.

Wenn jemand vor Dir steht und Dich anfasst, sieh zu, dass Du sofort einen guten Stand hast, bereits dann, wenn Du bemerkst, dass er näher kommt. Beine schulterbreit, Füße flach auf den Boden, ein Bein leicht vorstellen. Wenn Du öfters erlebst, dass Du angesprochen und auch angefasst wirst, solltest Du unbedingt über feste, flache Schuhe nachdenken, denn die falschen Schuhe zu tragen kann Dich in ernsthafte Gefahr bringen. Damit könntest Du Dich weder vernünftig verteidigen noch sicher stehen oder weglaufen.

Wenn Du frontal (also von vorn) an Arm oder Schulter angefasst wirst, solltest Du nicht warten, was weiter passiert, sondern früh und schnell reagieren. Hebe Deine Arme nicht ausserhalb seiner Hände und Arme, sondern von innen her. Gehe mit beiden Armen schnell und gezielt hoch bis an seinen Kopf, spanne beide Handflächen hart (lass die Finger geschlossen) und haue sie ihm beidseitig kräftig auf die Ohren. Oder nimm Deine Hand, kippe das Handgelenk nach oben, krümme die Finger (auch den Daumen) fest zu "Katzenpfoten", damit sie aus dem Weg sind und stoße ihm Deinen Handballen von unten unter die Nase. Sie wird wahrscheinlich bluten und ihm werden mächtig die Augen tränen, so dass er mit Dir erstmal gar nichts mehr anfangen kann und mit sich beschäftigt ist, aber Du wirst ihn damit nicht gefährlich verletzen. Dies gibt Dir Zeit zu verschwinden.

Gerade am Kopf gibt es eine Reihe von "Aktionen", die man ausführen kann, ohne dass man hierzu viel Kraft aufwenden muss - allerdings sollte man in ernsteren Situationen nicht lange warten, sondern sehr früh reagieren, weil man für diese "Handgriffe" Hände und Arme frei haben muss. Und: man sollte nicht zögern und was man vorhat, "beherzt" ausführen, denn "halbe" und kraftlos ausgeführte Sachen können ein Mädchen schnell in größere Gefahr bringen, da der Angreifer sich hier oft ermutigt fühlt, fester zuzupacken oder spontan zurück zu schlagen, da er mit einer so gezielten Gegenwehr nicht gerechnet hat.

Befreiungen aus Griffen und Umklammerungen (damit man solche Dinge gegen Gesicht und Kopf unternehmen kann) lassen sich hier nicht mal eben erklären und müssen sehr ausgiebig und über längere Zeit praktisch geübt und hier auch angeleitet werden - daher:

Situationen unbedingt bereits im Vorfeld aufmerksam beobachten und bei unerwünschtem Körperkontakt sofort und ohne Zögern reagieren. Mancher Mann könnte eine solche Reaktion übertrieben finden, aber Mädchen sind zumeist unterlegen, wenn es ernst wird, sie wissen nie, was eventuell als Nächstes folgen wird und können sich ein Abwarten in solchen Situationen daher kaum leisten. Und: Ein Mann hat eine fremde Frau oder ein Mädchen erst gar nicht ungefragt bzw. gegen ihren Willen anzufassen (oder auf die Weise anzusprechen, die Du beschreibst) und muss lernen, dass es hier Grenzen bzw. vorausschauende Gegenwehr gibt.

Das berühmte "zwischen-die-Beine-treten" würde ich nicht anwenden. Erstens klappt dies zumeist bei ungeübten und unsicheren Mädchen dann doch irgendwie nicht gezielt - und dann halte ich auch nichts davon, in solchen Situationen gleich bleibende Schäden anzurichten, anstatt sich die vielen anderen möglichen Methoden anzutrainieren, die sich ebenfalls sehr gut anwenden lassen. Von "klingelnden" Ohren, Schwindel, einem Ellenbogen gegen die Rippen, einer blutenden Nase erholt man sich wieder - und abschreckend ist sowas trotzdem.

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Ich verstehe nicht ganz, wo das Problem dabei ist, sich vorzustellen, dass man damals eben noch keine Gummibänder hatte... und dass aber auch nicht-elastische Bänder funktionieren?

Man verwendete Lederriemen, aber auch aus Flachs gedrehte, feine Kordeln (Flachs ist die Grundfaser, aus der man Leinen für Kleidung und Tücher webte, da man noch keine Baumwolle kannte) - und man verwendete auch gesponnene und gefärbte Wolle, die man entweder als rohen Faden oder auch zu mehreren geflochten oder gedreht nahm.

Wenn Du einmal einen Zopf flechten und ihn unten mit einem Wollband mehrfach umschlingen und verknoten würdest, merkst Du bald, dass das Band sich als Ganzes vom Zopfende einfach abstreifen lässt. So etwas hielt z.B: Beispiel nicht bei einer Magt, die den ganzen Tag im Haus und der Küche zu tun hattte - oder bei Frauen, die Feldarbeit verrichteten. Daher band man die Bänder oft bereits am Ansatz des Zopfes oder spätestens ab Mitte um die Haarsträhne und ließ das Band dann beim Flechten des Zopfes mitlaufen. Die Enden wurden dann mehrmals um das Zopfende gewickelt und verknotet. So konnte das Band nicht einfach abgezogen werden und hielt einen Tag lang.

Frauen trugen bei ihren unterschiedlichen Arbeiten die Haare oft nicht sichtbar, sondern legten die Zöpfe um den Kopf, steckten sie fest und banden um alles ein festes Tuch.

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dass Man als Sängerin nur ausgenutzt wird... Ich weiss aber nicht wie das gemeint ist, ausgenhtzt zu werden??

Das mag ein wenig einseitig und oberflächlich formuliert sein - "ausgenutzt-werden" kommt sicher auch vor - aber ich kann Dir versichern, dass auch männliche Gitarristen oder Bassisten " Lieder von solchen Erfahrungen singen können. Letztlich gehören zu solchen ungleichen Verhältnissen in einer Band aber auch Leute, die es darauf anlegen - und Leute, das das mitmachen, Stillschweigen wahren, sich aktiv daran beteiligen oder als Betroffene stillhalten, anstatt sich eine andere Band zu suchen.

"Benachteiligung" oder auch einseitige Betrachtung / Bewertung" würde hier besser passen, wenn Du über Erfahrungen von Frauen (insbesondere als Leadsängerinnen) in Bands etwas wissen möchtest.

Die meisten Bands, die nach weiblichen Frontsängern suchen, bestehen aus männlichen Mitgliedern. Die Sichtweise dessen, was eine Frau für die Band "tun" soll, ist hier oft doch typisch männlich gedacht und sehr "nach aussen" gerichtet: Sie muss singen können, sie muss attraktiv sein - und sie sollte anpassungsfähig, "geschmeidig" im Umgang mit der Band, mit Probensituationen und Auftritten sein. Was nicht selten heißt, dass sie alle Termine ohne Schwierigkeiten oder Einwände mitmacht, wie sie fallen (und wie sie fallen, besprechen die Herren oft unter sich), und oft bedeutet dies auch, dass sie mit der Gage einverstanden ist, die man ihr zubilligt - und dies ist oft weniger als das, was z.B. Schlagzeuger, Bassist, Gitarrist erhalten.

Die Begründung für die geringere Gage hört sich oft so an: "Du bist noch nicht so lange dabei" - "Du singst "nur" und untermalst mit Perscussion oder mit Deinem Instrument - und dies nicht bei jedem Song" - "Du bist vor allem fürs Optische zuständig, aber wir leisten an den Songs instrumental den großen Anteil" - "Sorry, mehr ist hier leider nicht drin, die Kollegen werden sauer, wenn ich ihnen sage, sie sollen von ihrer Gage etwas für Dich drauflegen" - "Du musst Dich erst bewähren".

Dies sind Beispiele, die in Varianten vorkommen - und kompliziert wird es dann, wenn da mittendrin unter den Männern der Kampf um Deine Sympathie und persönliche Aufmerksamkeit beginnt, bevor noch irgendwelche Dinge und Anliegen, die Dich betreffen, irgendwie vernünftiger geregelt und besprochen sind. Frauen in Männerbands werden IMMER auch sehr bald darauf abgeklopft, wie man privat von ihnen "profitieren" könnte, hier scheinen Männer gar nicht anders zu "können". Darum gibt es in vielen Bands, die ihre Anfangsjahre bereits hinter sich haben, oft eine Abmachung: Niemand fängt etwas mit der Sängerin an. Weil die Gefahr, dass darüber eine ansonsten gute Band in mindestens zwei Teile bricht und nicht wieder zusammenfindet, sehr groß ist.

Auch wenn Frauen als letztes Mitglied in Männer-Bands einsteigen und sich hier zu früh und intensiv einmischen, wenn sie sich mit manchen anfreunden und mit anderen aber Konflikte austragen, geraten sie sehr schnell zwischen alle Fronten.

Frauen gehen oft davon aus, dass Dinge so geregelt werden, wie es für das gemeinsame Ziel oder die gesamte Gruppe sachlich das Beste wäre - in Männer-Bands habe ich aber eine ganz andere Dynamik beobachtet. Hier wurde oft der simple "Frieden" unter den Männern (die oft auch befreundet sind u. sich seit Jahren kennen) über jedes sachliche Ziel gestellt. Das kann bedeuten, dass einer Sängerin trotz der Korrektheit ihrer Ansicht, ihrer Kritik oder ihres Vorschlages dann nicht Recht gegeben wird, um ein Bandmitglied, das aber Unrecht hatte oder sich ignorant, unfreundlich, falsch verhielt, den Bauch zu pinseln - um alter Freundschsaft willen.

Jemand verliebt sich in die Sängerin, sie lehnt ihn aber ab und er ist deshalb bei den Proben nicht mehr "gut drauf": Einen solchen Fall habe ich erlebt - da war die Reaktion der Männer nicht, mit dem Mann zu reden und ihm Gelegenheit zu geben, wieder auf den Teppich zu kommen, sonderrn man sagte der Sängerin sofort, sie sollte gehen. Weil durch ihre Anwesenheit die Stimmung unter den Männern "Schaden genommen hatte".

Es gibt also für Frauen in Bands eine Situation, in der sie das unmögliche Kunstsstück fertig bringen müssen, "Stroh zu Gold" zu spinnen: Sie müssen gesanglich beeindrucken, sie müssen sexy sein und optisch etwas hermachen - und erhalten dabei zumeist aber auch die Verantwortung dafür, dass sich niemand in sie verliebt. Wenn das doch geschieht und nicht unmittelbar harmonisch zu meistern ist, sind sie als erste weg vom Fenster - oder die Band verliert einen wichtigen und geschätzten Musiker - und da tauscht man doch lieber die Sängerin aus.

Es gibt Männer, die sind nicht gut darin, dieses Problem mit der Integration der Frau in die Band als eine respektierte Kollegin zu lösen, anstatt sie vor allen Dingen unbewusst auch sofort als Kandidatin für persönliche Interessen zu betrachten. Wenn eine Band Dir berichtet, in den letzten 1,5 Jahren 4 Sängerinnen verheizt zu haben....

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Ich weiß bei solchen Fragen (und solchen Daten: Am 26. wird auf GF nach Monologen gefragt, am 28. ist Termin) immer gar nicht, ob uns hier jemand veräppeln will oder ob sowas tatsächlich ernst gemeint sein kann. Ich vermute, Du hast heute gar kein Vorsprechen - oder es geht um Schultheater und Du hast in den Ferien Deine "Hausaufgaben" nicht gemacht und bist nun zeitlich unter Druck geraten.

Nicht einmal ein ausgebildeter Profi-Schauspieler würde sich, wenn die Umstände es nicht spontan udn zwingend so erfordern, lediglich 1,5 Tage geben, einen Monolog zu erarbeiten.

Ich schreibe Dir gezielt "erarbeiten" statt "lernen", denn es geht bei der Erarbeitung von Monologen um ganz konkrete, umfangreiche Arbeit auf vielen unterschiedlichen Ebenen.

Du KANNST einen Monolog nicht vernünftig rüberbringen, wenn Du nicht weißt, WEN Du da sprichst, wer diese Person ist, was ihre Geschichte, ihre Entwicklung, ihre inneren Beweggründe und Motivationen sind.

Eine Emilia Galotti auch nur über einen 1,5-Minuten-Monolog zu erarbeiten bedeutet, Emilia Galotti zuvor GELESEN und verstanden zu haben - von Anfang bis Ende und manche Passagen mehrmals. So beginnt die Arbeit an einem Monolog. Damit Du weißt, wie Du als Emilia in der von Dir gewählten Szene sprechen sollst, damit Du an Betonung, an Körperhaltung, Gestik und Mimik, stimmlichen Nuancen, Blicken überhaupt sinnvoll arbeiten kannst - damit Emilia lebendig werden kann. Einen Monolog im Schauspielbereich vorzutragen ist nicht so, als würdest Du ein Nikolausgedicht für die Oma lernen und es dann irgendwie "reproduzieren", es aufsagen.

Profis können wochenlang immer noch weiter an einem Monolog arbeiten, denn dieser "wächst" währenddessen. Er braucht immer Reife- und Entwicklungszeit, bis er rund und stimmig ist, bis er dicht genug an der Rolle liegt, bis auch das Timing, jeder Impuls, jede Nunance in jedem Moment sitzt, Sinn macht und Wirkung erzielt. Und je unerfahrerer Du bist, desto mehr Zeit solltest Du Dir nehmen. Wobei ich aber nicht überzeugt bin, dass jugendliche Laien so wenig reflekiert und unfocussiert an solche Arbeiten heran gehen können, wenn sie offensichtlich gar nicht wissen, was drinsteckt und rausgeholt werden müsste - und wie überhaupt.

Ich klatsche mir hier regelmäßig die Hand vor die Stirn über junge Leute, die hier angeblich mit "Schauspiel" zu tun haben und sich "ernsthaft" auf anstehende Dinge vorbereiten wollen - oder vorgeben, dies zu tun.

Wie ist es denn gelaufen - und mit welchem Text?

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