Kann man jemanden lieben und gleichzeitig wissen, das es ohne ihn/ihr besser wäre?
Wo liegt die Grenze zwischen Hingabe und Selbstverlust?
7 Antworten
Ja, man kann jemanden lieben und zugleich wissen, dass es toxisch ist und man ohne diese Person besser dran wäre. Herz und Verstand ticken nicht immer gleich. Hingabe stärkt dich, Selbstverlust schwächt dich. Nur weil man jemanden liebt, sollte man sich nicht selber vergessen und vernachlässigen.
Könnte man - will man aber oft nicht wahrhaben oder sich eingestehen. Es gibt viele die in Beziehungen leiden und die dann ständig hoffen es wird besser. Was es üblicherweise nur selten wird. Aber es kommt auch darauf an worunter sie leiden. Ist es ihr eigenes Problem welches sie seit der Kindheit mitschleppen (Eifersucht, zu viel Nähebedürfnis, Angst der Andere vergisst einen,...) oder ist es ein Problem woran der Partner aktiv mit beteiligt ist (Partner wertet einen ab, hört nicht zu, schätzt einen nicht, nimmt einen für selbstverständlich,....)
An eigenen Problemen kann man innerhalb einer Beziehung gut arbeiten. An denen wo der Partner einen schlecht behandelt nicht. Einmal ansprechen und wenns nicht besser wird, kann man davon ausgehen dass es eher schlimmer wird über die Jahre.
Guten Tag, lieber BrainFog128. 😊
Das ist sicherlich möglich.
Es gibt Menschen, die bis zur Selbstaufgabe lieben, da sie zu schwach sind, den Absprung zu schaffen.
Sie lieben und hassen zugleich, und das ist gefährlich.
Mit lieben Grüßen, Renate. 😊
Ja das gibt es.
Es gibt keinen Unterschied zwischen Hingabe und Selbstaufgabe. Gibt man sich hin gibt man sich auf.
Auch in einer Paarbeziehung in inniger Liebe bleiben es zwei eigenständige Individuen.
Ich liebe eine starke selbstbewußte Frau. Gibt sie sich mir hin existiert diese Person die ich liebte nicht mehr.
Wenn's eine Belastung ist und man jenen Gedanken hat.