Kann man in sich selbst gefangen sein?

5 Antworten

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Hallo Fee, ich würde da nicht automatisch von ausgehen, dass kann auch ohne Depressionen oder bei anderen Krankheiten bzw. Störungen vorkommen. Aber es kann ebenfalls ein Symptom von einer Depression sein.
Ja man kann in sich selbst gefangen sein, Wachkoma, falsches Geschlecht z.B.
Bei einer Depression ist man in seinem Trott und Alltag gefangen, man ist in dem eigenen Denken gefangen, in einer Art Kreislauf des negativen Seins.
Oder man kommt nicht aus dem Grübeln und ist in den Gedanken gefangen.
Auch kann es passieren das man nach außen eine ganz andere Persönlichkeit ausstrahlt als man eigentlich ist, dann könnte man auch von gefangen sprechen.
Man kann körperlich, sowie psychisch in sich selbst gefangen sein.
Hoffe diese Beispiele helfen dir weiter.
Gruß Kuro

hallo, ob dein gefühl nun ein symptom einer depression ist oder anders zu benennen, das ist für die lösung erstmal nicht entscheidend. du scheinst sehr unglücklich und mit deiner situation überfordert. falls dein problem schon länger andauert, ist es wichtig, dass du dir hilfe besorgst. sprich als erstes mit deinem hausarzt und dann wird dir eventuell eine psychotherapie empfohlen.

Ja, das kann auf Depressionen, aber auch auf andere psychische Erkrankungen zutreffen. Helfen kann dann ein guter Psychiater oder Psychotherapeut.

Peter, ich bin nur am weinen.. weiß nicht warum.. lg Blümchen

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@blumenFee47

Tut mir leid .....Gehe mal an die frische Luft , auch wenn es regnen sollte. Rufe jemanden an , der Dich aufbauen kann.... Mach Dir einen Tee oder sonst was und denke an was Schönes und hör Musik Und wenn es nicht gleich klappt , dann den nächsten Anlauf nehmen. Alles Gute für Dich......VG pw (-:

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@peterwuschel

Das habe ich schon alles getan.. versuche gleich zu schlafen.. lg Blümchen 

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@blumenFee47

Das ist gesund, Blümchen! Deine Psyche regeneriert sich und das Weinen gehört zum Heilungsprozess. Wenn es geht, dann lass es einfach raus, lass es laufen, du darfst das und du solltest es auch tun. Dadurch wird etwas "freigeschaufelt", was bisher durch die erlebte Gewalt verborgen war. Du warst durch sie gezwungen/ wurdest gezwungen, es zurückdrängen. Jetzt kommt es zum Vorschein.

Lass es hervorkommen, denn dieses "es" ist ein Teil deines Selbst. Versuch danach dich einfach zu spüren. Gehe nicht gleich wieder zur Alltagsnormalität über, sondern gib dir, deinem Körper und deiner Seele, deinen Gefühlen und Gedanken genügend Zeit und Raum, alles auf dich wirken zu lassen und dich möglichst voll und ganz wahrzunehmen. Das wird dein Selbstbewusstsein stärken.

In Therapien, Selbsthilfegruppen, usw. wird immer unheimlich viel gequatscht. Probleme werden besprochen, Gedanken und Meinungen werden ausgetauscht, aber vieles bleibt letztendlich oft nur theoretisch. Was aber oft ganz wichtig ist, ist das Erlernen von praktischen Fähigkeiten, wie man mit sich und seinem Körper umgeht. Das sind Dinge, die man nicht einfach nachlesen kann oder die einem gesagt werden können. Das kann einem zwar dabei helfen, aber man muss diese Dinge mit Körperarbeit selbst erlernen. Richtig weinen zu können, gehört auch dazu.

Viel Erfolg beim nächsten Mal ;)

(Mal sehen, wann ich wieder zu diesem Punkt kommen werde. Ich hab nämlich auch noch ein paar Sachen "freizuschaufeln"^^)

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@peterwuschel

Nun, die ganzen Therapeuten, die mich während eines Klinikaufenthaltes vor wenigen Jahren begleitet haben, wären wohl enttäuscht, wenn nicht wenigstens ein paar Sachen hängengeblieben wären^^

Danke dir :)

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Ja so ungefähr

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