Kann man für IQ-Tests lernen?

6 Antworten

Es kommt auf den Test an, aber in der Literatur finden sich viele Beispiele. Gerade bei den Tests für Kinder wird in der letzten Zeit öfter kritisiert, dass viele stark geförderte Kinder in den Tests besser abschneiden und dadurch die Werte verzerrt werden. Abgesehen davon werden oft die Werte einfach gemittelt und zu einem Quotienten zusammengefasst, ohne dass man dabei berücksichtigt, dass ein stark gefördertes Kind durch die gelernten und gebildeten Inhalte teilweise auch die Defizite ausgleichen und damit verschleiern kann. Spätestens in ein paar Jahren werden wir feststellen, dass viele Kinder, die heute als hochbegabt eingestuft wurden und frühzeitig eingeschult wurden oder auf Wunsch der Eltern Klassen übersprungen haben, irgendwann von den anderen Kindern eingeholt werden, wenn der Einfluss der Eltern irgendwann relativiert wird.

Entsprechend wäre zu empfehlen, dass man verschiedene IQ-Tests in zeitlichen Abständen durchführt, um das Ergebnis abzusichern. Auf der Homepage der Mensa (Hochbegabten-Vereinigung) gibt es eine Auflistung von verschiedenen IQ-Test und eine Einschätzung ihrer Objektivität.

Es stellt sich tatsächlich ein Trainingseffekt ein, der auch die Ergebnisse eines richtigen Tests dann positiv beeinflußen kann.

Aber das Training würde ich nicht wirklich als "Bildung" definieren, und entsprechend auch nicht als "bildungsabhängig"

Aber mit der grundsätzlichen Überlegung hast Du durchaus recht und damit meiner Meiunung nach auch eine Schwachstelle dieser IQ-Tests aufgedeckt.

ich denke mal nich, dass lernen jetz soviel bringt ...

klar sind meistens die selben aufgaben, nur halt andere zahlen und werte

Ja, kann man.
In der Tat sind die Ergebnisse abhängig von der Übung im Umgang mit Aufgaben, die ein typischer Intelligenztest stellt.
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Wie überall im Leben, gilt auch hier:
Übung macht den (Intelligenz-)Meister ;-))

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