Kann man beim Raspberry PI den Ram erweitern?

4 Antworten

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ein RAM gestattet den direkten Zugriff auf jede der Speicherzellen. Dafür werden die Adressbits des Prozessors parallel zum Speicher geführt. Im PC sind dafür Steckplätze vorgesehen, die dann in bestimmten Grenzen eine Reduktion oder Erweiterung ermöglichen. Im Raspberry Pi sind die RAM-Bausteine eingelötet. Da ist eine Erweiterung nicht möglich.

Den Vorteil des direkten, also schnellen Zugriffs auf ein Byte/Word geht bei Festplatten, USB-Sticks und auch SD-Karten verloren. Da geht alles über eine serielle Schnittstelle.

Selbst wenn damit eine RAM-Erweiterung möglich wäre, sie ist immer viel langsamer.

Mit dem SWAP-Mechanismus bietet Linux eine Softwarelösung. Die wird aber vom Betriebssystem ( Kernel) so organisiert und durchgeführt, dass man als Anwender nichts davon merkt.. Standard ist es bei der aktuellen Linux-Version für den Pi offensichtlich nicht, eine SWAP-Partition anzulegen.

Bei Bedarf kann man das aber leicht einrichten.

Darf ich fragen, warum du diese Frage stellst?

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Ich stelle diese Frage, weil ich gerne minecraft auf dem raspi spielen würde. Ich weiß, es gibt eine extra Version dafür aber ich würde lieber das Original spielen.

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@JuGa2000

wie viel RAM minecraft benötigt, weiß ich nicht. Sollte es Probleme geben, dann erstelle doch eine SWAP-Partition und baue die in dein System ein.

auf der SD-Karte eine zusätzliche Partition erstellen, mit

mkswap /dev/mmcblk0p? 

sie für SWAP vorbereiten und in die /etc/fstab aufnehemen.

..



    /dev/mmcblk0p?  swap    swap       defaults            0 0
..

das Fragezeichen muss dann durch die konkrete Nummer ersetzt werden.

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@JuGa2000

Das normale Minecraft verwendet OpenGL (nicht ES!), das funktioniert auf dem RaspberryPi sowieso nicht.

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Der RAM ist fest verlötet, man kann ihn also hardwaretechnisch nicht erweitern. Man kann aber eine Swap-Partition auf der SD-Karte erstellen, das wäre so etwas wie eine Auslagerungsdatei. Die Partition würde fürs Auslagern aus dem Ram benutzt werden, aber natürlich ist eine SD-Karte viel langsamer als echter RAM, die Leistung sackt also ab, wenn das System swappen muss.

Aber typische Systeme für einen Raspi kommen ganz gut mit seinem Speicher zurecht. Ich hab zum Beispiel arkOS drauf am Laufen und da ist der Speicher immer unter 150MB, also weniger also 30% belegt (hab einen rev. B).

Nö, der ist fest aufgelötet. Aber es gibt einen verbesserten RPI-Klon der 1Gb RAM und auch SATA-Anschlüsse und so hat. Dr heißt Banana Pi.

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