Kann Krebs übertragbar sein?

12 Antworten

Ersteinmal: tut mir leid für deine Mama :( ich weiß wie schwer es ist die Diagnose zu bekommen. Ich hatte das selbe mit meiner Mama durchgemacht. Ich wünsche euch ganz viel Kraft!
Also "ansteckend" ist Krebs auf alle Fälle nicht. Allerdings gibt es einige Krebsarten, die vererbbar sind und meistens - muss aber nicht zwingend sein! - ebenfalls zu diesem Krebs führen.
Was ist es denn für einer genau? Dann könnte man vielleicht erkennen, ob ein Risiko besteht, oder nicht.

Krebs ist nicht vererbbar, es kann höchsten ein etwas höheres familiäres Risiko bestehen, mehr nicht!

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Im Volksmund spricht man unter anderem von vererbbar ;) zumindest ist das hier in der Gegend so bekannt.

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@LittleDustBunny

Dann irrt der "Volksmund"

so etwas zu  behaupten kann Menschen in Angst u. Schrecken versetzen, mehr nicht!

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@Wonnepoppen

Der Ausdruck "höheres familiäres Risiko" ist aber auch nicht gerade beruhigend.

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Die Veranlagung für Krebs kann in der Familie vererbbar sein. Es gibt zum Beispiel Familien, wo alle Frauen schon vor 30 Brustkrebs bekommen.

Hätten also deine Mutter und Großmutter, alle Tanten und Cousinen und deine große Schwester Brustkrebs, dann müsstest du auf jeden Fall auch damit rechnen. Aber das wüsstest du. Und nur weil ein Familienmitglied an Krebs erkrankt, bedeutet das noch keine Risikoerhöhung für die anderen Familienmitglieder.

Es gibt tatsächlich auch Krebs, der durch Ansteckung hervorgerufen wird, aber nicht von der Mutter auf das Kind. Das bekannteste Beispiel ist HPV, das humane Papillomavirus, das wird sexuell übertragen und kann bei Frauen Gebärmutterhalskrebs auslösen. Dagegen gibt es eine Impfung.

Ein weiteres Beispiel ist die Hepatitis B, die ist ebenfalls ansteckend, und sie kann in seltenen Fällen zu Leberkrebs führen. Aber auch dagegen gibt es eine Impfung.

Also ansteckend ist Krebs keineswegs.

Allerdings sind manche Krebsarten in einer Familie statistisch häufiger.

In diesen Fällen können die Angehörigen früher als normal zu Vorsorgeuntersuchungen zum Arzt. Und die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Die Äußerung deiner Mutter war nicht so gemeint, dass du dir keine Sorgen um Ansteckung machen sollst, sondern dass du dir keine Sorgen um deine Mutter machen sollst.

Sie wollte dich beruhigen für den (wie ich deinem Schreiben entnehme) unwahrscheinlichen Fall, dass du dir Sorgen un sie machst.


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