Jusus Stammbaum Mütterlicher seits

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Hallo!

In Matthäus 1:1-16 ist der Stammbaum Jesu väterlicherseits und in Lukas 3:23-38 mütterlicherseits.

Da Jesus nicht der leibliche Sohn Josephs war, sondern der Sohn Gottes, mußte das von Lukas aufgestellte Geschlechtsregister Jesu beweisen, daß er aufgrund seiner Geburt als Mensch durch seine leibliche Mutter Maria ein Sohn Davids war. Über das Geschlechtsregister Jesu, wie es im Matthäusevangelium und im Lukasevangelium erscheint, schrieb Frédéric Godet: „Durch die genauere Erwägung des Texts wird also das Ergebniß bestätigt, auf welches uns von Anfang an das Fehlen des Artikels vor ’Ιωσήφ [Iōsḗph] geführt hat: das Geschlechtsregister des Lucas ist das des Eli, des Großvaters Jesu; und die Abstammung Jesu durch Eli, wie sie hier ausdrücklich der durch Joseph entgegengesetzt wird, sich darstellt, kann nach Lucas’ Sinn nur seiner Abstammung durch Maria entsprechen. Warum aber nennt er nicht Maria und geht unmittelbar von Jesu auf seinen Großvater über? Nach dem Gefühl des Alterthums ziemte es sich nicht, die Mutter als Glied der genealogischen Kette zu nennen. Bei den Griechen war man Sohn seines Vaters, nicht seiner Mutter; und so ist auch das jüdische Sprichwort: Genus matris non vocatur genus [„Der Nachkomme der Mutter wird nicht (ihr) Nachkomme genannt“] (Baba bathra, 110, a)“ (Commentar zu dem Evangelium des Lucas, 1872, S. 98, 99). Tatsächlich weist jedes der beiden Geschlechtsregister (das von Matthäus und das von Lukas) Jesu Abstammung von David aus, das eine über Salomo und das andere über Nathan (Mat 1:6; Luk 3:31). Eine Untersuchung der Listen von Matthäus und Lukas ergibt, daß sie von Salomo und Nathan an getrennt verlaufen, bis sie wieder bei zwei Personen, Schealtiel und Serubbabel, zusammenkommen. Dies kann man auf folgende Weise erklären: Schealtiel war der Sohn Jechonjas; vielleicht heiratete er die Tochter Neris, wurde damit dessen Schwiegersohn und wurde deshalb „Sohn des Neri“ genannt. Es ist aber auch möglich, daß Neri keine Söhne hatte, so daß Schealtiel auch deshalb als sein „Sohn“ zählte. Serubbabel, der wahrscheinlich der wirkliche Sohn Pedajas war, wurde, wie bereits festgestellt, vom gesetzlichen Standpunkt aus als der Sohn Schealtiels gerechnet. (Vgl. Mat 1:12; Luk 3:27; 1Ch 3:17-19.) (teilweise entnommen aus Einsichten Band 1)

lg bibi

WOW bis auf die 2 untersten Antworten wart ihr echt Top vielen Herzlichen Dank

Nun Frage ich mich nur wiso mir diese auskunft ein Pfarrer nicht geben konnte o.O

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@FlorianSchroll

Weil die meisten Pfarrer nicht die Bibel studiert haben, sondern ein Theologiestudium bei ungläubigen Gelehrten gemacht haben.

George R. Plagenz, ein Journalist für religiöse Fragen, der für den Scripps-Howard-Konzern schreibt, erklärt, daß die Geistlichkeit der traditionellen Kirchen ihre Herden in die Irre führe. Er stellt fest: „Kirchgänger werden von vielen traditionellen Kirchen hinters Licht geführt, was man als die größte Bauernfängerei im Lande bezeichnen könnte. Dürftige Predigten und langweilige Gottesdienste sind nur ein Teil des Schwindels. Viel schwerer wiegt der Zweifel an der Ehrlichkeit.“ Als Beispiel führt Plagenz folgendes an: „Der Pastor, der nicht an die [in der Bibel berichteten] Wunder glaubt, mag dennoch darüber predigen. . . . Er sagt sich, warum solle er sich unnötigerweise Schwierigkeiten bereiten, indem er verkündige, daß er sie nicht wörtlich nehme.“ Warum glauben diese Geistlichen nicht an Gottes Wort? Plagenz schreibt: „Weil die meisten Geistlichen bei ungläubigen Gelehrten Theologie studieren.“ Jesus sagte in seinen Tagen von solchen religiösen Lehrern: „Blinde Leiter sind sie. Wenn aber ein Blinder einen Blinden leitet, so werden beide in eine Grube fallen“ (Matth. 15:14). Er zeigte, daß sie nicht von Gott stammten, sondern von Satan, dem Teufel, dem „Vater der Lüge“ (Joh. 8:44). (teilweise entnommen aus WT 1.4.79)

lg bibi

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Zu allen Antworten, die in ihrer Begründung sich lediglich auf Annahmen und Beschreibungen von Menschen beziehen, die keine Zeitzeugen waren, fehlt die historische Wahrheit. Und wenn die Basis nicht wahr ist, können alle Folgerungen zwar logisch sein, werden deswegen aber nicht wahr. Auch nach 2000 Jahren nicht. Folgerichtig kann es also zu einer spirituellen Wahrheit durchaus Alternativen geben. Ein exakter Stammbaum ist schon deshalb nicht möglich, weil Jesus Christus nach der kirchlichen Lehre durch Geistzeugung und Jungfrauengeburt geboren wurde. Was im Übrigen keine Erfindung der Kirche ist. Sowas gab es zuvor schon in anderen Religionen. Spirituell gesehen fehlt also der Vater. Historisch gesehen gibt es aber eine Alternative. Im römischen Museum in Bad Kreuznach steht der Grabstein (Gedenkstein) des Julius Tiberius Abdes Pantera, der nach Erkenntnissen ernsthafter Wissenschaftler und bedeutender Philosophen der Antike, der Vater von Jesus war. Mit diesem Thema setzt sich der History-Roman "Das Pantera Komplott" auf spannende Weise auseinander. Nähere Informationen hierzu gibt es unter: www.text-art-dany.de

Die Eltern von Maria waren Anna und Joachim.
Allerdings wirst du wahrscheinlich eher von einem Literaturwissenschaftler, als von einem Theologen eine Auskunft über deren Stammbaum erhalten können - wenn überhaupt. Oder du fragst mal einen Religionswissenschaftler. Jan Assman zum Beispiel (jan@assmanns.de). Wenn du eine historisch wahrscheinliche Antwort willst, dann wendest du dich am Besten an "ungläubige Gelehrte". Übrigens wird auch für Maria die jungfräuliche Geburt propagiert, denn Anna soll angeblich unfruchtbar gewesen sein.

Übrigens hast du Recht, BEIDE Stammbäume sind die von Josef. Man darf schließlich nicht vergessen, dass das Patriachat die Frauen als minderwertig betrachtet. (Sonnenschnauz hat es ja auch schon bemerkt.) Außerdem haben die Evangelien von Matthäus, Markus und Lukas größtenteils dieselben Quellen, es ist also sogar sehr wahrscheinlich, dass es sich zweimal um den Stammbaum Josefs handelt. In Lukas 3,24-26 steht ja auch glasklar: "Man hielt ihn für den Sohn Josefs. Die Vorfahren Josefs waren:"

In einem Punkt muss ich noch energisch Partei ergreifen: Antike Autoren dachten wirklich anders als heutige. Sowas wie historischer Wahrheitsgehalt etc. war damals noch nicht so relevant wie heute. Das ist eine Erscheinung der letzten paar Jarhunderte. Ich meine, sogar große Werke, wie "Parzival" wurden noch für Auftraggeber abgeschrieben und wenn jenem Auftraggeber z.B. das Ende nicht gefiel, wurde es eben geändert, damals noch völlig legal - und das war schon das Mittelalter; viele Jahrhunderte nach Christus.

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