Ist mathematische Verständnis eine Übungssache oder angeborenes Talent?

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Meiner Meinung nach Talent es zu verstehen, Übungssache Formeln umzuformen und/oder zu nutzen.

Ich bin selber eine totale Niete :P

Man kann definitiv nicht alles lernen und verstehen. Und das gilt sowohl für Sprachen als auch für Naturwissenschaften.

Es hängt ganz davon ab ob man bloß ein formal-logisches Verständnis wie die meisten Mathematiker es haben hat oder ein echtes strukturelles Verständnis, wo man auch sieht wie die abstrakten Definitionen durch Abstraktion entstehen. Meiner Meinung nach gibt es einen Unterschied zwischen reiner Denkleistung und Begabung/Intelligenz. Das eine ist IQ und das andere nicht wirklich messbar sondern nur posthum sichtbar durch Menschen wie Evariste Galois der durch seine Abstraktionsgaben wahrscheinlich sogar über Carl Friedrich Gauß empor gestiegen sein soll, was extrem viel bedeutet!

Trotz Dyskalkulie, gute Mathematik Noten?

Hallo liebe Community :) Ich bin ein Mädchen, 16 Jahre alt und gehe zurzeit in die zweistufige 10. Klasse einer Wirtschaftsschule in Bayern. Ich habe im Jahreszeugniss einen Schnitt von 2,1 und bin Klassenbeste :). Zudem habe ich ADS und Dyskalkulie (Rechenschwäche) und ich war in der Mittelschule damals (habe meinen qualifizierenden Mittelschulabschluss gemacht und bin nun auf der Wirtschaftsschule, um meine mittlere Reife zu erlangen). Mein Problem ist: Ich hatte damals, in der Mittelschule, nur 4er in Mathematik, was für mich in Ordnung war. In der "höheren Schule" (Wirtschaftsschule gleicht ja sozusagen einer Realschule, nur geht diese in die wirtschaftliche Richtung) hatte ich nur 5er (da es schwieriger war) und habe es trotzdem zu einer 4 im Jahreszeugniss geschafft (bin mega stolz auf mich und habe mir extrem viel Mühe gegeben, um diese Note zu erlangen) und trotzdem wird von meinem Onkel, meiner Tante, meinem Opa und meinem Vater verlangt, dass ich eine 3 oder 2 in Mathematik haben solle. Meine Mutter versteht mich und ist mit der 4 ebenfalls zufrieden, weil sie weiß, dass ich es schwer habe :), aber meine anderen Familienmitglieder sehen das anders und ignorieren meine Mutter. Sie setzen mich da so unter Druck und nehmen mir im kommenden Abschlussjahr noch mehr Freizeit, damit ich noch mehr lernen und zur Nachhilfe gehen soll. (Ich absolviere meine Abschlussprüfung nicht in Mathematik, sondern im Fach "Übungsunternehmen"). Ich habe schon mein bestes gegeben und ihnen gesagt, dass das nicht ginge und ich nunmal eine "Schwäche" besitze, aber sie streiten es ab. Mein Bruder hatte in Mathematik nur 1er und hatte bis zum Ende seiner Berufsabschlussprüfung auch nur 1,1er Schnitte. Sie meinen, ich solle genauso gut sein. Aber ist jeder nicht anders? Vielleicht könnt ihr mir ja einen guten Rat geben :) Danke schonmal.

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