Ist Kirschlorbeer oder Hainbuchenhecke besser?

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15 Antworten

Es muss ja nicht ja immer der Kirschlorrbeer oder die Hainbuche sein:

Immergrüner Sichtschutz, ungiftig, mit Blättern:

Ilex x meservae `Heckenstar´

Die Hecken-Stechpalme wächst als schlank aufrechter Strauch. Das immergrüne Laub ist am Blattrand leicht gezähnt und nur wenig stechend. Die relativ neue Züchtung Heckenstar zeigt als Hecke tatsächlich Starqualitäten, da sie sehr gut schnittverträglich ist und die einzelnen Pflanzen bei Reihenpflanzung harmonisch ineinander wachsen.

Photinia fraseri `Red Robin´

Die Glanzmispel (Photinia fraseri Red Robin)ist ein wunderschöner immergrüner Zierstrauch, der im Frühjahr rot austreibt. Die Glanzmispel stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und wächst am liebsten an sonnigen bis absonnigen Standorten, wo sie bis zu 3m hoch werden kann. Die Glanzmispel ist ein aparter Strauch, der vielfältig einsetzbar ist, als Solitärpflanze, Formgehölz und als besonders attraktive Heckenpflanze, und Ihrem Garten zweifellos eine individuelle Note verleiht. Die Glanzmispel lässt sich gut schneiden und ist damit als Sichtschutz und immergrüne Hecke bestens geeignet. Mit seinen weißen Blütendolden und roten Beerenfrüchten ist diese Glanzmispel ein farbenprächtiges Schmuckstück in Garten, Kübel, auf Terrasse oder Balkon. Diese Sorte der Glanzmispel entstammt ursprünglich Neuseeland und ist dort ein sehr beliebtes Gartengehölz.

Ligustrum ovalifolium

Der immergrüne Liguster oder ovalblättriger Liguster, Ligustrum ovalifolium, ist eine der schnellwachsendsten Ligusterpflanzen überhaupt. Die Ligusterhecke ist unempfindlich und sehr schnittverträglich. Dies und ihre sehr geringen Bodenansprüche machen den Ligustrum ovalifolium auch bei vielen Gärtnern zur Heckenpflanze der Wahl. Da er jedes Jahr im Frühjahr neu frisch grün austreibt, ist der ovalblättrige Liguster ovalif. quasi immergrün, hat jedoch immer zu Sommerbeginn ein komplett renoviertes Blattkleid zu bieten.

Ilex crenata `Convexa´

Der Löffel-Ilex ist eine aus Japan stammende Art, die mit ihren ausgezeichneten Wuchseigenschaften bis zu 150 cm hoch werden kann. Sie wächst breit und kompakt, und hält an Ihren Zweigen kleines, eilängliches und blasiggewölbtes Laub. Sie bildet schwarze Früchte, die im Herbst erscheinen. Der Löffelilex ist immergrün, schnittverträglich, frosthart und verträgt auch schattige Standorte. Daneben ist Ilex crenata Convexa äußerst robust und pilzresistent. Eine hervorragende Alternative übrigens zum Buchsbaum.

Ligustrum ovalifolium `Aureum´

Goldliguster (Ligustrum ovalifolium Aureum) ist eine immergrüne, schnellwachsende Heckenpflanze, die ihren Namen ihrem grün, vor allem aber eher goldgelb gefärbten Blattwerk verdankt. Sie blüht im Frühling mit cremeweißen Blüten, die apart duften. Der Goldliguster verleiht Ihrem Garten als Kübelpflanze und als Einzelpflanze einen besonderen Glanz. Durch die gute Schnittverträglichkeit ist sie eine besondere Heckenpflanze mit goldigem Charme. Um diese typisch intensiv goldgelbe Färbung zu erhalten, empfiehlt sich die Pflanzung an sonnigem Standort. Ligustrum ovalifolium Aureum eignet sich für wintermilde Gebiete, wächst aber auch auf den Nordseeinseln und an der Küste. In milden Gebieten hält der Goldliguster häufig im Winter sein Blattwerk.

Es gibt verschiedene Arten Kirschlorbeer. Ich habe in meinen Garten 3 Sorten seit 20 Jahren.Die eine Sorte ist in diesen Jahren kaum höher als einen guten Meter geworden und wächst buschig, sehr langsam und braucht fast keinen Schnitt. Eine andere Sorten wächst zügig und muß konseqent geschnitten werden, ist dafür aber auch bis heute nicht verkahlt. Es gibt auch Sorten die nicht ganz tiefdunkelgrüne Blätter haben.Auch gibt es Sorten,die extrem winterhart sind und Sorten,die ein bißchen empfindlicher sind u.auch mal über den Winter etwas verkahlen können. Treiben dann aber im Frühjahr wieder nach.

ich hatte eine Zeit lang Kirschlorbeer als Hecke,im Winter frohr ren immer einige Blätter zurück.Aber je höher diese wuchs(1,90m)erhohlte sich die Hecke immer schlechter und sah das ganze Jahr wie ein gerupftes Huhn aus.Nun habe ich eine Heinbuchenhecke und es ist der ganze Stolz des Gartens.

Das ist Geschmackssache.

Ich persönlich bevorzuge Hainbuche. Sie ist den Jahreszeiten unterworfen und wirft im Herbst ihr Laub ab. Sie wächst sehr langsam und lässt sich gut in Form schneiden. Als Blickschutz ist sie im Winter NICHT geeigent, weil sie dann kahl ist.

Kirschlorbeer mag ich persönlich nicht, aber als Sichtschutz ist sie gut geeignet. Wächst wie "Unkraut", ist pflegeleicht und eine der "Modepflanzen" wie damals serbische Fichte, die sich jeder ums Haus pflanzte- scheußlich fand ich das ;-)) Heute reißen sie alle die Fichtenhecken wieder raus, weil sie zwar schnell wachsen, aber so ab 20 Jahre einfach nur noch besch...en aussehen. Das gleiche ist beim Kirschlorbeer, der sieht nur die ersten 10 Jahre gut aus- während die Hainbuchenhecke erst IN 10 Jahren gut aussieht- wenn man sie jung pflanzt. Außerdem macht der Kirschlorbeer die Ecken in denen er steht dunkel- also nichts für vor dem Fenster- im Sommer angenehm, im Winter eventuell total deprimierend- je nachdem wie dicht am Haus stehend.

Wenn du die nächsten 30 Jahre dort wohnen willst und dir deine Hecke noch in 20 Jahren gefallen soll, würde ich eher die Hainbuche nehmen. Wenn du in 15 Jahren eine Baggerfirma bestellen willst, die dir den Kirschlorbeer wieder rausreißt weil er dir über den Kopf gewachsen ist, dann Kirschlorbeer.

juna57 14.10.2010, 16:14

DH, ganz meine Meinung, sehr gut beschrieben.

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Die Frage ist zwar schon ausreichend beantwortet worden, aber hast du dich mal mit Liguster beschäftigt? Mir gefällt bei der Hainbuche nicht, dass das Laub den ganzen Winter tot aussieht. Kirschlorbeer kann man durch Schnitt auch klein halten, aber Liguster ist ein sehr lebendiger Strauch, robust und schnittfähig.

Kirschlorbeer ist pflegeleicht, immergrün, schnell wachsend.

Kirschlorbeer wächst eigentlich überall recht gut, von sonnig bis total schattig

Gib ins Pflanzloch doch eine handvoll Hornspäne, das ist ein Langzeitdünger, damit müßte er gut gerüstet sein.

Und genug Erde beim Einpflanzen drauf, das Wurzelwerk muss voll bedeckt sein! Der Wurzelballen muss voll und ganz im Pflanzloch verschwunden sein und zusätzlich eine dünne Schicht Erde drauf. Sonst trocknet der Ballen von oben her aus, und die Pflanze vertrocknet.

Ebenso, wenn die Blätter gelb oder braun werden und abfallen, einfach etwas Erde drauf, dann erholt er sich wieder

Wir haben beides. Zur Seite zu den Nachbarn haben wir zum Glück Kirschlorbeer gesplanzt. Er hält die kalten norddeutschen Winde ab und ist ein schöner und immergrüner Sichtschutz. Kirschlorbeer ist absout pflegeleicht, mag aber keine Staunässe. Abundzu etwas Kalkdünger und er wächst schnell.

Vor dem Haus haben wir Hainbuch. Die Hecke ist nicht so dicht und muss in Form geschnitten werden.

Am schönsten ist aber unsere Hecke aus Säuleneiben. Die ist was Besonderes.

Friedhofsraketen wie Thuja haben wir nur am Ferienhaus, so was wollten wir hich nicht pflanzen. Am besten mal eine Spazierfahrt machen und sich in Neubaugebieten die Hecken der Nachbarn ansehen!

Ich würde Kirschlorbeer bevorzugen .. immer grün

Buche finde ich ausgesprochen häßlich von der Optik her

Hallo, Kirschlorbeer ist giftig - für den Fall, dass Du kleine Kinder hast. Er behält auch im Winter die Blätter. Die Hainbuche ist ein Laub-Baum, der es aber verträgt, geschnitten zu werden. Er verliert gleich am Herbstanfang die Blätter.

luckytess 21.03.2011, 19:47

Kleine Kinder werden sich nicht am Kirschlorbeer laben und die Hainbuche behält ihre braunen Blätter den ganzen Winter - sehr hässlich finde ich das - meine persönliche Meinung.

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Das kannst eigentlich nur Du für Dich beantworten. Wir haben Kirschlorbeer. Der sieht als Hecke und als Solitär gut aus, wenn man ihm nicht mit der elektrischen Heckenschere zu Leibe rückt.

Hainbuche ist auch schön, falls Du aber eine große Hecke planst, könnte es zur Herbstzeit Probleme mit den Nachbarn geben, weil nicht jeder gern diese Laubmengen beseitigt. Nur ein Denkanstoß :-)

Fressnapf 08.12.2010, 15:18

Das ist auch ein wichtiger Punkt. Kirschlorbeer läßt auch Blätter fallen, aber es fällt nicht alles Laub runter, was Nachbarn in der Tat nicht immer erfreut. Wer hat schon Lust, jahrelang das Laub der Nachbarn wegzuharken?

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Ich persönlich finde, weil immergrün, Kirschlorbeer besser.

Aber Achtung, im Regionen wo es im Winter sehr kalt werden kann, nicht zu empfehlen.

Darum habe ich leider keine Kirschlorbeerhecke:-(

Randberlinerin 15.10.2010, 09:00

Es gibt mittlerweile Sorten, die sehr gut winterhart sind.

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Ich bevorzuge eine Hainbuchenhecke. Die mußt sie zweimal im Jahr schneiden. Es fällt immer recht viel Heckenschnitt an. Den Schnitt kannst du mit dem Rasenmäher zerkleinern und dann kompostieren.

Die Hainbuche bietet auch im Winter noch mässigen Sichtschutz, weil das Laub zwar vertrocknet, aber bis zumFrühjahr am Baum bleibt.. Ich weiss das, weil ich selbst eine solche Hecke besitze (ehe die Kritiker wieder lautwerden), grins. Allerdings dauert es recht lange, bis eine sehr dichte Hecke enstanden ist.

Sehr wichtig ist hier, keine Jungpflanzen zu kaufen, die schnell in die Höhe gezogen wurden, damit der Händler einen höheren Preis verlangen kann (bspw. Fa. Pflanzmich), sondern eher kleinere Pflanzen mit vielen Austrieben und diese dann immer wieder regelmässig zu beschneiden, damit neue Seitenaustriebe gefördert werden die die Hecke mit der Zeit dicht werden lassen.

Beim Kirschlorbeer ist zu beachten, dass dieser giftig ist.

Die einzelnen Sorten, die es gibt, haben auch sehr unterschiedliche Winterhärten. Dies lässt sich übers Internet relativ gut ermitteln. Besonders die billigen aus dem Bau- und Supermarkt sind meistens nicht sortenrein bzw. man weiss gar nicht, um welche Sorte es sich handelt. Auch haben sie verschiedene Wucharten und formen.. mal eher buschig, mal eher hoch. Gerade neu gepflanzt brauchen alle Sorten guten Winterschutz. Im letzten strengen Winter bspw. sind unzählige Pflanzen eingegangen, wie man überall sehen konnte.

Ich hoffe ich konnte helfen bei der richtigen Entscheidung.

Ich würde Hainbuche bevorzugen. Die ist irgendwie "einheimischer". In gut gepflegten, dichten Hainbuchenhecken brüten oftmals auch Vögel, weil sie dort einen sicheren Unterschlupf finden. Im Kirschlorbeer hab ich noch nie Vögel brüten sehen.

Hainbuche ist dichter und gleichmäßiger, braucht (wohl deshalb) aber länger. Die Geduld ist es aber wert!

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