Ist es tragbar 2.Wahl in einer Beziehung zu sein?

Das Ergebnis basiert auf 28 Abstimmungen

nein 46%
sondern 28%
ja 25%

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
sondern

So kann man das nicht betrachten, finde ich. Wenn man seine erste große Liebe trifft, weiß man oft einfach noch nicht, was man wirklich will und irrt sich. Man glaubt, das sei die größtmögliche Liebe.

Oft kennt man den späteren Partner zu diesem Zeitpunkt ja auch noch gar nicht.

Also ich würde nicht sagen, dass jemand, der z.B. seine 4. Beziehung heiratet, den 4. der Rangliste geheiratet hat! Man hat sich umgesehen und dieser ist jetzt auf Platz 1 und man geht davon aus, dass er es ein Leben lang bleiben wird. Das kann man ja wohl kaum als 2. Wahl betrachten!

28

Das ist eine ganz tolle Antwort...DH!!!!!!!

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In der Frage ging es um "Trostpflaster", nicht um spätere gute Beziehungen.

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49
@Sally2809

Es ging darum, dass wir alle "Trostpflaster" seien. Und dass man als "Trostpflaster" mit einem Menschen zusammenlebt, weil man nicht die erste große Liebe war. Für mich klingt aus dieser Einschätzung der Mutter eine Menge persönlicher Verletztheit raus, die man aber nicht verallgemeinern kann.

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51
@Moonie1970

Moonie1970 : So sehe ich das auch und das ist durchaus schade für die Mutter.

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nein

Es ist nicht tragbar, definitiv. Ich bin seit einem Jahr mit meinem Partner zusammen. Es fing alles ganz toll an, große Liebe, von beiden Seiten. Seine Freunde und Familie meinten zu mir, dass er schon seit einer Ewigkeit nicht so glücklich ausgesehen hat. Es gab allerdings bei ihm eine Vorgeschichte. Seine Ex-Freundin hat ihn sehr verletzt und er hat sie sehr geliebt. Er kam eine lange Zeit darüber nicht weg. Ich habe mit ihm ein paar mal darüber gesprochen und war der Auffassung, dass die Geschichte endgültig vom Tisch ist. Bis vor ein paar Tagen. Ich bekam ein Gespräch zwischen ihm und seinem besten Freund mit, dass er seine ex wieder gesehen hat und ihm kam alles wieder hoch, nach 4 Jahren! Wie weh es ihm ja immer noch tut und er denkt, dass er sein Leben lang nicht davon weg kommt. Ich habe ihn darauf angesprochen, er sagt, dass er mich liebt und wenn er sie sieht, empfindet er nur Hass. .. ich weiß nicht, liegt Hass weit weg von der Liebe entfernt, wenn es um so etwas geht? Wie kann es sein, dass nach 1 Jahr Beziehung mit mir, ihn diese Story immer noch so arg beschäftigt? .. Ich frage mich schon seit Tagen, ob ich nicht nur die "gute frau" bin, die ihm gut tut und er einfach versucht glücklich zu sein. Jedes Mal, wenn er in sich geht oder einfach ruhig ist, vermute ich, dass er vielleicht an sie denkt.. Es macht mich fertig. Dazu fehlt mir ein Spruch ein: geliebt zu werden kann eine Straffe sein, aber nicht zu wissen, ob man geliebt wird, ist die Hölle!.....Es fühlt sich schlimm an, aus dem Grund, kann ich nur definitiv bestätigen, dass es die Hölle ist, die 2 Wahl zu sein. Ich weiß nicht, wie es sich bei mir entwickelt, aber auf Dauer kann es einen völlig kaputt machen. Es erfühlt nicht. Man verschließt sich, weil immer der Gedanke da ist, dass der Partner sich dafür nicht interessiert. Dann taucht auch die Eifersucht auf, unnötigen Diskussionen, man macht sich gegenseitig das Leben schwer. Der eine versucht eine "vernünftige" Beziehung zu führen und der andere wird ewig nach dem Beweis suchen, ob man nicht doch die Nummer 1 ist. Und alles hin zu schmeißen und zu gehen, klappt auch nicht, weil ja die Liebe noch da ist.

nein

Bin seit 16 Jahren mit meiner großen Liebe zusammen. Sie hat in den Anfängen viel positiven Einfluß auf mich ausgeübt, und ich wollte nur mit dieser Frau zusammensein und alt werden. Heute liebe ich Sie immer noch, habe Sie nie betrogen und ein 7 Jahre altes Kind mit Ihr. Neben dem "alltäglichen Alltag" der mittlerweile das Geschehen beherrscht und kein Problem darstellt, denn wir sind gut organisiert, vermisse ich allerdings seit gut 5 Jahren einfach die Zuneigung. Kurz und knapp, wir hatten vor etwas mehr als 3 Jahren das letzte mal Geschlechtsverkehr, mehr als ein Bussi ist auch nicht drin, Zungenkuss gibts seit gut 2 Jahren nicht mehr. Um einmal in den Arm genommen zu werden, kann ich nur als "Bittsteller" auftreten, was mich zu vielerlei Überlegungen geführt hat. Ich kenne meinen Stellenwert in unserer Familie, habe dieses Thema oft angesprochen, doch irgendwie ist das für Sie ein absolutes Tabuthema. Sie sagt, Sie brauche es nicht oder hat einfach keine Zeit dafür. Hallo, keine Zeit für ´nen Kuss, Umarmung, Händchen halten, kuscheln. ??? Meinen Gefühle habe ich mehrfach offenbart um eine Zukunft aufzuzeigen. Allerdings bin ich mittlerweile total desillusioniert. Zeiten ändern sich, Menschen auch...deshalb NEIN. Ich habe ein tolles Leben, soviel sei gesagt, und keinen Grund mich zu beschweren. Alles was mir fehlt ist Zuneigung und Aufmerksamkeit meiner Partnerin. Und deshalb werde ich einen Neuanfang suchen, denn so bin ich nicht glücklich.

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