Ist es nicht total langweilig mit einem Rennrad zu fahren? Würdet ihr euch eher ein Mountainbike oder Trekkingrad nehmen?

15 Antworten

Ich fahre beides, und kann sagen, dass das mtb die bessere Wahl ist. Es fordert mehr Geschicklichkeit und Können als ein Rennrad. Ein Rennrad ist rein davon abhängig, welche Ausdauer und welche Beinkraft du hast, während ein mtb neben Dem auch beim Hochfahren erfordert, dass man über Hindernisse wie Wurzeln oder Steinen drüberfahren kann, da man da viel mit dem Lenker arbeiten muss. Hinzukommt gewiss die bessere Atmosphäre und natürlich das Herunterfahren.

Dann bist du noch nie eine schnelle Abfahrt auf dem Rennrad gefahren. Wenn du da eine einzige Kurve nicht richtig einschätzt, passiert unter Umständen das gleiche wie Phillipe Gilbert gestern.

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Als Exrennfahrer gehört meine Liebe immer noch dem Rennrad. Da mein Spruch immer war: für weniger als 60km setz ich mich erst gar nicht aufs Rad zeigt es schon dass der Aktionsradius groß ist auch 300km am Tag waren an besonders heißen Tagen eine extreme Herausforderung aber kein echtes Problem. Abfahrten mit bis zu 90kmh sind dann auch ein netter Anreiz, den man mögen muss. Es gibt so viele schwach befahrene Straßen und man kann auch seine Leistung in Zahlen gut vergleichen.

Abseits der Straße ist natürlich ein Problem, Die Räder halten auch genauso viel aus, die Reifen eher nicht. Nur versinken zu tief.

Einen Rat geben? Nein das kann ich nicht da jeder anders empfindet. Ich kenne einige die vom MB aufs Rennrad gewechselt sind, aber auch andere die das umgekehrt machten.

Langweilig ist das Rennrad nur wenn du es nicht willst und nicht weißt wie man damit umgeht. Kleine Kämpfe auf dem Rennrad mit Freunden bei Sprints am Berg oder in der Ebene, Zeitfahren, Windschattenfahren, Berge erkämpfen, weite Strecken ohne Gepäck, 150km ohne Pause und Versorgung, das kannst halt nur auf dem Rennrad. Aber willst du das? Vermutlich nicht.

Ein Vorteil des Rennrades ist dass durch Windschattenfahren kleine Kräteunterschiede ausgeglichen werden können, im Gelände geht das eher schlecht, oder?

Seit 25 Jahren fahre ich Rennrad. Irgendwann hab ich mir mal ein Hardtail-Mountainbike gekauft um damit im Gelände zu fahren. War aber nichts für mich. Jeder wie er es mag, ich mag den großen Aktionsradius und eigentlich bei jeder längeren Tour neue Strecken zu fahren.

Es gibt auch Gelände-Rennräder, CrossCountry- oder auch Gravelbikes genannt. Die sind stabiler und haben dickere, profilierte Reifen. Für das grobe Gelände, indem Sprünge nötig sind, taugen die nicht, dafür braucht es dann doch Mountain-Bikes. Abseits des Asphalts taugen die aber schon.

Ein großer Vorteil des Rennlenkers ist, das er das Wechseln in verschiedene Griffpositionen ermöglicht. Wenn man am Oberlenker greift, ist die Vorbeugung nicht groß. Wenn Du gleich am Anfang eine mehrstündige Tour machst und dabei nur am Unterlenker greifst, wirst Du Rückenschmerzen bekommen. Mußt entweder die Griffposition immer mal wieder wechseln (macht man eigentlich eh) oder entsprechend trainieren.

Woher ich das weiß:Hobby

Du verwechselst Cross Country mit Cyclocross.

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Eigentlich nicht, da geht was weiter. Hab aber rennradnahe Trekkingbikes lieber. Fast gleich schnell und etwas robuster bei schlechter Straße

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