Ist es nicht total langweilig mit einem Rennrad zu fahren? Würdet ihr euch eher ein Mountainbike oder Trekkingrad nehmen?

15 Antworten

Als Exrennfahrer gehört meine Liebe immer noch dem Rennrad. Da mein Spruch immer war: für weniger als 60km setz ich mich erst gar nicht aufs Rad zeigt es schon dass der Aktionsradius groß ist auch 300km am Tag waren an besonders heißen Tagen eine extreme Herausforderung aber kein echtes Problem. Abfahrten mit bis zu 90kmh sind dann auch ein netter Anreiz, den man mögen muss. Es gibt so viele schwach befahrene Straßen und man kann auch seine Leistung in Zahlen gut vergleichen.

Abseits der Straße ist natürlich ein Problem, Die Räder halten auch genauso viel aus, die Reifen eher nicht. Nur versinken zu tief.

Einen Rat geben? Nein das kann ich nicht da jeder anders empfindet. Ich kenne einige die vom MB aufs Rennrad gewechselt sind, aber auch andere die das umgekehrt machten.

Langweilig ist das Rennrad nur wenn du es nicht willst und nicht weißt wie man damit umgeht. Kleine Kämpfe auf dem Rennrad mit Freunden bei Sprints am Berg oder in der Ebene, Zeitfahren, Windschattenfahren, Berge erkämpfen, weite Strecken ohne Gepäck, 150km ohne Pause und Versorgung, das kannst halt nur auf dem Rennrad. Aber willst du das? Vermutlich nicht.

Ein Vorteil des Rennrades ist dass durch Windschattenfahren kleine Kräteunterschiede ausgeglichen werden können, im Gelände geht das eher schlecht, oder?

Wenn man auf der Strasse gerne Tempo und Strecke machen möchte ist ein Rennrad schon sehr reizvoll. Für dich wäre allerdings ein Trecking Bike am sinnvollsten, weil es robust und universell einsetzbar ist. Du solltest es auch einem MTB vorziehen, weil es sich im Alltagsbetrieb ergonomisch besser anpasst. Ballon Bereifung - also ein 29er - ist auch zu empfehlen. Das bringt sehr viel Fahrkomfort.

Angenommen, jetzt würde mir jemand ein Rad und passendes Zubehör bezahlen, würde ich mir ein Rennrad aussuchen, weil ich einfach Geschwindigkeitsjunkie bin. Dann lasse ich lieber den Geländeaspekt liegen, wenn ich dafür ein schnelles Rad bekomme.
Rückenschmerzen bekommt man keine, weil sich der Rücken dran gewöhnt. Meine ersten km mit Rädern mit Rennlenker haben auch keinen Spaß gemacht, weil ich nicht mehr ohne richtige Anstrengung nach längerer Zeit aus dem Unterlenker gekommen bin.
Wenn dir der Geländeaspekt wichtig ist, würde ich an deiner Stelle ein Cyclocross oder ein Gravelbike nehmen. Das "auch mal" klingt nämlich danach, dass du auch Straßenfähigkeit willst und da ist das MTB falsch und das Trekkingrad einfach nicht schnell genug im Gegensatz zum CX.

Neues Rad nach zwei Wochen Gebrauch umtauschen?

Hallo,

ich habe mir vor ca. 2 Wochen ein neues Fahrrad gekauft. Es ist ein Trekking-Rad. Nun habe ich nach mehrmaligem Fahren und vor allem heute in den Bergen gemerkt, dass ich sehr gerne in richtigem Gelände fahren möchte. Dazu erfordert es ja dann ein Mountainbike, da ich nicht denke, dass mein Rad dafür geeignet ist. Meine Frage ist jetzt, ob ich mein neues Fahrrad zurückgeben kann und umtauschen kann gegen ein Mountainbike? Mein Fahrrad ist noch in bester Ordnung und ich würde auch noch etwas draufzahlen, wenn es sein müsste. Ich frage mich nur, ob das eigentlich möglich ist? Den Zettel habe ich noch. Wie lange kann man sein Fahrrad eigentlich umtauschen allgemein, fand dazu noch nichts auf meinem Zettel vom Händler. Vielleicht hilft es zu sagen, dass ich es beim Radlbauer gekauft habe, möglicherweise hat da schon jemand Erfahrungen?

LG

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